Virale Atemwegserkrankungen wie CoVid, RSV, Influenza und Co halten uns seit 3 Jahren buchstäblich in Atem. Es gibt bekannte Risiko-Konstellationen, die mit höherer Wahrscheinlichkeit einen ernsten Verlauf der Erkrankung erwarten lassen. Wie schwer die Erkrankung verlaufen wird, ist jedoch im Einzelfall nicht vorhersehbar – von fast symptomfrei bis hin zu lebensbedrohenden Erkrankungen, auch bei jüngeren, vermeintlich gesunden Menschen. Die therapeutischen Möglichkeiten sind nach wie vor sehr begrenzt.  Somit hat die Vorbeugung eine große Bedeutung, allen voran Impfungen. Diesen wird oft mit großer Skepsis begegnet. Was bewirken Impfungen? Für wen werden sie empfohlen? Warum sind Wiederholungsimpfungen erforderlich? Was für Maßnahmen können unabhängig von Impfungen helfen, vorzubeugen und sich zu schützen? Die Referentin Stefanie Held wird auf diese Fragen ebenso eingehen wie auf Ihre persönlichen Fragen rund um das Thema.

Leitung: Prof. Dr. med. Frank Breuckmann FESC, FACC; Chefarzt der Klinik für konservative und interventionelle Kardiologie, Pneumologie, Neurologie und internistische Intensivmedizin

Referentin: Frau Stefanie Held, Oberärztin und Fachbereichsleiterin Pneumologie, KKL

Do, 13.07.23, 16.00 – 17.00 Uhr

Klinik Kitzinger Land, Gemeinschaftsraum (Ebene 1)

gebührenfrei, 1-50 TN

Um Anmeldung bei der Klinik Kitzinger Land wird gebeten: Tel.: 09321/704 1501 oder per E-Mail: kardiologie@k-kl.de

Es gelten die aktuellen Hygienevorschriften der KKL.

Der Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie Dr. Volker Fackeldey von der Klinik Kitzinger Land ist wieder mit dem Focus-Siegel als „Top Mediziner“ für Hernienchirurgie ausgezeichnet worden. Diese Anerkennung für qualitativ hochwertige medizinische Kenntnisse wird durch eine Analyse mit umfangreichen journalistischen und wissenschaftlichen Recherchen der Factfield Health im Auftrag des Nachrichtenmagazins Focus ermittelt. Die Ergebnisse sollen vor allem Patientinnen und Patienten als Empfehlung für den Gesundheitssektor dienen.

„Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir wieder mit diesem Siegel geehrt worden sind. Dies zeigt, dass die Patientinnen und Patienten bei uns im Hernienbereich bestens versorgt werden können. Ein großer Dank gilt dafür dem gesamten Team, dass die hohen medizinischen Voraussetzungen einhält und immer wieder bestätigt“, freut sich der Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie Dr. Volker Fackeldey über die Auszeichnung.

Das Team um Dr. Fackeldey darf sich bereits seit 2021 mit diesem Siegel zum „Top-Mediziner“ für Hernienchirurgie schmücken. Für das Siegel haben sich rund 4.000 Medizinerinnen und Mediziner von insgesamt über 400.000 praktizierenden Ärzten in Deutschland in mehr als 122 Fachgebieten für die Auszeichnung qualifiziert.

Im vergangenen Jahr durfte sich die Abteilung ebenfalls um die Zertifizierung zum Hernienzentrum freuen und dies zeigt, dass die medizinische Betreuung in diesem Fachgebiet sehr hohen Standards entspricht.

 

Im Rahmen der Welt-Kontinenz-Woche vom 19.06.2023 bis 25.06.2023 bietet die Klinik Kitzinger Land am Donnerstag, den 22.06.2023, von 16:00 bis 18:00 Uhr, eine telefonische Beratung an.

Die Spezialisten Dr. Volker Fackeldey und Frau Dr. Andrea Dietl werden den Patienten an diesem Tag zum Thema „Stuhlhalteschwäche – ein Tabuthema – Behandlungs­möglich­keiten“, als Berater zur Verfügung stehen. Dafür wird in der Klinik extra eine Hotline eingerichtet, damit Menschen, mit Problemen den Stuhl zu halten, sich informieren können.

Unter folgender Telefonnummer sind die Ärzte zu erreichen: 09321-704-1818

Kontinenz ist in der Gesellschaft weiterhin ein Tabuthema, da es häufig für viel Scham bei den Patienten sorgt. Über die Hotline haben die Patienten den Vorteil, dass ein persönliches und intensives Gespräch stattfindet und niemand dieses Telefonat mitbekommen wird. Jeder kann sich mit seinen Fragen vertrauensvoll an die Ärzte wenden.

„Leider müssen wir immer noch feststellen, dass Kontinenz weiterhin ein schwieriges Thema in der Gesellschaft ist, obwohl es sehr viele Menschen gibt, die darunter leiden. In unseren diskreten Gesprächen mit den Patienten möchten wir Ihnen deshalb bestmögliche Informationen und Behandlungsmöglichkeiten mitgeben“, betont Dr. Volker Fackeldey, Chefarzt und ärztlicher Leiter in der Klinik Kitzinger Land.

Eine gute Beratung ist über die Hotline sicherlich gewährleistet. Seit Jahren ist die Abteilung für Allgemein, Gefäß- und Viszeralchirurgie eine offizielle Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft. Durch die telefonische Beratungsmöglichkeit können sich die Patienten somit kurzerhand über das Spektrum der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten informieren.

„Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass wir auch Patienten damit erreichen, die sich nicht in die Sprechstunde trauen. In den einzelnen Gesprächen werden wir versuchen, die Fragen zu den Erkrankungen zu beantworten, damit die Patienten Ihre gesundheitlichen Probleme schnellst­möglich in den Griff bekommen“, so die Oberärztin Frau Dr. Andrea Dietl.

Die Welt-Kontinenz-Woche und die damit verbundene Hotline sollen einen weiteren Beitrag dazu leisten, dass dieses Thema in der Gesellschaft weiter enttabuisiert wird und die Patienten die Möglichkeit haben, einen weiteren Schritt in eine sorgenfreiere Zukunft zu gehen.

Termin verpasst oder keine Zeit?

Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch nach der Welt-Kontinenz-Woche noch zur Verfügung: Vereinbaren Sie einen Termin in unserer proktologischen Sprechstunde, auch hier werden wir für Ihre diskrete Beratung und ggf. Untersuchung sorgen.

 

Eines der besonderen Bauprojekte der letzten Jahre in der Klinik Kitzinger Land ist fertiggestellt und in Betrieb genommen worden. Der neue OP-Bereich wird ab sofort auf insgesamt 400 Quadratmeter genutzt. Dieselbe Größe wurde nochmals für die neuen Diensträume, Büros und Anschlussräume bereitgestellt. Diese Neuerungen sind Teil der großen Generalisierung der Klinik, die im Jahr 2015 begann und sich auf über 90 Millionen Euro belaufen werden. Der hochmoderne Operationstrakt wurde im ersten Teil des zweiten Bauabschnitts neu errichtet.

„Der neue OP-Trakt verfügt über die modernste Technik, die unser operatives Angebot erweitert und für höchste Patientensicherheit sorgt. Damit können wir die Qualität im operativen Bereich nochmals steigern, um eine bestmögliche Behandlung für die Patienten zu gewährleisten“, freut sich der stellvertretende Vorstand Dr. Uwe Pfeiffle über den Beginn einer neuen Ära.

Vier hochmoderne OP-Säle sorgen dafür, dass am Tag im Schnitt ca. 20 Operationen eingeplant werden können. Eine Besonderheit ist sicherlich der neue Steril-Flur, der mit seiner hochmodernen Klimaanlage dafür sorgt, dass hygienisch alles einwandfrei ist und so von dort aus auch die OP-Tische vorbereitet werden können. Dies ermöglicht, dass die Wechselzeiten zwischen den Operationen gekürzt werden. Ein weiterer Vorteil zum vorigen OP-Trakt ist zudem, dass die Platzverhältnisse deutlich besser sind und der Vorbereitungsbereich nun direkt an die OP-Säle angrenzt. Auch der Aufwachraum konnte vergrößert werden, sodass die postoperative Betreuung der Patienten ebenso verbessert ist.

Vor der Inbetriebnahme der neuen OP-Säle musste der Umzug vom alten OP-Trakt koordiniert werden. Auch diese organisatorische Herausforderung wurde sehr gut umgesetzt, wie Dr. Uwe Pfeiffle verdeutlicht: „Mein Dank gilt dem OP- und Anästhesieteam sowie dem technischen Dienst und der Hygiene-Abteilung unserer Klinik. Die tolle Zusammenarbeit hat für einen reibungslosen Umzug und einen sehr guten Start in den neuen OP-Räumen gesorgt.“

Der Umzug hat auch noch ein weiteres Highlight für unsere Beschäftigten zu bieten: die großen Fenster mit Blick ins Grüne sorgen für viel Tageslicht und damit für eine besonders angenehme Arbeitsatmosphäre.

 

 

Bildergalerie:

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Etwa jede siebte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens daran. Betroffene Frauen unterstützt ein ganz besonderes Projekt während ihrer Therapie im Brustkrebszentrum am Maindreieck in der Klinik Kitzinger Land.

Das fränkische Herzkissenprojekt näht, wie der Name es schon verrät, Herzkissen für die Patientinnen. Dr. med. Andreas Cramer, Chefarzt des Brustkrebszentrums am Maindreieck, hatte die Näherinnen am 17.05. in den Gemeinschaftsraum der Klinik eingeladen, um den Helferinnen mit seinem Team persönlich einen großen Dank zu übermitteln und deren Arbeit zu honorieren.

Die anatomisch geformten Kissen in Herzform werden von Brustkrebspatientinnen auf der operierten Seite unter dem Arm getragen und entlasten so die Achselhöhle, lindern Druck- und Narbenschmerz. Die Kissen entlasten die Lymphabflussbahnen in der Achselhöhle, helfen bei der Entstauung der operierten Seite und bewirken eine bessere Durchblutung. Die Kissen bieten außerdem einen gewissen Schutz bei ruckartigen Bewegungen und erleichtern das Liegen auf der operierten Seite.

„Für unsere Patientinnen ist diese Aktion immer auch etwas Besonderes und Emotionales. Die Herzkissen geben Ihnen Kraft und Mut für die schwierige Zeit ihrer Erkrankung. Deshalb möchte ich mich ausdrücklich bei den Nähkreisen bedanken, denn sie leisten damit einen ganz wichtigen Beitrag, da die Herzkissen für die Patientinnen zu Alltagsbegleitern und später zu Erinnerungsstücken werden“, freut sich der Dr. med. Andreas Cramer über die positive Unterstützung.

Im Jahr 2009 wurde das fränkische Herzkissenprojekt von der Nähgruppe aus Albertshofen ins Leben gerufen. Bereits kurz nach Projektstart wurde Kontakt zu Dr. med. Andreas Cramer aufgenommen, der zu dieser Zeit noch mit seinem Team an der Missioklinik in Würzburg arbeitete. Seitdem riss der Kontakt zwischen den Projektleiterinnen und Dr. Cramer nicht mehr ab und es wurde weiterhin gemeinsam am Projekt festgehalten. Auch das Herzkissenprojekt wuchs stetig weiter, sodass sich 2016 eine Nähgruppe aus Waldbrunn und im vergangenen Herbst sogar noch der katholische Frauenbund dieser fränkischen Kampagne anschlossen. Insgesamt bis zu 40 Frauen setzen sich ehrenamtlich dafür ein und nähen fleißig Herzen für die Brustkrebspatientinnen, darunter auch einige Helferinnen, die selbst in der Vergangenheit an Brustkrebs erkrankt waren.

„Die Menschen sind überglücklich, dass sie die Herzen geschenkt bekommen. Sie spenden viel Trost und das Projekt würde ohne die vielen Helferinnen nicht umgesetzt werden können“, verdeutlicht Dr. Monika Cramer, Psychoonkologin im Brustkrebszentrum am Maindreieck die Wichtigkeit dieser Näh-Projektgruppe.

Bis zu 400 Kissen werden allein in einem Jahr an das Brustkrebszentrum am Maindreieck in der Klinik Kitzinger Land abgegeben. Die Patientinnen bekommen diese geschenkt. Durch die hohe Anzahl der Kissen entstehen folgerichtig beachtliche Produktionskosten, welche gerne auch durch Spenden finanziert werden. Falls Sie als Mitbürger das Projekt unterstützen möchten, können Sie in der Senologischen Ambulanz der Klinik Kitzinger Land eine Spende in die dafür vorgesehene Herzkissen-Box geben. Die Geldspenden werden im Anschluss einzig für die Materialkosten genutzt und an das fränkische Herzkissenprojekt ausgehändigt.

Damit Brustkrebs frühzeitig erkannt wird und die Heilungschancen entsprechend gut sind, sollten Frauen ab dem 30. Lebensjahr den jährlichen Vorsorgetermin beim Gynäkologen und das Mammographie-Screening, welches ab dem 50. Lebensjahr vom gemeinsamen Bundesauschuss im Gesundheitswesen empfohlen und kostenlos angeboten wird, wahrnehmen.

Betroffene, Angehörige und Interessierte finden im Brustkrebszentrum am Maindreieck unter der Leitung von Dr. med. Andreas Cramer in der Klinik Kitzinger Land professionellen Rat. Seit 2022 hat der Bereich des Brustkrebszentrums am Maindreieck (Senologie) die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe erweitert und arbeitet professionell gemeinsam in einem interdisziplinären Team erfahrener und hoch spezialisierter Mediziner aus vielen unterschiedlichen Fachrichtungen. Kontakt zur Abteilung kann unter brustzentrum@k-kl.de oder unter 09321 704 1709 aufgenommen werden.

 

Foto: Alexander Kother

Im Gemeinschaftsraum der Klinik Kitzinger Land hielt der Förderverein am 10.05.2023 seine Mitgliederversammlung mit einem besonderen Programmpunkt ab.

Vor dem Start der Versammlung begrüßte Eugen Reifenscheid, Vorsitzender des Fördervereins, Prof. Dr. Breuckmann, der zu Beginn einen öffentlichen Vortrag über den „akuten Brustschmerz“ abhielt. Der Chefarzt der Kardiologie ging dabei vor allem auf die Prävention, Risiken und Behandlungsmöglichkeiten bei einem möglichen Herzinfarkt ein.

Nach einer kurzen Pause wurde dann die Mitgliederversammlung vom Vorsitzenden des Fördervereins eröffnet, mit dem wichtigen Tagesordnungspunkt der Wahl einer neuen Geschäftsführung. Dieser wurde ein kurzer Rückblick auf das vergangene Jahr vorangestellt, bevor es schließlich an die Neubesetzung der wichtigen Gremien ging. Für diese standen der bisherige und langjährige Geschäftsführer Dieter Zängler und der stellvertretende Vorsitzende Karl Wolf nicht mehr bereit Zwei potenzielle Nachfolger waren allerdings schon ausgewählt und mussten nur noch von der Versammlung bestätigt werden. Manuel Hoh wurde schließlich zum Geschäftsführer und die Stellvertreterin der Landrätin Doris Paul, zur stellvertretenden Vorsitzenden, ohne jede Gegenstimme, gewählt.

Herr Zängler wird dem Förderverein aber weiterhin treu bleiben und sich dem Beirat des Fördervereins anschließen, so dass er den neuen Geschäftsführer Herrn Hoh in die Position einarbeiten und auf diese Weise einen reibungslosen Übergang gewährleisten kann.

Neben den Neuwahlen wurde natürlich auch über die aktuelle Gesamtlage der Klinik Kitzinger Land gesprochen. Auch im Förderverein hinterlassen die Pläne der Regierung zur Krankenhausreform viele Fragezeichen offen, sodass der Brandbrief, der vom Kreistag erstellt und nach Berlin versendet worden ist, großen Zuspruch findet. Wichtig ist den Mitgliedern des Fördervereins, dass in Zukunft auch im ländlichen Raum eine gute Versorgung der Patienten möglich ist und die Klinik ihre spezifischen und anspruchsvollen Behandlungsmöglichkeiten in den verschiedenen Abteilungen/Zentren sichern kann.

Neben dem Einsatz für die Klinik Kitzinger Land auf politischer Ebene wurden am Abend auch wieder einige schöne Ideen und Beschaffungsanträge vorgestellt, die die Qualität in der Klinik weiter erhöhen werden, was letztendlich nicht nur den Mitarbeitern, sondern auch den Patienten zugutekommen wird.

Zur Umsetzung derartiger Pläne bedarf es u.a. einen starken Förderverein, dessen Mitgliederzahlen jedoch stark unter der Corona-Pandemie gelitten haben. Der Förderkreis wurde bereits im Jahr 1982 gegründet und hat derzeit 136 Mitglieder. Die Gemeinschaft hofft nun, nach der Rückkehr in die Normalität, dass sich wieder mehr Menschen für die Tätigkeiten und den Einsatz des Fördervereins interessieren. Eine Mitgliedschaft können die Bürger bereits für 12 Euro im Jahr beantragen. Diese Gelder werden dann in die kommenden Projekte zur Entwicklung und Unterstützung der Klinik Kitzinger Land einfließen. Unter www.k-kl.de/die-klinik/wir-ueber-uns/unser-foerderverein/ können sich die Bürger*innen über eine Mitgliedschaft informieren.

In der Klinik Kitzinger Land fand am 20. April eine Eröffnungsveranstaltung zu der neuen Ausstellung des Kitzinger Armin-Knab-Gymnasiums statt, dieses Jahr zu dem Thema „Wasser“.

Diese Zusammenarbeit hat sich mittlerweile zu einem der kulturellen Höhepunkte der Klinik etabliert: Jedes Jahr erhalten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums die Chance, ihre kreativen Kunstwerke in den Räumlichkeiten des Krankenhauses den Mitarbeitern sowie den Patienten zu präsentieren.

„Wir freuen uns sehr, dass es wieder möglich ist, diese Veranstaltung mit den Schülern und Schülerinnen, Eltern, Lehrern und Lehrerinnen und unseren Mitarbeitern durchführen zu können. Mal wieder kann der Nachwuchs sehr stolz auf die geleistete Arbeit sein und ich bin mir sicher, dass diese Ausstellung wieder großen Anklang in unserer Klinik finden wird“, freut sich der stellvertretende Vorstand der Klinik Kitzinger Land Dr. Uwe Pfeiffle über das große Interesse an den gelungenen Arbeiten.

In diesem Jahr sind Kunstwerke zu dem Thema „Wasser“ erstellt worden. Ganz bewusst ist dieses Thema im Additum Kunst, wie auch die Jahre zuvor, sehr offengehalten worden, sodass die Kreativen ihre individuellen Lösungen finden und die für sie relevanten Aspekte in den Mittelpunkt stellen konnten. Dies betonte auch der Fachbetreuer Alfons von Truchsess-Bruckner bei der kurzen Vorstellung einzelner Werke. Dabei gewährte er Einblicke in die Machart und Intention einzelner bildnerischen Arbeiten. Begleitet wurde er neben den zahlreichen Gästen vom stellvertretenden Vorstand der Klinik Dr. Uwe Pfeiffle und der Schulleiterin Monika Rahner. Diese ging auf die Tradition der Ausstellungsreihe und die Aktualität des diesjährigen Themas „Wasser „ein. Hierzu entfaltete ein kurzer Film, ein Schülerbeitrag, dem Publikum die ganze Bandbreite des Themas.

Im Anschluss gab es die Möglichkeit, die Kunstwerke im Verbindungsgang zwischen Alt- und Neubau nochmals genau zu betrachten, bevor sich dann wieder alle im Gemeinschaftsraum versammelten, um sich bei einem kleinen Häppchen über die Arbeiten auszutauschen und den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.

Die Ausstellung kann den ganzen Sommer über in der Klinik Kitzinger Land besucht werden.

Sehr geehrter Herr Bundesminister,

wir, die niedergelassenen Ärzte*innen des Landkreises Kitzingen, die Kreisräte*innen und die Klinik­leitung sind seit der Veröffentlichung des Entwurfs der Regierungskommission zur Krankenhausre­form in großer Sorge um den Bestand der kreiseigenen „Klinik Kitzinger Land“. Obgleich wir grund­sätzlich eine umfassende Krankenhausreform durchaus für notwendig erachten.

Würde man dem aktuellen Wortlaut des vorliegenden Reformentwurfs folgen, könnte unsere bislang sehr erfolgreiche und für die Region unverzichtbare Klinik nicht weiter existieren, da ihr für die meis­ten Leistungen die Berechtigung entzogen würde. Seit nunmehr über 40 Jahren ist unsere Klinik ein verlässlicher Akteur in der Gesundheitsversorgung des Landkreises und darüber hinaus.

Unverzichtbar ist die Klinik insbesondere, weil die Universitätsklinik Würzburg und die weiteren Kran­kenhäuser der Stadt wegen bereits vorhandener Überlastungen auch bei den angepassten Zielen der Reform nicht die nötige medizinische Versorgung für den Landkreis und der angrenzenden Region übernehmen können. Auch alle denkbaren Kooperationen lösen dieses Problem nicht.

Mit der Einführung der DRG‘ s vor 20 Jahren war die politische Maßgabe, dass die Kliniken wettbe­werbsfähiger werden sollen und den Bürgerinnen und Bürgern ein adäquates Angebot der stationä­ren und teils ambulanten Daseinsvorsorge bieten.

Unsere Klinik hat dies getan.

Kontinuierlich wurde das Leistungsspektrum erweitert und die Anzahl der behandelten Patienten stieg stetig. Mit erheblichem Aufwand wurden Gebäudeerweiterungen und Umnutzungen realisiert und die Ausstattung mit Medizingeräten deutlich erhöht. Die Anzahl der Mitarbeiter stieg von 500 auf 730.

Die Klinik befindet sich seit 2014 in einer Generalsanierung mit einem Kostenvolumen von rund 100 Mio. Euro, die vom Freistaat Bayern in allen Bauabschnitten gefördert wird. Zumindest der Freistaat scheint die Bedarfsnotwendigkeit unserer Klinik zu sehen.

Nur zwei Merkmale trennen unsere Klinik aktuell zur erweiterten Notfallstufe 2. Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, beide Kriterien in Kürze erfüllen zu können. Wir befürchten allerdings, dass un­sere Bemühungen ins leere laufen könnten, wenn wir an einem Detail der Kriterien zum geplanten Level 2 scheitern oder die Voraussetzungen im laufe des Prozesses wieder verändert werden oder wir bei strenger Auslegung des 30 Minuten-Kriteriums als Level li Haus klassifiziert würden.

Dieses abschreckende Szenario wäre ein massiver Rückschritt für die Klinik und die Region und eine äußerst herbe Enttäuschung für alle Mitarbeiter.

Aber nicht nur die Reformüberlegungen halten wir für extrem problematisch, auch die aktuelle Kran­kenhausfinanzierung sowohl von Seiten des Bundes als auch mit Blick auf die Investitionsfinanzierung der Länder ist seit Jahrzehnten unzureichend.

Die Corona-Pandemie wäre ohne unsere Kliniken nicht beherrschbar gewesen. Im Vergleich zu ande­ren Ländern war es günstig, dass Deutschland mehr Krankenhausbetten pro Einwohner vorhält. Auch wir waren Corona-Haus und haben unseren Beitrag zur Bewältigung der Situation erbracht. Dafür gab es Bonuszahlungen für die Pflege, Blumen und Klatschen für die gleiche Personengruppe und jetzt als Dank für den pausenlosen Einsatz eventuell den Abbau ganzer klinischer Bereiche. Das passt u. E. nicht zusammen.

Die geplanten Levels sind zum Scheitern verurteilt, da die Kliniken mit niedrigen Levels von den meis­ten Mitarbeitern als unattraktiv angesehen werden. Die Kliniken der höheren Levels werden auch in vielen Jahren noch nicht über die baulichen Kapazitäten verfügen, die sie benötigen würden, um die zusätzlichen Aufgaben, die sie dann von den Level 1 Häusern übernehmen müssten, zu bewältigen.
Wir fordern deshalb die sofortige Anpassung der Krankenhausfinanzierung von Bund und den Län­dern.

Dazu muss nachhaltig mehr Geld in das System gegeben werden, um die inflationsbedingten Sach­kostensteigerungen und die folgenden Tarifsteigerungen finanzieren zu können. Die ambulanten Ver­gütungen im Krankenhaus müssen deutlich angehoben werden um die Ambulantisierung voranzu­treiben ohne dabei die Existenz der Kliniken zu gefährden.

Für einen Transformationszeitraum einer Krankenhausreform ist eine Budgetabsicherung erforder­lich, um ein Hamsterrad zu Lasten der Beschäftigten zu vermeiden und den Fokus auf Qualität lenken zu können. Die Investitionskosten müssen länderseitig endlich wieder nach dem Vollkaskoprinzip ge­deckt werden. Es ist an der Zeit, den Mitarbeitern in einem der größten und wichtigsten Sektoren un­seres Staates in einer alternden Gesellschaft endlich eine Perspektive sicherer und erträglicher sowie finanziell lohnender Arbeitsbedingungen zu geben. Dazu zählt insbesondere auch, die Mitarbeiter in den Kliniken von dem Joch der überbordenden Bürokratie endlich zu befreien und nicht nur darüber zu reden!

Was wir bislang als Vorschlag der Regierungskommission und als Zwischenergebnisse der Bund-Län­der-Gruppe gesehen haben, entspricht nicht dem was wir uns für die Klinik praktisch vorstellen. Die Reform würde sowohl die stationäre Versorgung unserer Bevölkerung und auch die wirtschaftliche Perspektive unserer Klinik und ihrer Mitarbeiter massiv verschlechtern.

Bitte berücksichtigen Sie die praktischen Hinweise aus den Kliniken vor Ort und passen Sie den Kurs der Reform an. Bitte helfen Sie. unseren Kliniken ihre Existenz zu sichern anstatt sie zu bedrohen. Veränderungsprozesse benötigen aus unserer Sicht eine Absicherung und Vertrauen durch Dialog­prozesse und Bekenntnisse zu bestehenden bedarfsgerechten Strukturen. Ansonsten laufen wir Ge­fahr, durch die politische Verunsicherung dringend benötigtes Personal ohne Not in unseren Kliniken zu verlieren, was wir uns im Sinne der Versorgungssicherheit nicht leisten können.

Für einen praktischen Austausch stehen wir gerne zur Verfügung.

Gezeichnet: Landrätina Tamara Bischof, Dr. Werner Knaier (Fraktionsvorsitzender der CSU), Andrea Drexelius (Fraktionsvorsitzende der Grünen), Karl-Dieter Fuchs (Fraktionsvorsitzender der FW-FBW), Hans Müller (Sprecher der Ausschussgemeinschaft FDP, UsW und BP), Dr. Michael Bedö (Vorsitzender Gesundheitsnetz Kitzinger Land), Josef Mend (Fraktionsvorsitzender der FW), Robert Finster (Fraktionsvorsitzender SPD), Andrea Klingen (Fraktionsvorsitzende AFD), Reinhard Trump (Sprecher der ödp)

Hier können Sie den Brief auch nochmal in seiner Ursprungsform durchlesen: 00,99-23 BMG, Prof. Lauterbach, Brandbrief wg Krankenhausreform-Entwurf, 12-4-23

Im Rahmen der Berufsorientierungsmaßnahme „Talente entdecken“ haben Schüler der 7. Klasse der D.-Paul-Eber-Mittelschule die Klinik Kitzinger Land besucht und erhielten die Gelegenheit, verschiedene Abteilungen des Betriebs näher zu erkunden. Einblicke gab es für den Nachwuchs unter andrem in die Aufgaben der Abteilung für Funktionsdiagnostik und lernten in der Zentralen Aufnahme Interessantes über die Aufnahme eines Notfallpatienten kennen. Begleitet wurde die Schülergruppe von den Auszubildenden des 3. Ausbildungsjahres der generalistischen Pflegeausbildung, denen es ein Anliegen war, die Jugendlichen für den Pflegeberuf zu begeistern.

Mit viel Herzblut hatten sie ein spannendes Mitmach-Programm vorbereitet und stellten ihren Gästen wichtige Elemente der Ausbildung in einer Bildpräsentation vor. Ein lustiges Quiz, in dem die Teilnehmer ihre frisch erworbenen Kenntnisse unter Beweis stellen durften, rundete den gelungenen Nachmittag ab. Die Klinik Kitzinger Land hat für September 2023 noch freie Ausbildungsplätze und freut sich über Bewerbungen. Nähere Informationen finden sich auf unser Homepage.

 

Ab Mai 2023 gibt es wieder die Möglichkeit, in der Klinik Kitzinger Land an einer Informationsveranstaltung zur „Selbsthilfegruppe der Anonymen Alkoholiker“ teilzunehmen.

Die Veranstaltung wird wieder regelmäßig am 2. und 4. Mittwoch des jeweiligen Monats in den Räumlichkeiten der Pflegeschule der Klinik von 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr stattfinden. Daran können Betroffene und auch Verwandte teilnehmen.

Aufgrund der Corona-Pandemie war es in den letzten Jahren nicht möglich, diese Treffen durchzuführen. Daher steht nun umso mehr das Ziel im Vordergrund, dass betroffene Menschen die Chance bekommen, über ihre Sucht und die damit verbundenen seelischen und gesundheitlichen Probleme vertrauensvoll und anonym sprechen zu können. Inzwischen sind es mehr als zehn Personen, die als Ansprechpartner der Selbsthilfegruppe zur Verfügung stehen. Die Unterstützer freuen sich, dass endlich wieder die Informationsveranstaltungen in der Klinik möglich sind: „Für die betroffenen Menschen war die Corona-Zeit nicht einfach, da über diese Probleme nicht persönlich in einer Runde gesprochen werden konnte. Umso wichtiger ist es jetzt, das mögliche Angebot wieder in die Öffentlichkeit zu tragen, damit wir die Alkoholkranken Menschen unterstützen können.“ Die Traditionen von AA erlauben es nicht, Namen von Betroffenen in öffentlichen Medien bekanntzugeben. Das Kennenlernen (nur mit Vornamen) findet erst bei den AA-Treffen statt.

Auch heutzutage ist die Thematik „Alkohol-Sucht“ durchaus noch ein Tabuthema in der Gesellschaft. Deshalb setzt AA bei der Organisation des Treffens auch auf die Unterstützung von Herbert Köhl, der durch seine Tätigkeit in der Seniorenfachstelle im Landratsamt über ein sehr gutes Netzwerk im Landkreis verfügt, um möglichst vielen Menschen mit diesen Problemen zu helfen.

Das Treffen der anonymen Alkoholiker findet hingegen wöchentlich im „Bauhaus“ in der Mainbernheimer Straße 30 in Kitzingen statt. Die Selbsthilfegruppe kommt jeden Donnerstag von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr zusammen. Für Familienangehörige gibt es am 1. und 3. Donnerstag des Monats zusätzlich die Möglichkeit, sich zu treffen. Ort und Uhrzeit sind dieselben wie bei den Anonymen Alkoholikern.

Die betroffenen Personen können sich bei weiteren Fragen gerne an die Klinik Kitzinger Land oder an folgende Kontaktadresse (0178/3224894 oder 0176/20619632) wenden.

 

 

Im Notfall

NOTARZT / FEUERWEHR

112

Zentrale Notaufnahme

09321 704-1111

Beratungsstelle bei Vergiftungen

089 19240

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116117

Zur Seite der Zentralen Notaufnahme

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