Foto: Alexander Kother

Im Gemeinschaftsraum der Klinik Kitzinger Land hielt der Förderverein am 10.05.2023 seine Mitgliederversammlung mit einem besonderen Programmpunkt ab.

Vor dem Start der Versammlung begrüßte Eugen Reifenscheid, Vorsitzender des Fördervereins, Prof. Dr. Breuckmann, der zu Beginn einen öffentlichen Vortrag über den „akuten Brustschmerz“ abhielt. Der Chefarzt der Kardiologie ging dabei vor allem auf die Prävention, Risiken und Behandlungsmöglichkeiten bei einem möglichen Herzinfarkt ein.

Nach einer kurzen Pause wurde dann die Mitgliederversammlung vom Vorsitzenden des Fördervereins eröffnet, mit dem wichtigen Tagesordnungspunkt der Wahl einer neuen Geschäftsführung. Dieser wurde ein kurzer Rückblick auf das vergangene Jahr vorangestellt, bevor es schließlich an die Neubesetzung der wichtigen Gremien ging. Für diese standen der bisherige und langjährige Geschäftsführer Dieter Zängler und der stellvertretende Vorsitzende Karl Wolf nicht mehr bereit Zwei potenzielle Nachfolger waren allerdings schon ausgewählt und mussten nur noch von der Versammlung bestätigt werden. Manuel Hoh wurde schließlich zum Geschäftsführer und die Stellvertreterin der Landrätin Doris Paul, zur stellvertretenden Vorsitzenden, ohne jede Gegenstimme, gewählt.

Herr Zängler wird dem Förderverein aber weiterhin treu bleiben und sich dem Beirat des Fördervereins anschließen, so dass er den neuen Geschäftsführer Herrn Hoh in die Position einarbeiten und auf diese Weise einen reibungslosen Übergang gewährleisten kann.

Neben den Neuwahlen wurde natürlich auch über die aktuelle Gesamtlage der Klinik Kitzinger Land gesprochen. Auch im Förderverein hinterlassen die Pläne der Regierung zur Krankenhausreform viele Fragezeichen offen, sodass der Brandbrief, der vom Kreistag erstellt und nach Berlin versendet worden ist, großen Zuspruch findet. Wichtig ist den Mitgliedern des Fördervereins, dass in Zukunft auch im ländlichen Raum eine gute Versorgung der Patienten möglich ist und die Klinik ihre spezifischen und anspruchsvollen Behandlungsmöglichkeiten in den verschiedenen Abteilungen/Zentren sichern kann.

Neben dem Einsatz für die Klinik Kitzinger Land auf politischer Ebene wurden am Abend auch wieder einige schöne Ideen und Beschaffungsanträge vorgestellt, die die Qualität in der Klinik weiter erhöhen werden, was letztendlich nicht nur den Mitarbeitern, sondern auch den Patienten zugutekommen wird.

Zur Umsetzung derartiger Pläne bedarf es u.a. einen starken Förderverein, dessen Mitgliederzahlen jedoch stark unter der Corona-Pandemie gelitten haben. Der Förderkreis wurde bereits im Jahr 1982 gegründet und hat derzeit 136 Mitglieder. Die Gemeinschaft hofft nun, nach der Rückkehr in die Normalität, dass sich wieder mehr Menschen für die Tätigkeiten und den Einsatz des Fördervereins interessieren. Eine Mitgliedschaft können die Bürger bereits für 12 Euro im Jahr beantragen. Diese Gelder werden dann in die kommenden Projekte zur Entwicklung und Unterstützung der Klinik Kitzinger Land einfließen. Unter www.k-kl.de/die-klinik/wir-ueber-uns/unser-foerderverein/ können sich die Bürger*innen über eine Mitgliedschaft informieren.

In der Klinik Kitzinger Land fand am 20. April eine Eröffnungsveranstaltung zu der neuen Ausstellung des Kitzinger Armin-Knab-Gymnasiums statt, dieses Jahr zu dem Thema „Wasser“.

Diese Zusammenarbeit hat sich mittlerweile zu einem der kulturellen Höhepunkte der Klinik etabliert: Jedes Jahr erhalten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums die Chance, ihre kreativen Kunstwerke in den Räumlichkeiten des Krankenhauses den Mitarbeitern sowie den Patienten zu präsentieren.

„Wir freuen uns sehr, dass es wieder möglich ist, diese Veranstaltung mit den Schülern und Schülerinnen, Eltern, Lehrern und Lehrerinnen und unseren Mitarbeitern durchführen zu können. Mal wieder kann der Nachwuchs sehr stolz auf die geleistete Arbeit sein und ich bin mir sicher, dass diese Ausstellung wieder großen Anklang in unserer Klinik finden wird“, freut sich der stellvertretende Vorstand der Klinik Kitzinger Land Dr. Uwe Pfeiffle über das große Interesse an den gelungenen Arbeiten.

In diesem Jahr sind Kunstwerke zu dem Thema „Wasser“ erstellt worden. Ganz bewusst ist dieses Thema im Additum Kunst, wie auch die Jahre zuvor, sehr offengehalten worden, sodass die Kreativen ihre individuellen Lösungen finden und die für sie relevanten Aspekte in den Mittelpunkt stellen konnten. Dies betonte auch der Fachbetreuer Alfons von Truchsess-Bruckner bei der kurzen Vorstellung einzelner Werke. Dabei gewährte er Einblicke in die Machart und Intention einzelner bildnerischen Arbeiten. Begleitet wurde er neben den zahlreichen Gästen vom stellvertretenden Vorstand der Klinik Dr. Uwe Pfeiffle und der Schulleiterin Monika Rahner. Diese ging auf die Tradition der Ausstellungsreihe und die Aktualität des diesjährigen Themas „Wasser „ein. Hierzu entfaltete ein kurzer Film, ein Schülerbeitrag, dem Publikum die ganze Bandbreite des Themas.

Im Anschluss gab es die Möglichkeit, die Kunstwerke im Verbindungsgang zwischen Alt- und Neubau nochmals genau zu betrachten, bevor sich dann wieder alle im Gemeinschaftsraum versammelten, um sich bei einem kleinen Häppchen über die Arbeiten auszutauschen und den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.

Die Ausstellung kann den ganzen Sommer über in der Klinik Kitzinger Land besucht werden.

Sehr geehrter Herr Bundesminister,

wir, die niedergelassenen Ärzte*innen des Landkreises Kitzingen, die Kreisräte*innen und die Klinik­leitung sind seit der Veröffentlichung des Entwurfs der Regierungskommission zur Krankenhausre­form in großer Sorge um den Bestand der kreiseigenen „Klinik Kitzinger Land“. Obgleich wir grund­sätzlich eine umfassende Krankenhausreform durchaus für notwendig erachten.

Würde man dem aktuellen Wortlaut des vorliegenden Reformentwurfs folgen, könnte unsere bislang sehr erfolgreiche und für die Region unverzichtbare Klinik nicht weiter existieren, da ihr für die meis­ten Leistungen die Berechtigung entzogen würde. Seit nunmehr über 40 Jahren ist unsere Klinik ein verlässlicher Akteur in der Gesundheitsversorgung des Landkreises und darüber hinaus.

Unverzichtbar ist die Klinik insbesondere, weil die Universitätsklinik Würzburg und die weiteren Kran­kenhäuser der Stadt wegen bereits vorhandener Überlastungen auch bei den angepassten Zielen der Reform nicht die nötige medizinische Versorgung für den Landkreis und der angrenzenden Region übernehmen können. Auch alle denkbaren Kooperationen lösen dieses Problem nicht.

Mit der Einführung der DRG‘ s vor 20 Jahren war die politische Maßgabe, dass die Kliniken wettbe­werbsfähiger werden sollen und den Bürgerinnen und Bürgern ein adäquates Angebot der stationä­ren und teils ambulanten Daseinsvorsorge bieten.

Unsere Klinik hat dies getan.

Kontinuierlich wurde das Leistungsspektrum erweitert und die Anzahl der behandelten Patienten stieg stetig. Mit erheblichem Aufwand wurden Gebäudeerweiterungen und Umnutzungen realisiert und die Ausstattung mit Medizingeräten deutlich erhöht. Die Anzahl der Mitarbeiter stieg von 500 auf 730.

Die Klinik befindet sich seit 2014 in einer Generalsanierung mit einem Kostenvolumen von rund 100 Mio. Euro, die vom Freistaat Bayern in allen Bauabschnitten gefördert wird. Zumindest der Freistaat scheint die Bedarfsnotwendigkeit unserer Klinik zu sehen.

Nur zwei Merkmale trennen unsere Klinik aktuell zur erweiterten Notfallstufe 2. Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, beide Kriterien in Kürze erfüllen zu können. Wir befürchten allerdings, dass un­sere Bemühungen ins leere laufen könnten, wenn wir an einem Detail der Kriterien zum geplanten Level 2 scheitern oder die Voraussetzungen im laufe des Prozesses wieder verändert werden oder wir bei strenger Auslegung des 30 Minuten-Kriteriums als Level li Haus klassifiziert würden.

Dieses abschreckende Szenario wäre ein massiver Rückschritt für die Klinik und die Region und eine äußerst herbe Enttäuschung für alle Mitarbeiter.

Aber nicht nur die Reformüberlegungen halten wir für extrem problematisch, auch die aktuelle Kran­kenhausfinanzierung sowohl von Seiten des Bundes als auch mit Blick auf die Investitionsfinanzierung der Länder ist seit Jahrzehnten unzureichend.

Die Corona-Pandemie wäre ohne unsere Kliniken nicht beherrschbar gewesen. Im Vergleich zu ande­ren Ländern war es günstig, dass Deutschland mehr Krankenhausbetten pro Einwohner vorhält. Auch wir waren Corona-Haus und haben unseren Beitrag zur Bewältigung der Situation erbracht. Dafür gab es Bonuszahlungen für die Pflege, Blumen und Klatschen für die gleiche Personengruppe und jetzt als Dank für den pausenlosen Einsatz eventuell den Abbau ganzer klinischer Bereiche. Das passt u. E. nicht zusammen.

Die geplanten Levels sind zum Scheitern verurteilt, da die Kliniken mit niedrigen Levels von den meis­ten Mitarbeitern als unattraktiv angesehen werden. Die Kliniken der höheren Levels werden auch in vielen Jahren noch nicht über die baulichen Kapazitäten verfügen, die sie benötigen würden, um die zusätzlichen Aufgaben, die sie dann von den Level 1 Häusern übernehmen müssten, zu bewältigen.
Wir fordern deshalb die sofortige Anpassung der Krankenhausfinanzierung von Bund und den Län­dern.

Dazu muss nachhaltig mehr Geld in das System gegeben werden, um die inflationsbedingten Sach­kostensteigerungen und die folgenden Tarifsteigerungen finanzieren zu können. Die ambulanten Ver­gütungen im Krankenhaus müssen deutlich angehoben werden um die Ambulantisierung voranzu­treiben ohne dabei die Existenz der Kliniken zu gefährden.

Für einen Transformationszeitraum einer Krankenhausreform ist eine Budgetabsicherung erforder­lich, um ein Hamsterrad zu Lasten der Beschäftigten zu vermeiden und den Fokus auf Qualität lenken zu können. Die Investitionskosten müssen länderseitig endlich wieder nach dem Vollkaskoprinzip ge­deckt werden. Es ist an der Zeit, den Mitarbeitern in einem der größten und wichtigsten Sektoren un­seres Staates in einer alternden Gesellschaft endlich eine Perspektive sicherer und erträglicher sowie finanziell lohnender Arbeitsbedingungen zu geben. Dazu zählt insbesondere auch, die Mitarbeiter in den Kliniken von dem Joch der überbordenden Bürokratie endlich zu befreien und nicht nur darüber zu reden!

Was wir bislang als Vorschlag der Regierungskommission und als Zwischenergebnisse der Bund-Län­der-Gruppe gesehen haben, entspricht nicht dem was wir uns für die Klinik praktisch vorstellen. Die Reform würde sowohl die stationäre Versorgung unserer Bevölkerung und auch die wirtschaftliche Perspektive unserer Klinik und ihrer Mitarbeiter massiv verschlechtern.

Bitte berücksichtigen Sie die praktischen Hinweise aus den Kliniken vor Ort und passen Sie den Kurs der Reform an. Bitte helfen Sie. unseren Kliniken ihre Existenz zu sichern anstatt sie zu bedrohen. Veränderungsprozesse benötigen aus unserer Sicht eine Absicherung und Vertrauen durch Dialog­prozesse und Bekenntnisse zu bestehenden bedarfsgerechten Strukturen. Ansonsten laufen wir Ge­fahr, durch die politische Verunsicherung dringend benötigtes Personal ohne Not in unseren Kliniken zu verlieren, was wir uns im Sinne der Versorgungssicherheit nicht leisten können.

Für einen praktischen Austausch stehen wir gerne zur Verfügung.

Gezeichnet: Landrätina Tamara Bischof, Dr. Werner Knaier (Fraktionsvorsitzender der CSU), Andrea Drexelius (Fraktionsvorsitzende der Grünen), Karl-Dieter Fuchs (Fraktionsvorsitzender der FW-FBW), Hans Müller (Sprecher der Ausschussgemeinschaft FDP, UsW und BP), Dr. Michael Bedö (Vorsitzender Gesundheitsnetz Kitzinger Land), Josef Mend (Fraktionsvorsitzender der FW), Robert Finster (Fraktionsvorsitzender SPD), Andrea Klingen (Fraktionsvorsitzende AFD), Reinhard Trump (Sprecher der ödp)

Hier können Sie den Brief auch nochmal in seiner Ursprungsform durchlesen: 00,99-23 BMG, Prof. Lauterbach, Brandbrief wg Krankenhausreform-Entwurf, 12-4-23

Im Rahmen der Berufsorientierungsmaßnahme „Talente entdecken“ haben Schüler der 7. Klasse der D.-Paul-Eber-Mittelschule die Klinik Kitzinger Land besucht und erhielten die Gelegenheit, verschiedene Abteilungen des Betriebs näher zu erkunden. Einblicke gab es für den Nachwuchs unter andrem in die Aufgaben der Abteilung für Funktionsdiagnostik und lernten in der Zentralen Aufnahme Interessantes über die Aufnahme eines Notfallpatienten kennen. Begleitet wurde die Schülergruppe von den Auszubildenden des 3. Ausbildungsjahres der generalistischen Pflegeausbildung, denen es ein Anliegen war, die Jugendlichen für den Pflegeberuf zu begeistern.

Mit viel Herzblut hatten sie ein spannendes Mitmach-Programm vorbereitet und stellten ihren Gästen wichtige Elemente der Ausbildung in einer Bildpräsentation vor. Ein lustiges Quiz, in dem die Teilnehmer ihre frisch erworbenen Kenntnisse unter Beweis stellen durften, rundete den gelungenen Nachmittag ab. Die Klinik Kitzinger Land hat für September 2023 noch freie Ausbildungsplätze und freut sich über Bewerbungen. Nähere Informationen finden sich auf unser Homepage.

 

Ab Mai 2023 gibt es wieder die Möglichkeit, in der Klinik Kitzinger Land an einer Informationsveranstaltung zur „Selbsthilfegruppe der Anonymen Alkoholiker“ teilzunehmen.

Die Veranstaltung wird wieder regelmäßig am 2. und 4. Mittwoch des jeweiligen Monats in den Räumlichkeiten der Pflegeschule der Klinik von 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr stattfinden. Daran können Betroffene und auch Verwandte teilnehmen.

Aufgrund der Corona-Pandemie war es in den letzten Jahren nicht möglich, diese Treffen durchzuführen. Daher steht nun umso mehr das Ziel im Vordergrund, dass betroffene Menschen die Chance bekommen, über ihre Sucht und die damit verbundenen seelischen und gesundheitlichen Probleme vertrauensvoll und anonym sprechen zu können. Inzwischen sind es mehr als zehn Personen, die als Ansprechpartner der Selbsthilfegruppe zur Verfügung stehen. Die Unterstützer freuen sich, dass endlich wieder die Informationsveranstaltungen in der Klinik möglich sind: „Für die betroffenen Menschen war die Corona-Zeit nicht einfach, da über diese Probleme nicht persönlich in einer Runde gesprochen werden konnte. Umso wichtiger ist es jetzt, das mögliche Angebot wieder in die Öffentlichkeit zu tragen, damit wir die Alkoholkranken Menschen unterstützen können.“ Die Traditionen von AA erlauben es nicht, Namen von Betroffenen in öffentlichen Medien bekanntzugeben. Das Kennenlernen (nur mit Vornamen) findet erst bei den AA-Treffen statt.

Auch heutzutage ist die Thematik „Alkohol-Sucht“ durchaus noch ein Tabuthema in der Gesellschaft. Deshalb setzt AA bei der Organisation des Treffens auch auf die Unterstützung von Herbert Köhl, der durch seine Tätigkeit in der Seniorenfachstelle im Landratsamt über ein sehr gutes Netzwerk im Landkreis verfügt, um möglichst vielen Menschen mit diesen Problemen zu helfen.

Das Treffen der anonymen Alkoholiker findet hingegen wöchentlich im „Bauhaus“ in der Mainbernheimer Straße 30 in Kitzingen statt. Die Selbsthilfegruppe kommt jeden Donnerstag von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr zusammen. Für Familienangehörige gibt es am 1. und 3. Donnerstag des Monats zusätzlich die Möglichkeit, sich zu treffen. Ort und Uhrzeit sind dieselben wie bei den Anonymen Alkoholikern.

Die betroffenen Personen können sich bei weiteren Fragen gerne an die Klinik Kitzinger Land oder an folgende Kontaktadresse (0178/3224894 oder 0176/20619632) wenden.

 

 

Am Mittwoch, 22.03.2023 hatten Chefarzt Dr. Andreas Cramer und sein Team zur Eröffnungsveranstaltung unseres neuen Brustkrebszentrums am Maindreieck zur 1. Fortbildung für Ärzte eingeladen. Mit über 80 Teilenehmer*innen stieß die Veranstaltung auf großes Interesse, geladen waren die niedergelassenen Gynäkologen*innen sowie Radiologen*innen der Region Würzburg/Mainfranken.

In eine Reihe von kurzen Fachvorträgen stellten sich die Hauptkooperationspartner des Brustkrebszentrums aus den medizinischen Bereichen Pathologie, Strahlentherapie, Onkologie, Radiologie und Nuklearmedizin als gemeinsam interdisziplinär arbeitendes Team den interessierten Zuhörern vor.

Ein besonderer Höhepunkt war die persönliche Verabschiedung von Herrn Prof. Dr. Michael Flentje als Ordinarius der strahlentherapeutischen Universitätsklinik Würzburg nach nunmehr 30jähriger vertrauensvoller und freundschaftlicher Zusammenarbeit in den Ruhestand.

Den senologischen Fachvortrag über die neuesten Entwicklungen bei der Therapie der Brustkrebserkrankung hielt dann die auch international renommierte Kollegin Frau PD Dr. Rachel Würstlein, geschäftsführende Oberärztin und Zentrumskoordinatorin des Brustzentrums Frauenklinik der Universität München.

Bei einem anschließenden kleinen Imbiss wurde dann in lockerer Runde und entspannter Atmosphäre bis in den späten Abend gemeinsam diskutiert.

Wir freuen uns über die gelungene erste Fortbildungsveranstaltung für Ärzte am neu etablierten „Brustkrebszentrum am Maindreieck“ hier an unserer Klinik Kitzinger Land.

 

Im Jahr 2020 hat für die 13 Auszubildenden die generalistische Ausbildung zur Pflegefachkraft begonnen. Im Sommer 2023 wird es für die Auszubildenden ernst, das Examen rückt in greifbare Nähe.

Die Klinik Kitzinger Land stellte die Viszeralchirurgische Station 2A für das Projekt „Schulstation“ zur Verfügung, auf der die Auszubildenden für zwei Wochen das Ruder übernehmen durften. In dieser Praxisphase lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, begleitet von den zentralen Praxisanleiterinnen und den Pflegekräften der Station, Verantwortung zu übernehmen, indem sie die tägliche Versorgung der Patienten und die Organisation der Station eigenverantwortlich gestalteten. Die Auszubildenden des dritten Lehrjahres hatten somit die Möglichkeit, ihr Fachwissen in diesem Projekt zu erproben, anzuwenden und zu erweitern.

Im Rahmen des Projektes konnten sich die Auszubildenden in sechs Fachgruppen aufteilen und an zwei Praxistagen auf die Themen Hygiene, Dokumentation/Pflegeplanung, Pflegevisite, Reflexion/Kommunikations- und Konfliktmanagement, Stationsübergabe und Stationsleitung vorbereiten.

Zu den Aufgaben der Hygienefachkräfte gehörte es beispielsweise, auf die Einhaltung der Hygienevorschriften zu achten. Die durchgeführten Maßnahmen wurden von der Dokumentations- und Pflegeplanungsbeauftragten kontrolliert und ergänzt. Darüber hinaus waren die Pflegevisitenbeauftragten für die Ablaufplanung und Durchführung der Pflegevisiten verantwortlich. Das Übergabeteam sorgte für die fachliche Informationsweitergabe. Die Stationsleitungen waren u.a. für den Dienstplan und die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Die Reflexions-, Konflikt- und Kommunikationsgruppe war für eine lückenlose und reibungslose Kommunikation verantwortlich und sorgte für Lösungen bei auftretenden Problemen.

Die Auszubildende Trisha Müller berichtet: „Zu Beginn unserer Schulstation hatten einige Auszubildende noch Schwierigkeiten, sich im interdisziplinären Team zu verständigen und die einzelnen Tätigkeiten im Alltag zu strukturieren, aber schon nach zwei Tagen zeigte sich, dass das Team immer besser zusammenfand“.

Das Projekt umfasste Tätigkeiten wie die ganzheitliche Pflege von Patienten, das Management von Patientenaufnahmen und -entlassungen, die Begleitung und Vorbereitung von Visiten sowie die Sicherstellung einer lückenlosen Dokumentation. Natürlich war auch die Kommunikation mit den Patienten und dem interdisziplinären Team aus Ärzten, Therapeuten und Pflegekräften eine wichtige Aufgabe für die Auszubildenden. Auch die selbstständige Vor- und Nachbereitung von diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen, die Organisation des Stationsalltags und der Umgang mit Angehörigen gehörten zu den täglichen Abläufen.

Das Projekt folgt dem Zitat von Konfuzius: „Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun, und ich werde es können“.

Das Fazit nach zwei intensiven und lehrreichen Projektwochen fällt sehr positiv aus. Nicht nur die Auszubildenden sind überrascht, wie viel sie aus dieser Zeit mitnehmen, wie viel Wissen und Können sie wiederholt oder neu gelernt haben. Auch Ärzte, Therapeuten, Patienten und Angehörige sind von dem Projekt begeistert und geben viel Lob an die Auszubildenden weiter.

Nora Bergsträßer berichtet: „Als Stationsleiterin der Schulstation bin ich sehr stolz auf das, was wir in diesen zwei Wochen erreicht haben. Wir sind nicht nur als Kurs, sondern auch als Team zusammengewachsen! Wir haben viel gelernt und unser Selbstvertrauen ist bei verschiedenen Tätigkeiten enorm gestiegen. Für uns war das Projekt eine sehr wichtige Zeit so kurz vor dem Examen, um mehr Sicherheit im selbstständigen Arbeiten zu bekommen. Im Namen des gesamten Kurses bedanke ich mich ganz herzlich bei allen, die an diesem Projekt beteiligt waren, vor allem bei den zentralen Praxisanleiterinnen und der Klinikleitung, ohne deren Unterstützung das Projekt nicht möglich gewesen wäre“.

 

Nach mehr als zwei Jahren Pause durch Corona-Beschränkungen können wieder Veranstaltungen im Krankenhaus Kitzingen angeboten werden.

Die vor Corona gut besuchten Vorträge zu unterschiedlichen Themen können ab März beginnen. Den Auftakt macht am 15.03. Herr Michael Möllers, Sektionsleiter der neurologischen Abteilung. Von 16:00 bis 17:00 Uhr findet der Vortrag in Kooperation mit der VHS Kitzingen statt und soll eine Reise in die Funktionsweise des Gehirns geben sowie eine Schulung der Interessierten über die Entstehung und Behandlung von Schlaganfällen erfolgen. Herr Möllers gibt an, dass er sich darüber freue, endlich wieder außerhalb des klassischen Patientenkontaktes Erkrankungen zu erklären und vor allem auch Möglichkeiten zur Behandlung aufzuzeigen.

Im Seminar besteht die Möglichkeit einen standardisierten Test zu erlernen mit den Schlaganfällen erkannt werden können. Auch soll es die Möglichkeit geben eine Notfallkarte selbst zu erstellen um im Notfall die notwendigen Informationen griffbereit zu haben.

„Immer noch verstreicht zu viel Zeit bis Schlaganfälle festgestellt werden und dann der Rettungsdienst benachrichtigt wird. Ich möchte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer befähigen einen Schlaganfall zu erkennen und dann unmittelbar den Rettungsdienst anrufen zu können,“ stellt Herr Möllers zum Thema Schlaganfall klar.

Wegen begrenzter Plätze wird eine Anmeldung über die VHS Kitzingen oder direkt in der Klinik Kitzinger Land gebeten. In der Klinik erreichen uns die Bürgerinnen und Bürger unter der Telefonnummer 09321-7041501 oder per Mail unter kardiologie@k-kl.de.

Eine Testpflicht besteht nicht mehr, aber es besteht für die Gäste besteht in der Klinik weiterhin eine Maskenpflicht. Die Veranstalter bitten um Verständnis.

Ab März können die Besucherinnen und Besucher ihren Besuch in der Klinik Kitzinger Land wieder ohne Testnachweis betreten. Die Teststation wird ebenfalls geschlossen.

Desweiteren gelten wieder die regulären Besuchszeiten (Montag bis Sonntag von 9:30 Uhr bis 19:00 Uhr).

Die Maskenpflicht (FFP-2) bleibt für Besucher bestehen.

Hinweis: Da am Vormittag häufig Untersuchungen bei den Patientinnen und Patienten durchgeführt werden sind Nachmittagsbesuche in der Regel günstiger.

Die Abteilung für Unfallchirurgie unter der Leitung von Chefarzt Dr. Gühlen darf sich erneut über die erfolgreiche Re-Zertifizierung des lokalen Traumazentrums in der Klinik Kitzinger Land freuen.

Im Dreijahresrhythmus wird dieses Verfahren immer wieder durchgeführt, um die Qualitätsstandards zu kontrollieren und im besten Fall neu zu bescheinigen. Seit 2010 darf sich die Abteilung von Dr. Gühlen bereits als Traumazentrum bezeichnen und wird innerhalb des TraumaNetzwerks Nordbayern-Würzburg aufgeführt. Um in Deutschland die Qualität bei der Versorgung von Schwerverletzten zu sichern, gründete die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) das sogenannte TraumaNetzwerk (TNW) DGU.

„Wir freuen uns sehr, dass wir es ein weiteres Mal geschafft haben, die hohen Qualitätsstandards zu halten und sogar zu verbessern. Somit haben wir für unsere schwerverletzten Patientinnen und Patienten bestmögliche Behandlungsmöglichkeiten generiert. Ein besonderer Dank gilt meinem ganzen Team, dass in den schwierigen vergangenen Jahren diese tolle Arbeit auf diesem Niveau gehalten hat“, lobt Chefarzt Dr. Gühlen die gute Teamleistung für eine erfolgreiche Re-Zertifizierung des Traumzentrums.

Um das DGU-Zertifikat zu erhalten, prüft ein externer Auditor oder eine externe Auditorin genauestens, ob die gestellten Anforderungen an die Behandlung von Schwerverletzten korrekt umgesetzt werden. In erster Linie geht es dabei um die Betrachtung der Prozess- und Strukturqualität.

Die Versorgung schwerverletzter Patientinnen und Patienten ist nur eines von vielen Arbeitsfeldern der unfallchirurgischen Abteilung in der Klinik Kitzinger Land.

Bei der Prüfung werden zudem Interviews mit den Verantwortlichen der Abteilungen durchgeführt und es sind Nachweise von Dokumenten sowie eine Begehung der Räumlichkeiten vor Ort nötig. Bei Letzterem müssen die Qualitätskriterien zwingend eingehalten werden.

„Es ist sehr wichtig, dass wir als kleinere Klinik diese hohen Standards für unsere Patientinnen und Patienten halten können. Viel Arbeit, aber auch viel Fachwissen steckt hinter dieser Zertifizierung. Deshalb freut es mich, dass die Auditorin in diesem Jahr auch wieder vollends zufrieden war und uns ein „gutes Zeugnis“ ausgestellt hat“, äußert sich Vorstand Thilo Penzhorn über das gute Feedback der Auditorin.

Hervorgehoben wurde dabei auch die moderne Notaufnahme an der Klinik Kitzinger Land, mit der alle räumlichen und apparativen Voraussetzungen für die schnelle und fachgerechte Versorgung von Schwerverletzten zur Verfügung stehen. Auch dadurch ist der Klinik Kitzinger Land dieser Nachweis für ein Zentrum erneut erfolgreich gelungen.

©Alexander Kother: Chefarzt der Unfallchirurgie Dr. Dirk Gühlen freut sich über die erneute Zertifizierung zum Traumazentrum in der Klinik Kitzinger Land

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