Das Brustkrebszentrum am Maindreieck lud am 04.12.2024 Patientinnen und Patienten, bei denen innerhalb des letzten Jahres eine neue Brustkrebserkrankung oder ein Rezidiv diagnostiziert wurde, zu einem informativen und geselligen Nachmittag in die Klinik Kitzinger Land ein. In gemütlicher Atmosphäre, mit Kaffee und weihnachtlichem Gebäck, bot die Veranstaltung neben dem Austausch zwischen den Betroffenen auch inspirierende Programmpunkte.
Radiologie und Bird-Watching: Ein ungewöhnlicher Blickwinkel
Dr. Stephen Wittkamp, Radiologe und passionierter Vogelbeobachter, begeisterte mit seinem Vortrag über die überraschenden Gemeinsamkeiten zwischen der Auswertung von Mammographie-Bildern und dem Bird-Watching, die er anhand selbst geschossener Fotos in der Art von Wimmelbildern kurzweilig veranschaulichte. In beiden Disziplinen gehe es darum, Details zu erkennen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Dr. Wittkamp eröffnete den Zuhörenden damit eine ganz neue Perspektive auf die radiologische Diagnostik.
Zumba für den guten Zweck
Rosalia Roder, Zumba-Instructor und Organisatorin der Zumba-Charity-Party in Pink, die im Sommer zugunsten des Brustkrebszentrums am Maindreieck stattfand und Angelika Krammer, selbst ehemalige Brustkrebspatientin, berichteten von der erfolgreichen Spenden-Aktion. Frau Krammer erklärte wie sie nach ihrer erfolgreichen aber auch kräftezehrenden Therapie ihre körperliche Fitness wiedererlangen wollte und so Zumba für sich entdeckt hatte. Sie und Frau Roder waren sich einig, dass schon leichte sportliche Betätigung nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele guttut und neue Energie schenkt. Frau Roder unterstrich dies, indem sie die Gäste zu einer kurzen Zumba-Einheit animierte, bei der fast alle Anwesenden begeistert mitmachten. Die schwungvolle Einlage sorgte für Freude, Bewegung und ein gestärktes Gemeinschaftsgefühl.
Ein Ort des Austausches und der Verbundenheit
„Dieser Nachmittag ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit“, betonte Chefarzt Dr. med. Andreas Cramer, Leiter des Brustkrebszentrums. „Wir möchten unsere Patientinnen und Patienten nicht nur medizinisch unterstützen, sondern auch menschlich. Dazu ist der regelmäßige Dialog wichtig.“ Seine Abteilung gehe deshalb immer wieder neue Wege, wie beispielsweise mit der Einrichtung eines Instagram-Accounts, auf dem Betroffene und Interessierte Informationen finden und auch in Kontakt mit dem Zentrum treten können.

Das Hernienzentrum am Maindreieck an der Klinik Kitzinger Land (KKL) blickt auf eine beeindruckende Entwicklung seit seiner Gründung 2008 und der erstmaligen Zertifizierung als Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie im Jahr 2012 zurück. Übrigens war die Abteilung von Chefarzt Dr. Volker Fackeldey damals bundesweit erst die zweite, die diese Zertifizierung erhielt. Ein Beleg für die stetige Weiterentwicklung war in diesem Jahr sicherlih der erste internationale Workshop in Kitzingen in Kooperation mit der LiSTO.academy, bei dem Dr. Fackeldey vor einer Video-Live-Schaltung über Hernienoperationen referierte. Insgesamt haben sich mehr als 60 Ärzte aus arabischen, asiatischen und vielen anderen Ländern für die Live-Operation via Stream angemeldet. Jedes Jahr wird dieses Seminar dreimal in der Klinik Kitzinger Land angeboten, diesen Oktober zum ersten Mal auf internationaler Ebene. Die LiSTO.academy ist eine internationale medizinische Ausbildungsplattform für Ärzte.
Bevor Dr. Fackeldey 2008 seine Arbeit in der KKL aufnahm, wurden innerhalb eines Jahres 120 Hernienoperationen in Kitzingen durchgeführt. 16 Jahre später ist es dem Team des Hernienzentrums am Maindreieck gelungen, diese Zahl auf über 800 Hernienoperationen zu steigern und eine qualitativ hochwertige Behandlungsmöglichkeit in der Region und weit darüber hinaus zu schaffen. Neben dem ebenfalls zertifizierten Darmzentrum ist das Hernienzentrum ein wichtiges Standbein der Viszeralchirurgie in Kitzingen.
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde und Vernissage wurden in der Klinik Kitzinger Land (KKL) Kunstprojekte der „Freitagsmaler“ ausgestellt und gleichzeitig der neue Fitnessraum der Klinik eingeweiht. Die neue Sportmöglichkeit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde vom Förderverein finanziell unterstützt und bietet einige Gelegenheiten, sich sportlich zu betätigen. Vom Hanteltraining bis zum Laufband ist für jeden etwas dabei. Der Betriebsrat der KKL hat sich im Vorfeld für die Organisation und den Aufbau eingesetzt und diese Neuerung ermöglicht.



Sechs Wochen Sommerferien, aber nur drei Wochen Urlaub! Wohin also mit den Kindern? Mit dieser Problematik sehen sich auch die jungen Familien und Alleinerziehenden der Klinik Kitzinger Land konfrontiert. Nicht Alle können auf Familie oder Freunde zurückgreifen.
Während der drei Wochen besuchten die Kinder unter anderem die Schildkrötenauffangstation in Hoheim, die Blaulichtfamilie in KT (Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst), die Stadtbücherei und das Fastnachtsmuseum in Kitzingen. Spielplatzbesuche, der Tierpark Sommerhausen und eine Fahrt mit der Fähre Mainstockheim/Albertshofen rundeten das Programm ab. Der letzte Ausflug führte die Feriengruppe ins Landratsamt Kitzingen mit einem Besuch bei Landrätin Tamara Bischof. Die Kinder konnten einen Blick hinter die Kulissen werfen und den Deusterturm besichtigen. Nach dem Besuch im Landratsamt gingen drei Wochen Ferienbetreuung zu Ende und die Kinder haben mit vielen neuen Eindrücken ihre diesjährigen Sommerferien beendet.
Die Klinik Kitzinger Land hat in diesem Jahr 38 neue in der Pflegeschule aufgenommen. Jedes Jahr werden zwei Ausbildungskurse in der Pflegeschule der KKL angeboten. Im September starteten 19 Azubis in der dreijährigen Ausbildung zum/zur Pflegefachmann/-frau starten, die übrigen 19 Azubis in der einjährigen Ausbildung zum/zur staatlich geprüften Pflegefachhelfer/in ausgebildet.
Bei strahlendem Sonnenschein fand bereits am 13. Juli in Mainbernheim eine Zumba® Charity Party in Pink statt, die nicht nur für viel Spaß und Bewegung sorgte, sondern auch einen beeindruckenden Spendenbetrag für das Brustkrebszentrum am Maindreieck an der Klinik Kitzinger Land einbrachte.
Herr Dr. med. Andreas Cramer, Chefarzt der Abteilung Senologie und Leiter des Brustkrebszentrums am Maindreieck versprach bei der Spendenübergabe: „Das Geld kommt natürlich direkt unseren Patienten zugute.“
Der Landkreis Kitzingen darf sich über die Zusage von 16.720 € für die Unterstützung, Stärkung und Sicherung der geburtshilflichen Hebammenversorgung im Jahr 2024 an der Klinik Kitzinger Land (KKL) freuen. Diese Mittel des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege im Rahmen der Geburtshilferichtlinien wurden durch die Regierung von Oberfranken ausgezahlt. Den Förderbescheid überreicht Landrätin Tamara Bischof den Hebammen der Klinik persönlich und freute sich über die hilfreichen finanziellen Mittel: „Die Förderung ist für unsere Geburtshilfe eine wichtige Unterstützung, damit die Station auch zukünftig moderne und hochwertige Leistungen anbieten kann.“