
Die Klinikleitung mit neuem Ärztlichen Leiter hat ein klares Ziel. Seit Anfang des Jahres übernehmen Prof. Dr. Frank Breuckmann und sein Stellvertreter Dr. Andreas Cramer die Aufgabe des ärztlichen Leiters an der Klinik Kitzinger Land und sehen sich mit der Krankenhausreform vor ganz besondere Herausforderungen gestellt.
In regelmäßigen Abständen wird die Position des ärztlichen Leiters innerhalb der Klinikleitung durch einen Chefarzt des Hauses neu besetzt. Seit Anfang des Jahres übernehmen diese Position nun Prof. Dr. Frank Breuckmann und sein Stellvertreter Dr. Andreas Cramer. Ihr Vorgänger Dr. Volker Fackeldey, Chefarzt der Viszeralchirurgie, und sein Stellvertreter Dr. Dirk Gühlen (Chefarzt der Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportmedizin), waren in den Vorjahren unter anderem durch die Corona-Krise besonders gefordert und füllten diese Position sehr engagiert und sehr erfolgreich aus. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Thilo Penzhorn und der Pflegedienstleitung Frau Birgit Jakob bilden der neue Ärztliche Leiter und sein Stellvertreter nun die neue Klinikleitung und sehen sich vor allem mit der anstehenden Krankenhausreform in den kommenden Jahren großen Herausforderungen gegenüber.
Ziel der im Oktober letzten Jahres vom Bundesministerium für Gesundheit beschlossenen Krankenhausreform ist sowohl die Verbesserung der Behandlungsqualität in Kliniken als auch die Sicherung der flächendeckenden medizinische Versorgung – insbesondere in ländlichen Regionen. Zugleich geht die Politik davon aus, dass in Deutschland mit 1700 Krankenhäusern und der damit höchsten Krankenhaus- und Bettendichte in Europa, zu viele Kliniken existieren und dies zu hohe Kosten verursacht.
„Die Krankenhausreform wird die bisher bestehende Kliniklandschaft radikal verändern. Die Weiterentwicklung der Klinik Kitzinger Land zu einer wettbewerbsfähigen, regionalen Klinik sehe ich daher als zentrale und zukunftssichernde Aufgabe,“ betont Breuckmann. Dabei ist das geplante Vorhaben einer erfolgreichen Fusion mit der Main-Klinik-Ochsenfurt sicher die bedeutendste Strukturveränderung.
Gemeinsam mit den anderen Mitgliedern der Klinikleitung haben sich Professor Breuckmann und Dr. Cramer zum Ziel gesetzt, den Anforderungen der Krankenhausreform nicht nur gerecht zu werden, sondern die Klinik Kitzinger Land darüber hinaus im Rahmen der Fusion nachhaltig fortzuentwickeln und so auch in Zukunft als feste Größe in der medizinischen Versorgung des Landkreises zu etablieren.

Zur Person:
Prof. Dr. med. Frank Breuckmann
Seit 2021 ist Prof. Dr. Frank Breuckmann Chefarzt der Abteilung für Kardiologie, Pneumologie, Neurologie und Internistische Intensivmedizin an der Klinik Kitzinger Land. Neben seiner klinischen Tätigkeit engagiert er sich in verschiedenen nationalen und internationalen Fachgesellschaften.
Zu seinen zentralen Projekten gehört unter anderem die Gründung einer Chest Pain Unit. Eine Chest Pain Unit (engl. für Brustschmerz-Einheit) ist spezialisiert auf Patienten mit akuten Brustschmerzen. Mit nur minimaler zeitlicher Verzögerung kann diagnostiziert werden, ob eine zeitkritische Herzerkrankung (z.B. ein Herzinfarkt) vorliegt. So können lebensrettende Maßnahmen zielgerichtet und sofort ergriffen werden. Unter seiner Leitung eröffnet zudem im März der neue Linksherzkathetermessplatzes an der Klinik, der das Leistungsspektrum seiner Abteilung nochmals deutlich erweitert.
Zur Person:
Dr. med. Andreas Cramer
Seit 2022 ist Dr. Andreas Cramer als Chefarzt der Senologie und als Leiter des Brustkrebszentrums am Maindreieck tätig. Seine Abteilung ist bereits erfolgreich nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. OnkoZert zertifiziert und hat sich in diesem Bereich die ausgezeichnete Qualität der Versorgung bescheinigen lassen.
Beide, Breuckmann und Cramer, möchten den Fokus verstärkt auf ein patientenzentriertes Handeln legen und die ambulante Begleitung der Patienten weiter intensivieren, um die medizinische Betreuung über die stationäre Versorgung hinaus zu stärken. So startet die die Klinikleitung in ihrer neuen Zusammensetzung gemeinsam mit der gesamten Klinik motiviert und mit einer klaren Zielsetzung in die kommenden Jahre und nimmt die Herausforderungen der Krankenhausreform an. Klar ist: die Klinik Kitzinger Land soll auch weiterhin in der regionalen Kliniklandschaft unverzichtbar bleiben und für die Einwohner:innen im Landkreis Kitzingen die medizinische Versorgung auf hohem Niveau sicherstellen.

Das Hernienzentrum am Maindreieck an der Klinik Kitzinger Land (KKL) blickt auf eine beeindruckende Entwicklung seit seiner Gründung 2008 und der erstmaligen Zertifizierung als Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie im Jahr 2012 zurück. Übrigens war die Abteilung von Chefarzt Dr. Volker Fackeldey damals bundesweit erst die zweite, die diese Zertifizierung erhielt. Ein Beleg für die stetige Weiterentwicklung war in diesem Jahr sicherlih der erste internationale Workshop in Kitzingen in Kooperation mit der LiSTO.academy, bei dem Dr. Fackeldey vor einer Video-Live-Schaltung über Hernienoperationen referierte. Insgesamt haben sich mehr als 60 Ärzte aus arabischen, asiatischen und vielen anderen Ländern für die Live-Operation via Stream angemeldet. Jedes Jahr wird dieses Seminar dreimal in der Klinik Kitzinger Land angeboten, diesen Oktober zum ersten Mal auf internationaler Ebene. Die LiSTO.academy ist eine internationale medizinische Ausbildungsplattform für Ärzte.
Bevor Dr. Fackeldey 2008 seine Arbeit in der KKL aufnahm, wurden innerhalb eines Jahres 120 Hernienoperationen in Kitzingen durchgeführt. 16 Jahre später ist es dem Team des Hernienzentrums am Maindreieck gelungen, diese Zahl auf über 800 Hernienoperationen zu steigern und eine qualitativ hochwertige Behandlungsmöglichkeit in der Region und weit darüber hinaus zu schaffen. Neben dem ebenfalls zertifizierten Darmzentrum ist das Hernienzentrum ein wichtiges Standbein der Viszeralchirurgie in Kitzingen.
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde und Vernissage wurden in der Klinik Kitzinger Land (KKL) Kunstprojekte der „Freitagsmaler“ ausgestellt und gleichzeitig der neue Fitnessraum der Klinik eingeweiht. Die neue Sportmöglichkeit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde vom Förderverein finanziell unterstützt und bietet einige Gelegenheiten, sich sportlich zu betätigen. Vom Hanteltraining bis zum Laufband ist für jeden etwas dabei. Der Betriebsrat der KKL hat sich im Vorfeld für die Organisation und den Aufbau eingesetzt und diese Neuerung ermöglicht.



Sechs Wochen Sommerferien, aber nur drei Wochen Urlaub! Wohin also mit den Kindern? Mit dieser Problematik sehen sich auch die jungen Familien und Alleinerziehenden der Klinik Kitzinger Land konfrontiert. Nicht Alle können auf Familie oder Freunde zurückgreifen.
Während der drei Wochen besuchten die Kinder unter anderem die Schildkrötenauffangstation in Hoheim, die Blaulichtfamilie in KT (Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst), die Stadtbücherei und das Fastnachtsmuseum in Kitzingen. Spielplatzbesuche, der Tierpark Sommerhausen und eine Fahrt mit der Fähre Mainstockheim/Albertshofen rundeten das Programm ab. Der letzte Ausflug führte die Feriengruppe ins Landratsamt Kitzingen mit einem Besuch bei Landrätin Tamara Bischof. Die Kinder konnten einen Blick hinter die Kulissen werfen und den Deusterturm besichtigen. Nach dem Besuch im Landratsamt gingen drei Wochen Ferienbetreuung zu Ende und die Kinder haben mit vielen neuen Eindrücken ihre diesjährigen Sommerferien beendet.
Die Klinik Kitzinger Land hat in diesem Jahr 38 neue in der Pflegeschule aufgenommen. Jedes Jahr werden zwei Ausbildungskurse in der Pflegeschule der KKL angeboten. Im September starteten 19 Azubis in der dreijährigen Ausbildung zum/zur Pflegefachmann/-frau starten, die übrigen 19 Azubis in der einjährigen Ausbildung zum/zur staatlich geprüften Pflegefachhelfer/in ausgebildet.
Bei strahlendem Sonnenschein fand bereits am 13. Juli in Mainbernheim eine Zumba® Charity Party in Pink statt, die nicht nur für viel Spaß und Bewegung sorgte, sondern auch einen beeindruckenden Spendenbetrag für das Brustkrebszentrum am Maindreieck an der Klinik Kitzinger Land einbrachte.
Herr Dr. med. Andreas Cramer, Chefarzt der Abteilung Senologie und Leiter des Brustkrebszentrums am Maindreieck versprach bei der Spendenübergabe: „Das Geld kommt natürlich direkt unseren Patienten zugute.“