Gruppenbild aller Auszubildenden an der Berufsfachschule für Pflegeder Klinik Kitzinger Land mit Herrn Dr. Pfeiffle, Frau Jakob, Frau Berninger und Frau Müllender.

Auszubildende: Enrico Damea Alonso, Annalena Conrad, Phil Huscher, Aliva Jena, Aakash Kannan, Anna Lifka, Susajita Limma, Laura Mark, Maurice Mutic, Hephzibah Nag, Lara Rascher, Zoe Emilia Ruppert, Sophia-Marie Ruscher, Jana Semmler, Benedikt Straub, Sermin Tavas, Mohamed Alfewamy, Chasie Ametoglou, Chasie Chaliloglou, Zubair Faizi, Niklas Friedrich, Sina Hanakam, Vivien Hanke, Emily Hauck, Karen Höllein, Hannes König, Jasminka Krstevska, Lenny Lutz, Jaheem Nowacinski, Steven Oganjanjani, Mariia Skvarnik, Lucy Wehowsky, Daniel Werner, Aysu Yigit, Vorstandsmitglied: Dr. Uwe Pfeiffle, Praxisanleiterinnen: Ursula Berninger, Sarah Müllender

 

 

Die Berufsfachschule für Pflege der Klinik Kitzinger Land begrüßt über 40 Azubis

Kitzingen, 02.09.2025 – Strahlende Gesichter in der Berufsfachschule für Pflege der Klinik Kitzinger Land: Über 40 neue Auszubildende starten ihre Ausbildung zur Pflegefachhelfer:in oder Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann. Praxisanleiterin Ursula Berninger begrüßt sie herzlich: „Sie sind die Pflegefachkräfte von morgen – wir freuen uns, dass Sie jetzt Teil unseres Teams sind!“

 

Vielfalt von Anfang an

Der erste Tag beginnt mit einer besonderen Übung: Jede:r zieht ein Bildkärtchen und sagt spontan, was ihr oder ihm einfällt. Ein Waldweg? „Ich schlage den richtigen Weg ein“ – ein Symbol für individuelle Wege. Eine Hand? „Teamfähigkeit“ – genau das, was in der Pflege zählt. „Pflege ist vielfältig, aber unser Ziel bleibt: Patient:innen gut betreuen“, betont Berninger. Die Azubis sind bunt gemischt: Manche kommen direkt von der Schule, andere bringen Berufserfahrung mit – wie eine ehemalige Optikerin. „Egal, welchen Hintergrund Sie haben – hier sind alle willkommen. Wir sind bunt gemischt, wir sind vielfältig, und das macht uns stark!“

 

Familie, Sicherheit und Zukunft

Pflegedienstleiterin Birgit Jakob unterstreicht, was die Klinik Kitzinger Land ausmacht: „Wir sind eine familiäre Klinik, wir arbeiten MITeinander und sind FÜReinander da.“ Der direkte Kontakt mit Menschen stehe im Mittelpunkt: „Sie sehen die Menschen, Sie sind die ersten Ansprechpartner:innen.“ Jakob betont auch die einzigartigen Chancen des Pflegeberufs: „Kaum ein anderer Beruf bietet so viele Weiterbildungsmöglichkeiten. Sie können nach der Ausbildung in viele Richtungen gehen. Und arbeitslos werden sie nie, wenn sie es nicht wollen.“ Das Pflegeleitbild der Klinik ist dabei klar: „Pflege ist menschliche Begegnung. Wir achten individuelle Vorstellungen, unterstützen Selbstständigkeit und holen die Pflegeempfänger:innen da ab, wo sie stehen.“ Ein besonderer Appell an die Azubis: „Bleiben Sie neugierig! Fragen Sie – wir sind hier alle auf Augenhöhe.“

 

Moderne Klinik, offene Türen

Dr. Pfeiffle, Mitglied des Vorstandes, begrüßt die neuen Kolleg:innen mit einer persönlichen Note: „Wenn ich Sie nicht grüße, sprechen Sie mich bitte an – ich werde mich entschuldigen!“, denn auch auf Vorstandsebene wird auf eine Begegnung auf Augenhöhe wertgelegt. Er erzählt weiter von der Entwicklung der Klinik und betont: „Sie sind in einem modernen Haus gelandet – und in einem Team, das sich ständig weiterentwickelt.“ Die Klinik Kitzinger Land wächst – nicht nur baulich, sondern auch als Gemeinschaft. „Sie sind hier eine eigene Profession, keine Hilfskräfte. Ihre Arbeit ist unverzichtbar.“

 

Ein Start mit Perspektive

Mit einem Lächeln und dem Gefühl, angekommen zu sein, starten die Azubis in ihre Ausbildung. „Wir sind stolz, dass Sie hier sind – und freuen uns auf die gemeinsame Zeit!“, so das einhellige Fazit des Teams.

 

Gruppenbild der Auszubildenden zur Pflegefachkraft mit Herrn Dr. Pfeiffle, Frau Jakob, Frau Berninger und Frau Müllender.   Gruppenbild der Auszubildenden zum Pflegefachhelfer mit Herrn Dr. Pfeiffle, Frau Jakob, Frau Berninger und Frau Müllender.

Auf einerSchultafel steht herzlich willkommen.  Herr Dr. Pfeiffle begrüßt die Auszubildenden im Klassenzimmer.  Frau Berninger verteilt Karten an Auszubildende am Begrüßungstag.

Die Absolvent:innen der Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann: Lukas Bader, Emely Kerscher, Carla Martorelli, Anna Michalek, Sarah-Michelle Schafferhans, Vanessa Spiegel, Jana Steinberger, Greta Toomey – zusammen mit Schulleitung Katharina Gottwalt, den Lehrkräften und Praxisanleiterinnen sowie der stellvertretenden Landrätin Dr. Susanne Knof und dem Vorstandsvorsitzenden der Klinik Kitzinger Land, Thilo Penzhorn.  Die Absolvent:innen der Ausbildung zur Pflegefachhelferin bzw. zum Pflegefachhelfer: Emine Chasanoglou, Daniel Friedrich, Saskia Günther, Natalie Hoffmann, Aliva Jena, Susajita Manohara Limma, Hephzibah Nag, Van Thanh Nguyen, Aaron Richardson, Nadine Walter, Florian Zieger, Oleksandra Zmii – zusammen mit ihrer Kursleitung Martina Ritz, der stellvertretenden Landrätin Dr. Susanne Knof und dem Vorstandsvorsitzenden der Klinik Kitzinger Land, Thilo Penzhorn.

 

(Bild 1) Die Absolvent:innen der Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann: Lukas Bader, Emely Kerscher, Carla Martorelli, Anna Michalek, Sarah-Michelle Schafferhans, Vanessa Spiegel, Jana Steinberger, Greta Toomey – zusammen mit Schulleitung Katharina Gottwalt, den Lehrkräften und Praxisanleiterinnen sowie der stellvertretenden Landrätin Dr. Susanne Knof und dem Vorstandsvorsitzenden der Klinik Kitzinger Land, Thilo Penzhorn.

 

(Bild 2) Die Absolvent:innen der Ausbildung zur Pflegefachhelferin bzw. zum Pflegefachhelfer: Emine Chasanoglou, Daniel Friedrich, Saskia Günther, Natalie Hoffmann, Aliva Jena, Susajita Manohara Limma, Hephzibah Nag, Van Thanh Nguyen, Aaron Richardson, Nadine Walter, Florian Zieger, Oleksandra Zmii – zusammen mit ihrer Kursleitung Martina Ritz, der stellvertretenden Landrätin Dr. Susanne Knof und dem Vorstandsvorsitzenden der Klinik Kitzinger Land, Thilo Penzhorn.

 

Mit einer stimmungsvollen Feier im Gemeinschaftsraum der Klinik Kitzinger Land verabschiedete die Berufsfachschule für Pflege ihre diesjährigen Absolvent:innen.

 

20 frisch examinierte Pflegefachfrauen und -männer sowie Pflegefachhelfer:innen erhielten am 30. Juli 2025 ihre Zeugnisse – begleitet von anerkennenden Worten, bewegender Musik und einem herzlichen Beisammensein beim anschließenden Imbiss. Für den feierlichen musikalischen Rahmen sorgte Theresia Kosa am E-Piano mit Gesang, unter anderem mit dem Titel „You Are the Reason“ von Calum Scott.

Die Redner:innen würdigten den Weg, den die Absolvent:innen in den vergangenen Jahren zurückgelegt haben. „Sie haben gekämpft, gelernt, gehofft und sich eingebracht. Eine Pflegeausbildung ist kein Spaziergang“, betonte Schulleiterin Katharina Gottwald. Auch der Vorstandsvorsitzende der Klinik, Thilo Penzhorn, hob den Wert dieser Leistung hervor: „Sie dürfen heute ein Kapitel abschließen und haben ein Fundament fürs Leben gelegt. Ihr Job wird gebraucht – und wir brauchen Sie, der Landkreis Kitzingen braucht Sie.“

Die stellvertretende Landrätin Susanne Kopf erinnerte daran, dass der Beruf mehr ist als Fachwissen: „Sie werden mit Schicksalen konfrontiert, Menschen bringen Ihnen Vertrauen entgegen. Die Basis ist nun geschaffen – wenden Sie ihre positive Art bei Ihre Patient:innen an.“ Praxisanleiterin Daniela Münch gab den Absolvent:innen mit auf den Weg: „Zu oft unterschätzen wir ein Lächeln und ein offenes Ohr. Sie haben sich für einen Beruf entschieden, der Wissen, Empathie und Verantwortungsbereitschaft erfordert – seien Sie stolz darauf.“

Auch die frisch Examinierten selbst blickten zurück – auf erste Pflegeerfahrungen, spannende Ausflüge nach Eisenach, ins Hospiz Würzburg oder beim Projekt „Schüler leiten eine Station“. Und selbst bei Freizeitaktionen wie Kanufahren oder Lasertag gab es viel zu lachen – für Schüler:innen und Lehrkräfte gleichermaßen. „Wir wollen nie vergessen, warum wir diese Ausbildung gemacht haben“, hieß es aus den Reihen der Absolvent:innen.

Zum Abschluss zitierte Katharina Gottwald den ehemaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer: „Nehmen Sie die Menschen wie sie sind, es gibt keine anderen.“ Damit verabschiedete die Berufsfachschule für Pflege ihre Absolvent:innen – mit dem der Gewissheit, dass sie künftig mit Herz, Kompetenz und Engagement für ihre Patient:innen da sein werden.

 

Frau Ritz übergibt einem Absolventen sein Zeugnis und eine Rose. Die Klasse der Pflegefachhelfer posiert mit Frau Ritz auf der Treppe in der Klinik Kitzinger Land. Übergabe von Zeugnis und Rose an eine Absolventin. Die Absolvent:innen während der Abschlussfeier mit Zeugnissen und Rosen in der Hand.

 

 

Zwei Schülerinnen begleiten die Vernissage musikalisch mit Gesang und Gitarre.

Drei Frauen in farbenfroher Kleidung mit Blumenstrauß in den Kitzinger Weinbergen – Collage mit spielerischen Elementen.  Modellfigur im rosa Papierkleid mit Schleifen – Teil der Mode-Ausstellung in der Vitrine. Besucher:innen betrachten Kunstwerke zum Thema Mode in einem Klinikflur der Klinik Kitzinger Land.

 

Schüler:innen des Armin-Knab-Gymnasiums stellen ihre Kunstwerke
zum Thema „Mode“ in der Klinik Kitzinger Land aus.

 

Mode ist mehr als Stoff und Schnitt – das bewiesen die kreativen Köpfe des Armin-Knab-Gymnasiums bei einer Vernissage in der Klinik Kitzinger Land. Am 26. Juni 2025 wurde die neue Ausstellung feierlich eröffnet. Bereits zum achten Mal werden die Werke aus dem Kunstunterricht in den Klinikfluren ausgestellt – eine seit 2017 bestehende Kooperation, die den weißen Klinikfluren frischen Wind verleiht.

Die Ausstellung zeigt, wie vielfältig das Thema Mode künstlerisch umgesetzt werden kann: Da hängt ein Kleid aus Zeitungspapier neben Collagen, die Kitzinger Weinberge mit Mode-Elementen verschmelzen. In einer Vitrine stehen Figuren mit Grundgerüsten aus Abfallmaterialien – ein spannender Materialmix, der Nachhaltigkeit zum Kunstkonzept macht. Und wer genauer hinsieht, entdeckt auch typografische Experimente und Werke, die sich von Flora und Fauna inspirieren ließen.

„Viele der Arbeiten sind sehr kleinteilig“, sagte Kunstlehrer Alfons von Truchsess-Bruckner, der das Projekt betreut hat. „Man könnte denken, das wirkt nicht – aber das Gegenteil ist der Fall. Gerade das genaue Hinsehen macht diese Ausstellung so spannend.“
Zur Eröffnung begrüßte Vorstandsvorsitzender der Klinik Kitzinger Land Thilo Penzhorn die Gäste: „Es ist wichtig, sich Zeit freizumachen für Kultur und die schönen Dinge im Leben“, sagte er – untermalt von einem Zitat Adornos: „Tatsächlich werden Kunstwerke umso weniger genossen, je mehr einer davon versteht.“ Mit einem Augenzwinkern ergänzte Frau Kurz, Schulleiterin des Armin-Knab-Gymnasiums: „Ich bin Mathematikerin und Physikerin – das schließt Mode eigentlich aus.“ Trotzdem habe auch sie klare Vorstellungen: „Ich bestelle nichts von Fast Fashion, darauf lege ich schon Wert – auch wenn mir Mode persönlich weniger wichtig ist.“ Herr Truchsess-Bruckner trug zur Eröffnung ein Hemd seines Vaters – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit – und betonte: „Ich mache mir wenig Gedanken über Mode, aber die Schüler:innen haben sich sehr viele gemacht – und das sieht man.“

Musikalisch begleitet wurde die Vernissage ganz fantastisch von Theresa Groß und Susanna Emmel an Klavier, Gitarre und mit Gesang – ein stimmungsvoller Rahmen für einen gelungenen Abend.

Kommen Sie vorbei und bewundern Sie die Arbeiten der Schüler:innen des Armin-Knab-Gymnasiums – frisch, frech, fantasievoll!

 

Ausstellungsplakat zur Mode-Ausstellung des Armin-Knab-Gymnasiums in der Klinik Kitzinger Land mit Datum der Vernissage. Schulleiterin Frau Kurz spricht zur Eröffnung der Kunstausstellung in der Klinik Kitzinger Land. Detailaufnahme eines Kleides aus Zeitungspapier mit gefalteten Papierrosen – nachhaltiges Modekunstwerk in der Ausstellung.

Kunstlehrer Alfons von Truchsess-Bruckner bei seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung in der Klinik Kitzinger Land. Schülerin zeigt auf eine Modezeichnung an der Ausstellungswand – gemeinsam mit Mitschüler:innen bei der Vernissage. Künstlerische Collage mit Models und Kosmetik vor Kitzinger Weinbergkulisse. Typografisches Kunstwerk mit dem Wort „MODE“ und einer stilisierten Figur im Zentrum.

Musikalische Darbietung bei der Ausstellungseröffnung: Gesang und Klavierspiel vor Publikum. Kunstobjekt eines Kleides aus Zeitungspapier neben einer Stofftasche mit Planetenmotiv – ausgestellt in der Klinik Kitzinger Land. Schülerinnen des Armin-Knab-Gymnasiums lachen und zeigen auf ausgestellte Modezeichnungen bei der Vernissage.

 

 

 

Förderverein der Klinik Kitzinger Land:
Neuwahlen, Engagement und ein lehrreicher Fachvortrag

 

Mitgliederversammlung am 13. Mai 2025 gibt Einblicke in erfolgreichen Fördermaßnahmen und wählt Vorstand neu

 

Am 13. Mai 2025 fand die Mitgliederversammlung des Fördervereins der Klinik Kitzinger Land im Gemeinschaftsraum der Klinik statt. Neben den satzungsgemäßen Neuwahlen stand der Abend ganz im Zeichen des Rückblicks auf ein engagiertes Vereinsjahr. Vorsitzender Eugen Reifenscheid eröffnete die Versammlung mit einem stillen Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder, insbesondere an den langjährigen Beirat und Kreisrat Gerhard Müller.

Im anschließenden Jahresbericht wurde deutlich, wie sehr der Förderverein das Leben und Arbeiten an der Klinik bereichert. Zahlreiche Beschaffungen und Maßnahmen wurden im vergangenen Jahr realisiert oder auf den Weg gebracht – von neuen Ruhesesseln für Aufenthaltsräume über ein modernes Rednerpult für Veranstaltungen bis hin zu hochwertigen Trainingsgeräten für den Mitarbeitersportraum. Besonders hervorzuheben ist die kontinuierliche Unterstützung der betrieblichen Kinderbetreuung, deren vielfältiges Programm auch 2024 durch Fördermittel mitfinanziert wurde – darunter Ausflüge zur Schildkrötenauffangstation, zur Polizei und in den Tierpark Sommerhausen.

Weitere wirkungsvolle Anschaffungen wie die Beschattung des Gemeinschaftsraums, zahlreiche Wandbilder oder ein Schlafsofa für die Röntgenabteilung zeigen, dass der Verein ein feines Gespür für die Bedarfe im Klinikalltag hat. Dass diese Maßnahmen aus Mitteln des Fördervereins ermöglicht wurden, unterstreicht die enge Verbundenheit mit den Mitarbeitenden der Klinik.

Nach den Berichten des Schatzmeisters Stefan Rohrmann und des Kassenprüfers Wilhelm Sturm wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Die anschließenden Neuwahlen bestätigten Eugen Reifenscheid in seinem Amt als Vorsitzenden – eine Bestätigung für sein engagiertes Wirken und seine Rolle als wichtiges Bindeglied zwischen Klinik und Verein. Als stellvertretende Vorsitzende wurde erneut Doris Paul gewählt. Stefan Rohrmann bleibt Schatzmeister. Neu ins Amt der zweiten Kassenprüferin wurde Elfriede Dill gewählt. Als Geschäftsführer wurde Manuel Hoh bestätigt. Der Beirat wurde ebenfalls neu gewählt, wobei sich einige Mitglieder aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stellten. Neu dabei sind Dr. Ralf Köber, Dr. Brigitte Endres-Paul und Burkard Klein.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war der öffentliche Fachvortrag von Oberärztin Lusine Karapetyan, die seit fünf Jahren an der Klinik Kitzinger Land tätig ist. In ihrem Vortrag mit dem Titel „Weibliche Inkontinenz – Endlich wieder herzhaft lachen“ informierte sie umfassend über Ursachen, Diagnostik und moderne Therapiemöglichkeiten bei Blasenschwäche. Sie betonte, dass Inkontinenz kein Tabuthema sein dürfe, sondern ein Thema von Lebensqualität sei. Neben konservativen Maßnahmen wie Beckenbodentraining erläuterte sie auch operative Möglichkeiten, mit denen betroffenen Frauen effektiv geholfen werden kann.

Die Mitgliederversammlung zeigte einmal mehr: Der Förderverein der Klinik Kitzinger Land ist weit mehr als ein Unterstützer im Hintergrund. Mit viel Herzblut, gezieltem Mitteleinsatz und der Förderung medizinischer Aufklärung trägt er aktiv zur Weiterentwicklung der Klinik Kitzinger Land und zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen für Mitarbeitende und Patient:innen bei.

 

 

 

   

 

 

Vernissage mit Bärbel Unger
im Brustkrebszentrum der Klinik Kitzinger Land

 

Was haben Kunst, Medizin, und starke Frauen gemeinsam? Sie alle treffen sich – in der Klinik Kitzinger Land im Brustkrebszentrum am Maindreieck. Dort wurde am 21. Mai feierlich eine neue Ausstellung eröffnet. Die Künstlerin Bärbel Unger aus Dettelbach präsentiert ihre farbenfrohen Werke – und bringt mit ihnen nicht nur Farbe an die Wände, sondern auch ein Lächeln in die Gesichter der Besucher:innen.

 

Chefarzt mit Sinn für Kunst und Humor

Chefarzt Dr. Andreas Cramer eröffnete die Ausstellung mit einer persönlichen und unterhaltsamen Ansprache. Seine Motivation: „Kunst soll zum Verweilen einladen, zum Staunen bringen, inspirieren – und manchmal auch anecken. Das darf sie!“ Im Brustkrebszentrum soll sich niemand fühlen wie in einem sterilen Krankenhausflur. „Wir wollen mit Kunst leben“, sagt Dr. Cramer – und das merkt man. Die Wände sind bunt, lebendig, berührend.

Wie es zur Ausstellung von Bärbel Unger kam? „Alles begann mit einer Instagram-Nachricht“, erzählt Cramer. Frau Unger fragte schlicht, ob er ihrem Profil folgen wolle. Und dann: Flash! – Die farbenfrohen Werke trafen ihn wie ein Blitz. „Ist DAS cool!“, erinnert er sich begeistert an seinen ersten Eindruck. Es war der Beginn einer kreativen Freundschaft – und einer Ausstellung im Brustkrebszentrum.

Natürlich, ein kleines Risiko bleibt. „Ich wusste ja nicht, was sie da anschleppt“, schmunzelt Cramer. Doch die Überraschung war gelungen: Die Werke von Bärbel Unger bringen nicht nur Farbe, sondern auch Kraft, Energie und Emotion ins Brustkrebszentrum. Die Künstlerin selbst beschreibt sich als „eher der bunte Typ“. Kein Wunder also, dass ihre Werke – überwiegend in Acryl – vor Ausdruck nur so sprühen. Dabei probiert sie gerne Neues aus, kombiniert Techniken, spielt mit Formen und Farben. „Mut gehört ganz stark zur Kunst“, sagt sie. Und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Manchmal will man zu viel – dann muss man loslassen und sich trauen. So wie im echten Leben.“

 

Zwischen Gegenständlichem und Abstraktion

Bärbel Unger hat sich in den letzten Jahren künstlerisch stark weiterentwickelt – das hebt auch Dr. Cramer anerkennend hervor. Inspiriert von Künstler:innen wie Roger Bischof, Ines Hildur und Maria Gabriel, bewegt sie sich heute souverän zwischen gegenständlicher Darstellung und abstrakter Freiheit. Ihre Werke, darunter das eindrucksvolle „…be different!“, sind bunt, mutig und einladend – und passen damit ideal zur Haltung des Brustkrebszentrums, das den Menschen ganzheitlich in den Blick nimmt. Neben der medizinischen Versorgung gibt es hier Angebote wie psychologische Betreuung, Zumba, Yoga oder Schminkkurse für Chemo-Patientinnen – und eben auch Kunst, die berührt. „Kunst ist ein Dialog“, sagt Dr. Cramer. „Nicht alles muss verstanden werden – aber alles muss empfunden werden.“ Gerade in Zeiten einer Krise kann Kunst Halt geben und sogar als Teil der Heilung gesehen werden. Oder, wie Dr. Cramer es formuliert: „Kunst muss nicht gefallen – sie muss berühren.“

 

Weitere Kunstwerke von Bärbel Unger auf Instagram:

https://www.instagram.com/baerbel_unger/

 

Bild links: Um die Klinikfusion auf den Weg zu bringen, trafen sich die Kreistage aus Kitzingen und Würzburg zu einer gemeinsamen Sitzung in der Turnhalle der Realschule Ochsenfurt. Foto: Christian Schuster

Bild rechts: Nach dem Grundsatzbeschluss der beiden Kreistage sollen sie die Klinikfusion umsetzen (von links): Christian Schell (Geschäftsführer Main-Klinik Ochsenfurt), Thilo Penzhorn (Vorstand Klinik Kitzinger Land), Kitzingens Landrätin Tamara Bischof, Würzburgs Landrat Thomas Eberth, Dr. Uwe Pfeiffle (Vorstand Klinik Kitzinger Land) und Robert Scheller (Geschäftsführer Main-Klinik Ochsenfurt). Foto: Benno Schwab

 

Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung der Landkreise Würzburg und Kitzingen

 

Um die medizinische Versorgung gemeinsam zu sichern: Die Kreistage Kitzingen und Würzburg bringen Klinikfusion auf den Weg

 

Die Landkreise Kitzingen und Würzburg haben sich nach einer intensiven politischen Diskussion mit nur einer Gegenstimme im Kreistag Kitzingen dafür ausgesprochen, Gespräche über den Zusammenschluss ihrer beiden Krankenhäuser, der Klinik Kitzinger Land und der Main-Klinik Ochsenfurt, vorzubereiten. In einer gemeinsamen Sitzung beider Kreistage unter dem Vorsitz von Kitzingens Landrätin Tamara Bischof und Würzburgs Landrat Thomas Eberth in der Sporthalle der Realschule in Ochsenfurt stimmten die Kreisrätinnen und Kreisräte jeweils einem Beschlussvorschlag sowie einem Grundlagenpapier mit einem vorläufigen medizinischen Konzept zu.

Demnach ist geplant, möglichst zum 1. Januar 2026 ein gemeinsames Kommunalunternehmen (gKU) unter Federführung der Landkreise zu gründen, in dem die bisherigen Klinikstrukturen zusammengeführt werden sollen. Ziel ist es, die Standorte Kitzingen und Ochsenfurt als akutmedizinisch-stationäre Einrichtungen langfristig zu sichern und damit die Versorgung im ländlichen Raum zu stärken. Die beiden Landkreise sollen gleichberechtigte Träger des neuen gKU sein.

 

Umsetzung bis 2026: Straffer Zeitplan mit herausfordernder Detailplanung

Mit dem Beschluss stehen nun herausfordernde Verhandlungen zwischen den Landkreisen und den Klinikleitungen an. Es gilt, das Kommunalunternehmen Klinik Kitzinger Land und die Main-Klinik Ochsenfurt GmbH in das neue gemeinsame Kommunalunternehmen zu überführen. Im Zuge dessen müssen auf beiden Seiten auch die zugehörigen Tochtergesellschaften berücksichtigt werden, die ihre Leistungen für die beiden Krankenhäuser erbringen. Die Klinikdienste Kitzinger Land GmbH, eine Tochter des Kitzinger Kommunalunternehmens, soll beispielsweise vom neu zu gründenden gemeinsamen Unternehmen übernommen werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die derzeit bei der ProCura DienstleistungsGmbH – einer Tochter des Kommunalunternehmens des Landkreises Würzburg – tätig sind und Leistungen für die Main-Klinik Ochsenfurt erbringen, sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Tätigkeit in der neuen, unabhängigen Krankenhausgesellschaft fortzuführen. Die Medizinischen Versorgungszentren beider Kliniken sollen ebenfalls vereinigt und unter der Regie des gemeinsamen Kommunalunternehmens weiterbetrieben werden. Um die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, muss unter anderem die Unternehmenssatzung für das neue gKU ausgearbeitet werden.

Ein erfolgreicher Zusammenschluss der beiden Häuser in einem gemeinsamen gKU hilft, durch medizinische Schwerpunktbildung Doppelstrukturen zu vermeiden und die Notfallversorgung an beiden Klinikstandorten zu erhalten. Auch das jeweilige Leistungsniveau der Kliniken soll weitestgehend erhalten werden – mit dem Ziel ein nachhaltiges, adäquates medizinisches Angebot für die Bürgerinnen und Bürger in beiden Landkreisen zu schaffen.

Der Zeitplan für die Umsetzung der Klinikfusion ist ambitioniert. Antrieb für ein zügiges gemeinsames Handeln ist die bundesweite Krankenhausreform, die am 1. Januar 2025 in Kraft getreten ist. Um die Weichen für einen reibungslosen Übergang in die reformierte Krankenhauslandschaft zu stellen, müssen Anmeldungen und Anträge von den Klinikleitungen für die sogenannten Leistungsgruppen, also die medizinischen Angebote, die behandelt und abgerechnet werden dürfen, daher zum 31. August 2025 gestellt werden. Nur gemeinsam können beide Kliniken die Voraussetzungen für einige Leistungsgruppen erfüllen. Bis die geplante Fusion, deren Weg durch die politischen Beschlüsse nun bereitet ist, auf organisatorischer und medizinischer Ebene vollständig umgesetzt ist, wird es jedoch noch einige Jahre dauern, zumal viele Themen noch debattiert und geklärt werden müssen.

 

Das sagen Kitzingens Landrätin Tamara Bischof und Würzburgs Landrat Thomas Eberth

„Heute haben wir den ersten wichtigen Schritt auf einem Weg gesetzt, der noch viele Gespräche und sorgfältige Entscheidungen erfordert. Eine mögliche Klinikfusion eröffnet große Chancen, die medizinische Versorgung in unserem Einzugsbereich für die Bürgerinnen und Bürger aufrecht zu erhalten und zukunftsfähig zu gestalten“, sagt Kitzingens Landrätin Tamara Bischof.

Würzburgs Landrat Thomas Eberth ergänzt: „Die Beschlüsse der beiden Kreistage sind ein klares Bekenntnis und ein starkes Zeichen für die Patientinnen und Patienten in der Region sowie für die Belegschaften beider Krankenhäuser, um eine gemeinsame Klinik mit zwei Standorten auf den Weg zu bringen. Das Ziel ist nun definiert. Die Route werden wir in den nächsten Monaten gemeinsam erarbeiten, damit eine optimale medizinische Versorgung auch in Zukunft gesichert ist.“

Die nächsten Schritte sind die Erarbeitung einer gemeinsamen Satzung für das gemeinsame Kommunalunternehmen, die Klärung von Vermögens- und Finanzfragen, die Abstimmung der Personalüberführung und letztlich der Gründungsbeschluss in den beiden Kreistagen. „Die politische Entscheidung ist ein Meilenstein für unsere Kliniken. Sie gibt dem Personal Orientierung. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Kapital für die Zukunft. Sie gilt es auf dem Weg zur Fusion bestmöglich mitzunehmen“, betonen Landrätin Tamara Bischof und Landrat Thomas Eberth.

   

 

 

Bild oben links (v.l.n.r.): Vorstandsvorsitzender Thilo Penzhorn, Landrätin und Verwaltungsratsvorsitzende Tamara Bischof, Leiter des Herzkatheterlabors Prof. Dr. Frank Breuckmann und der pflegerische Leiter Michael Frisch im neuen Herzkatheterlabor.

 

Mit einem zweiten Herzkatheterlabor sichert die Klinik Kitzinger Land eine wohnortnahe, hochmoderne Notfallversorgung bei akuten Herzerkrankungen – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.

 

Herzenssache: Klinik Kitzinger Land investiert in regionale Herzgesundheit

Wenn das Herz aus dem Takt gerät oder ein Infarkt droht, zählt jede Sekunde. Umso beruhigender, dass die Klinik Kitzinger Land jetzt noch besser für solche Notfälle gerüstet ist: Mit einem zweiten Herzkatheterlabor – topmodern ausgestattet und rund um die Uhr einsatzbereit – wird die Versorgung in der Region auf ein neues Level gehoben.

Am 9. Mai 2025 wurde das neue Labor offiziell eröffnet. Ein echter Meilenstein – nicht nur für die Klinik, sondern für ganz Kitzingen und Umgebung. Bereits im März fanden hier die ersten Eingriffe statt, nur zwölf Monate nach Baubeginn.

Landrätin und Verwaltungsratsvorsitzende Tamara Bischof weihte das neue „Herzstück“ ein und betonte diesen „bedeutenden Schritt in der kardiologischen Versorgung“. Auch Klinik-Vorstandsvorsitzender Thilo Penzhorn lobte das Projekt als Beispiel dafür, was in kurzer Zeit möglich ist, „wenn alle mit Überzeugung und Teamgeist zusammenarbeiten.“

 

High-End-Technik für Herz & Gefäße

Das neue Herzkatheterlabor ist kein gewöhnlicher Behandlungsraum – es handelt sich um einen sogenannten Hybrid-OP. Das bedeutet: Neben Herzkatheteruntersuchungen können hier auch Eingriffe an Herz und Gefäßen durchgeführt werden, die OP-Reinheit benötigen – sicher, schnell und effizient.

Auf über 200 Quadratmetern stehen dem Team modernste Bildgebungsverfahren wie IVUS (Intravaskulärer Ultraschall) und OCT (optische Kohärenztomographie) zur Verfügung. Auch innovative Methoden wie die intrakoronare Lithotripsie (eine Art „Herzsteinzertrümmerung“) kommen zum Einsatz. Darüber hinaus werden weiterhin Schrittmacher, Defibrillatoren und Herzunterstützungssysteme implantiert. Perspektivisch sind auch elektrophysiologische Untersuchungen, Bluthochdruck-Behandlungen und interventionelle Klappentherapien geplant.

 

Herzinfarkt? Kitzingen ist bereit – Tag und Nacht.

Prof. Dr. Frank Breuckmann, der das Projekt federführend begleitet hat, bringt es auf den Punkt: „Mit dem zweiten Herzkatheterlabor – dieses Mal komplett in unserer Hand – sichern wir eine durchgängige Notfallversorgung. Gerade bei zeitkritischen Ereignissen wie einem akuten Herzinfarkt kann das entscheidend sein.“ Ein weiterer Aspekt ist, den Weg zu ebnen für die Etablierung einer sogenannten Chest Pain Unit, also einer Spezialeinheit zur schnellen Diagnostik bei unklarem Brustschmerz. Parallel wird der steigenden Zahl ambulanter Eingriffe Rechnung getragen – ein Pluspunkt im Hinblick auf die Gesundheitsreformen.

 

Starkes Team, starke Zahlen

Mit dem Leiter, Prof Dr. Breuckmann, der in nationalen und internationalen Gremien agiert und die Arbeitsgruppe Akuter Brustschmerz der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie leitet, dem Fachbereichsleiter Interventionelle Kardiologie Hesham Al-Zubairi als erfahrener interventionell tätiger Kardiologe, dem erst kürzlich hinzugewonnen Herzchirurgen Herrn Dr. Jörg Hoffmann und den anderen kardiologischen Ober- und Funkionsärztinnen und -ärzten hat die Klinik Kitzinger Land inzwischen ein sehr gut aufgestelltes Team und weitere Mitarbeiter folgen in Kürze.

Die Klinik Kitzinger Land präsentiert sich in der Region und weit darüber hinaus somit als feste Größe in der kardiologischen Versorgung. Als mehr als gute Anlaufstelle, wenn es um „Herzensangelegenheiten“ geht.

 

 

BILD oben: Links: Christian Kollenbrath, Pflegerischer Leiter der Intensivstation und Stroke Unit an der Klinik Kitzinger Land. Er ist stolz auf das Team aus 30 Pflegekräften mit speziell für Schlaganfall geschulten Mitarbeitern. Rechts: Dr. Klaus Büchner, Oberarzt an der Klinik Kitzinger Land, Facharzt für Neurologie und Notfallmedizin, betont: „Unser gesamtes Team trägt dazu bei, dass wir Schlaganfallpatient:innen in der Region eine Versorgung auf höchstem Niveau bieten können.“

 

Schlaganfallversorgung an der Klinik Kitzinger Land erneut ausgezeichnet – wie ein eingespieltes Team Leben rettet.

Kitzingen – Ein plötzlicher Kontrollverlust über Arm oder Bein, verwaschene Sprache, ein hängender Mundwinkel: Wenn diese Symptome auftreten, zählt jede Sekunde. Schlaganfälle gehören zu den häufigsten medizinischen Notfällen in Deutschland – etwa 300.000 Menschen sind jährlich betroffen. In der Klinik Kitzinger Land wurden im Jahr 2024 mehr als 250 Schlaganfallpatient:innen behandelt, in diesem Jahr bereits 60.

Wie wichtig schnelle und professionelle Hilfe ist, zeigt das Beispiel von Herrn M.*: Am Frühstückstisch fällt plötzlich seine Kaffeetasse zu Boden, der rechte Arm ist gelähmt, seine Worte klingen verwaschen. Seine Frau reagiert geistesgegenwärtig, wählt 112. Kurz darauf bringt der Rettungsdienst ihn in die Klinik Kitzinger Land. Bereits auf dem Weg wird der sogenannte Stroke-Alarm ausgelöst – ein spezialisiertes Team steht bereit. Nur Minuten nach dem Auftreten der ersten Symptome beginnt die lebensrettende Lyse-Therapie. (*Name geändert, Beispiel fiktiv.)

Spezialisierte Versorgung rund um die Uhr
„Ein Schlaganfall ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Je schneller wir handeln, desto besser die Prognose für die Betroffenen“, erklärt Dr. Büchner, Oberarzt an der Klinik Kitzinger Land, Facharzt für Neurologie und Notfallmedizin. Die Klinik Kitzinger Land verfügt über eine zertifizierte Stroke Unit – eine spezialisierte Station zur Schlaganfallbehandlung. Ende Januar wurde sie nach strengen Richtlinien re-zertifiziert. Die Prüfungskommission lobte unter anderem die klar definierten Abläufe, die hervorragende Zusammenarbeit sowie das hohe Engagement aller Berufsgruppen. „Diese Re-Zertifizierung bestätigt unseren hohen Qualitätsanspruch“, betont Professor Dr. Frank Breuckmann, Chefarzt der Kardiologie und Ärztlicher Leiter an der Klinik Kitzinger Land.

Ein großer Vorteil der Klinik sind die kurzen Wege und die enge Zusammenarbeit der Fachabteilungen. Sobald ein Verdachtsfall gemeldet ist, informiert der Rettungsdienst die Klinik. Noch vor Ankunft des Patienten wird das interdisziplinäre Team aus Notaufnahme, Radiologie, Innerer Medizin und Neurologie aktiviert. Ohne Wartezeit kann im CT durch Bildgebung eine eindeutige Diagnose gestellt und – bei entsprechender Indikation – unmittelbar die Lyse-Therapie eingeleitet werden. Diese wird zur Auflösung von Blutgerinnseln eingesetzt und ist in der Regel nur innerhalb eines Zeitfensters von 4,5 Stunden wirksam.

Erkennen – reagieren – retten
Ein schnelles Erkennen ist entscheidend. Der sogenannte FAST-Test bietet eine einfache Möglichkeit, Schlaganfallsymptome zu prüfen: Face – hängt ein Mundwinkel? Arms – kann die Person beide Arme heben? Speech – ist die Sprache verwaschen? Time – sofort den Notruf 112 wählen. „Leider verlieren viele Betroffene wertvolle Zeit, weil sie zuerst den Hausarzt anrufen oder selbst in die Klinik fahren“, warnt Dr. Büchner. „Dabei zählt wirklich jede Sekunde. In einer Hausarztpraxis gibt es die bildgebenden technischen Möglichkeiten nicht – die Zeit bis zur Diagnose verstreicht unnötig.“

Vernetzung bringt Vorteile
Die Klinik Kitzinger Land ist an das Transregionale Netzwerk für Schlaganfallintervention mit Telemedizin – kurz TRANSIT – angeschlossen. Die Telemedizin ermöglicht es, jederzeit Spezialist:innen digital hinzuzuziehen – auch außerhalb der regulären Dienstzeiten. Nach der Akutversorgung hält die Stroke Unik vier speziell ausgestattete Intensivplätze bereit. Unverzüglich beginnt hier bereits die Nachbehandlung mit Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie. Ziel ist es, Folgeschäden zu vermeiden bzw. zu minimieren. Mit Erfolg!

 

Die Klinikleitung mit neuem Ärztlichen Leiter hat ein klares Ziel. Seit Anfang des Jahres übernehmen Prof. Dr. Frank Breuckmann und sein Stellvertreter Dr. Andreas Cramer die Aufgabe des ärztlichen Leiters an der Klinik Kitzinger Land und sehen sich mit der Krankenhausreform vor ganz besondere Herausforderungen gestellt.

In regelmäßigen Abständen wird die Position des ärztlichen Leiters innerhalb der Klinikleitung durch einen Chefarzt des Hauses neu besetzt. Seit Anfang des Jahres übernehmen diese Position nun Prof. Dr. Frank Breuckmann und sein Stellvertreter Dr. Andreas Cramer. Ihr Vorgänger Dr. Volker Fackeldey, Chefarzt der Viszeralchirurgie, und sein Stellvertreter Dr. Dirk Gühlen (Chefarzt der Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportmedizin), waren in den Vorjahren unter anderem durch die Corona-Krise besonders gefordert und füllten diese Position sehr engagiert und sehr erfolgreich aus. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Thilo Penzhorn und der Pflegedienstleitung Frau Birgit Jakob bilden der neue Ärztliche Leiter und sein Stellvertreter nun die neue Klinikleitung und sehen sich vor allem mit der anstehenden Krankenhausreform in den kommenden Jahren großen Herausforderungen gegenüber.

Ziel der im Oktober letzten Jahres vom Bundesministerium für Gesundheit beschlossenen Krankenhausreform ist sowohl die Verbesserung der Behandlungsqualität in Kliniken als auch die Sicherung der flächendeckenden medizinische Versorgung – insbesondere in ländlichen Regionen. Zugleich geht die Politik davon aus, dass in Deutschland mit 1700 Krankenhäusern und der damit höchsten Krankenhaus- und Bettendichte in Europa, zu viele Kliniken existieren und dies zu hohe Kosten verursacht.

„Die Krankenhausreform wird die bisher bestehende Kliniklandschaft radikal verändern. Die Weiterentwicklung der Klinik Kitzinger Land zu einer wettbewerbsfähigen, regionalen Klinik sehe ich daher als zentrale und zukunftssichernde Aufgabe,“ betont Breuckmann. Dabei ist das geplante Vorhaben einer erfolgreichen Fusion mit der Main-Klinik-Ochsenfurt sicher die bedeutendste Strukturveränderung.

Gemeinsam mit den anderen Mitgliedern der Klinikleitung haben sich Professor Breuckmann und Dr. Cramer zum Ziel gesetzt, den Anforderungen der Krankenhausreform nicht nur gerecht zu werden, sondern die Klinik Kitzinger Land darüber hinaus im Rahmen der Fusion nachhaltig fortzuentwickeln und so auch in Zukunft als feste Größe in der medizinischen Versorgung des Landkreises zu etablieren.

 

Zur Person:
Prof. Dr. med. Frank Breuckmann

Seit 2021 ist Prof. Dr. Frank Breuckmann Chefarzt der Abteilung für Kardiologie, Pneumologie, Neurologie und Internistische Intensivmedizin an der Klinik Kitzinger Land. Neben seiner klinischen Tätigkeit engagiert er sich in verschiedenen nationalen und internationalen Fachgesellschaften.

Zu seinen zentralen Projekten gehört unter anderem die Gründung einer Chest Pain Unit. Eine Chest Pain Unit (engl. für Brustschmerz-Einheit) ist spezialisiert auf Patienten mit akuten Brustschmerzen. Mit nur minimaler zeitlicher Verzögerung kann diagnostiziert werden, ob eine zeitkritische Herzerkrankung (z.B. ein Herzinfarkt) vorliegt. So können lebensrettende Maßnahmen zielgerichtet und sofort ergriffen werden. Unter seiner Leitung eröffnet zudem im März der neue Linksherzkathetermessplatzes an der Klinik, der das Leistungsspektrum seiner Abteilung nochmals deutlich erweitert.

 

Zur Person:
Dr. med. Andreas Cramer

Seit 2022 ist Dr. Andreas Cramer als Chefarzt der Senologie und als Leiter des Brustkrebszentrums am Maindreieck tätig. Seine Abteilung ist bereits erfolgreich nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. OnkoZert zertifiziert und hat sich in diesem Bereich die ausgezeichnete Qualität der Versorgung bescheinigen lassen.

Beide, Breuckmann und Cramer, möchten den Fokus verstärkt auf ein patientenzentriertes Handeln legen und die ambulante Begleitung der Patienten weiter intensivieren, um die medizinische Betreuung über die stationäre Versorgung hinaus zu stärken. So startet die die Klinikleitung in ihrer neuen Zusammensetzung gemeinsam mit der gesamten Klinik motiviert und mit einer klaren Zielsetzung in die kommenden Jahre und nimmt die Herausforderungen der Krankenhausreform an. Klar ist: die Klinik Kitzinger Land soll auch weiterhin in der regionalen Kliniklandschaft unverzichtbar bleiben und für die Einwohner:innen im Landkreis Kitzingen die medizinische Versorgung auf hohem Niveau sicherstellen.

Das Brustkrebszentrum am Maindreieck lud am 04.12.2024 Patientinnen und Patienten, bei denen innerhalb des letzten Jahres eine neue Brustkrebserkrankung oder ein Rezidiv diagnostiziert wurde, zu einem informativen und geselligen Nachmittag in die Klinik Kitzinger Land ein. In gemütlicher Atmosphäre, mit Kaffee und weihnachtlichem Gebäck, bot die Veranstaltung neben dem Austausch zwischen den Betroffenen auch inspirierende Programmpunkte.

 

Radiologie und Bird-Watching: Ein ungewöhnlicher Blickwinkel

Dr. Stephen Wittkamp, Radiologe und passionierter Vogelbeobachter, begeisterte mit seinem Vortrag über die überraschenden Gemeinsamkeiten zwischen der Auswertung von Mammographie-Bildern und dem Bird-Watching, die er anhand selbst geschossener Fotos in der Art von Wimmelbildern kurzweilig veranschaulichte. In beiden Disziplinen gehe es darum, Details zu erkennen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Dr. Wittkamp eröffnete den Zuhörenden damit eine ganz neue Perspektive auf die radiologische Diagnostik.

 

Zumba für den guten Zweck

Rosalia Roder, Zumba-Instructor und Organisatorin der Zumba-Charity-Party in Pink, die im Sommer zugunsten des Brustkrebszentrums am Maindreieck stattfand und Angelika Krammer, selbst ehemalige Brustkrebspatientin, berichteten von der erfolgreichen Spenden-Aktion. Frau Krammer erklärte wie sie nach ihrer erfolgreichen aber auch kräftezehrenden Therapie ihre körperliche Fitness wiedererlangen wollte und so Zumba für sich entdeckt hatte. Sie und Frau Roder waren sich einig, dass schon leichte sportliche Betätigung nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele guttut und neue Energie schenkt. Frau Roder unterstrich dies, indem sie die Gäste zu einer kurzen Zumba-Einheit animierte, bei der fast alle Anwesenden begeistert mitmachten. Die schwungvolle Einlage sorgte für Freude, Bewegung und ein gestärktes Gemeinschaftsgefühl.

 

Ein Ort des Austausches und der Verbundenheit

„Dieser Nachmittag ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit“, betonte Chefarzt Dr. med. Andreas Cramer, Leiter des Brustkrebszentrums. „Wir möchten unsere Patientinnen und Patienten nicht nur medizinisch unterstützen, sondern auch menschlich. Dazu ist der regelmäßige Dialog wichtig.“ Seine Abteilung gehe deshalb immer wieder neue Wege, wie beispielsweise mit der Einrichtung eines Instagram-Accounts, auf dem Betroffene und Interessierte Informationen finden und auch in Kontakt mit dem Zentrum treten können.

 

 

                                         

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