Bewegung hält gesund – und macht auch noch Spaß! Das bewies die diesjährige Jubiläumsaktion „Gesund zur Arbeit“ des Betriebsrats der Klinik Kitzinger Land. Seit 2015 motiviert die Initiative Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, im Sommer zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen. Besonders beachtlich: Die Klinik liegt oben auf dem Berg in der Keltenstraße – der steile Anstieg ist für Radfahrer ohne E-Bike eine echte Herausforderung!

In diesem Jahr stellten 33 Kolleginnen und Kollegen einen neuen Teilnehmerrekord auf. Von Juni bis September sammelten die Aktiven an insgesamt 30 Tagen fleißig Kilometer – dokumentiert in einem Aktionskalender. Finanziert wurde die Kampagne von der Klinik selbst, mit dem Ziel, die „Gesunderhaltung“ der Belegschaft zu fördern. „Es ist schön zu sehen, wie viele mitmachen und sich für ihre Gesundheit engagieren“, so Thilo Penzhorn, Vorstandsvorsitzender der Klinik Kitzinger Land.

Als Dankeschön gab es für alle Teilnehmer Gutscheine: Viermal 50 Euro, viermal 40 Euro und viermal 30 Euro – wahlweise für Decathlon Würzburg oder Schexs in the City Kitzingen. Wer den steilen Anstieg meistert, hat sich die Belohnung redlich verdient! Die übrigen Aktiven erhielten jeweils 20 Euro. „Hier gibt es keine Verlierer!“, betont der Betriebsrat. Die Preisverleihung fand am 1. Dezember 2025 statt.
Die Klinik Kitzinger Land freut sich bereits auf die nächste Runde – denn Gesundheit ist bekanntlich das höchste Gut!

Landrätin Tamara Bischof, Hebamme Zuzanna Wawrzecke-Dangendorf , Dr. Uwe Pfeiffle, Vorstandsmitglied der Klinik Kitzinger Land und Thilo Penzhorn, Vorstandsvorsitzender der Klinik Kitzinger Land im Kreißsaal.   Nahaufnahme einer Hallo-Welt-Geburtskarte der Klinik Kitzinger Land, davor sitzt ein blauer Stoffhase mit roten Socken.

 

 

Modernisierung und individuelle Betreuung im Fokus

 

Landrätin Tamara Bischof besucht den Kreißsaal der Klinik Kitzinger Land und tauscht sich mit Vorstandsvorsitzendem Thilo Penzhorn, Vorstandsmitglied Dr. Uwe Pfeiffle und Hebamme Zuzanna Wawrzecke-Dangendorf über die moderne Geburtshilfe vor Ort aus. Ein Zeichen der Wertschätzung für die wichtige Arbeit des Kreißsaalteams – und ein Blick in die Zukunft der Entbindungsstation.

Die Geburt eines Kindes wird in der Klinik Kitzinger Land als natürlicher Prozess begleitet, der von einem Team aus neun Hebammen und Ärzt:innen liebevoll unterstützt wird. „Wir bieten eine 1:1-Betreuung und gehen auf die Wünsche der Eltern ein“, erklärt Zuzanna Wawrzecke-Dangendorf. In einer vertrauensvollen Atmosphäre, die den Geburtsprozess positiv beeinflusst, werden individuelle Wünsche und Bedürfnisse der Mutter berücksichtigt – etwa durch den Einsatz homöopathischer Mittel, wenn gewünscht.

Ein zentraler Aspekt der Geburtshilfe in Kitzingen ist die enge Zusammenarbeit mit der Universitäts-Kinderklinik Würzburg. Bei Bedarf sind die Anästhesist:innen der Intensivstation der Klinik Kitzinger Land sofort für die Neugeborenen vor Ort, und die Gynäkologie steht immer bereit. „Sicherheit hat höchste Priorität“, betont Landrätin Tamara Bischof. Sollte ein Neugeborenes besondere Aufmerksamkeit benötigen, wird es gemeinsam mit den Eltern nach Würzburg verlegt, um eine optimale Versorgung zu gewährleisten.

Ein besonderes Highlight ist die Modernisierung der Entbindungsstation: Anfang 2026 werden im Rahmen des zweiten Bauabschnitts neue Räumlichkeiten im Haupthaus fertiggestellt. Diese bieten noch mehr Komfort und eine Wohlfühlatmosphäre für die Familien.

Landrätin Bischof zeigt sich zu Recht stolz auf die zukunftsorientierte Ausrichtung der Klinik: „Hier wird moderne Medizin mit individueller Betreuung verbunden – ein echter Gewinn für die Region. Und diesen Gewinn werden wir erhalten und weiter ausbauen.“

Ursula Berninger, Eugen Reifenscheid und Emanuela Gattari stoßen mit einem Weinglas im Kaisersaal an.  Tamara Bischof hält eine Rede im Kaisersaal in der Residenz.  Stimmungsbild des Kaisersaals in der Residenz mit Blumen im Vordergrund.

 

Die Klinik Kitzinger Land feiert mit der BKG 75 Jahre Engagement für Bayern

 

Wenn die Bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG) ihr 75-jähriges Jubiläum feiert, blickt auch die Klinik Kitzinger Land stolz auf eine lange Tradition der medizinischen Versorgung und menschlichen Zuwendung zurück. Unter dem Motto „Medizin und Menschlichkeit“ würdigt die BKG die Geschichten, die bayerische Kliniken zu besonderen Orten machen – und die Klinik Kitzinger Land ist mit sieben bewegenden Beiträgen vertreten.

Am 7. Oktober waren Emanuela Gattari, Ursula Berninger und Eugen Reifenscheid als Vertreter:innen der Klinik Kitzinger Land beim Staatsempfang in der Münchner Residenz zu Gast. Die Bayerische Staatsregierung ehrte die BKG, und Staatsministerin Judith Gerlach betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung der Kliniken für das Gemeinwohl. Auch Landrätin Tamara Bischof, 1. Vorsitzende der BKG, fand berührende Worte für das Jubiläum.

Doch die eigentliche Feier findet nicht nur in München statt – sie lebt in den 75 Geschichten, die Patient:innen, Angehörige und Beschäftigte auf www.bayerische-krankenhausgschichten.de teilen. Sie zeigen: Hinter jedem Krankenhaus steckt mehr als Medizin – es sind Menschen, die Menschen helfen.

Einer dieser Beiträge stammt von Eugen Reifenscheid, Vorsitzender des Fördervereins der Klinik Kitzinger Land. Sein Text „Mein Leben in der Klinik – geprägt von Verantwortung, Dankbarkeit und Gemeinschaft“ ist ein berührendes Zeugnis für die Verbundenheit, die eine Klinik über Jahrzehnte schafft. Reifenscheid, der 1980 als Anästhesiepfleger in der damaligen Kreisklinik begann, erinnert sich an Momente, die sein Leben prägten – wie die Rettung einer jungen Patientin, die ihn Jahre später als Mutter wiederfand.

Sein Fazit: „Eine Klinik ist mehr als ein Ort der Heilung – sie ist ein Ort des Zusammenhalts, wo man auch lachen und gemeinsam feiern kann.“ Diese Haltung prägt die Klinik Kitzinger Land bis heute: Teamgeist, Innovation und Menschlichkeit stehen im Mittelpunkt.

Die Aktion „Medizin und Menschlichkeit“ macht sichtbar, was Kliniken wie die in Kitzingen auszeichnet: persönliche Begegnungen, Fachkompetenz und Herz. Die Klinik Kitzinger Land freut sich, Teil dieser Bewegung zu sein – und lädt alle ein, die Geschichten zu entdecken, die hinter den Türen einer Klinik entstehen: www.bayerische-krankenhausgschichten.de

 

Portrait während eines Interviews von Eugen Reifenscheid.

Zum Video Eugen Reifenscheid >>>

Portrait während eines Interviews von Ursula Berninger.

Zum Video Ursula Berninger >>>

 

Continue reading „Medizin und Menschlichkeit“

Herr Jürgen Chodera von der Klinik Kitzinger Land lädt die Kindergruppe auf das Boot Namens Nixe ein.  Plakat mit der Überschrift Kinderbetreuung 2025 und vielen Handabdrücken, die mit Namen beschriftet sind.

 

 

Wie die Klinik Kitzinger Land Familien den Sommer versüßte

 

Insgesamt 75 Ferientage sind es im Jahr 2025 in Bayern. Davon sechs Wochen Sommerferien – für viele Eltern eine logistische Meisterleistung. Doch für die Mitarbeiter:innen der Klinik Kitzinger Land war die Planung auch in diesem Jahr besonders einfach: Dank des Engagements des Betriebsrats gab es zwei Wochen Ferienbetreuung der Extraklasse. Kein „klassischer Hort“, sondern ein buntes Programm mit täglichen Ausflügen, Zauberkursen und sogar einer Schifffahrt. Und das Beste? Alles kostenlos – exklusiv für die Kinder der Klinik-Mitarbeiter:innen.

Wenn Ferienbetreuung zum Abenteuer wird
Während andere Ferienbetreuungen oft auf Standardprogramme setzen, bot die Klinik Kitzinger Land ihren kleinen Gästen etwas Besonderes. Jeder Tag war ein neues Erlebnis: Die Kinder erkundeten die Geheimnisse der Klinik „backstage“, inklusive der Papierpresse, die besonders Eindruck machte. Im Fitnessraum wurden Muskeln gestählt, und manche entdeckten beim MHC Marktbreit ihr Tennistalent. Im Flatterhaus Hellmitzheim lernten die Kinder einiges über Fledermäuse – und beim Zauberer Mäd Schick sogar Tricks, die sie zu Hause vorführen konnten. Weitere Ausflugsziele wie das THW Kitzingen, die Schildkrötenauffangstation und eine Filmvorführung im Roxy durften natürlich auch nicht fehlen. „Die Kinder waren begeistert, und die Eltern konnten beruhigt arbeiten“, berichtet Barbara Leder vom Betriebsrat.

Ein Angebot, das überzeugt
Dass das Konzept ankommt, zeigen die Zahlen: Dreimal so viele Kinder wie im Vorjahr wurden angemeldet – an manchen Tagen bis zu 30. „Es war eine wunderbare, aber auch anstrengende Zeit“, lacht der Betriebsrat Jürgen Chodera. „Aber der Aufwand lohnt sich.“ Denn die Ferienbetreuung ist mehr als nur ein Service: Sie zeigt, dass die Klinik Kitzinger Land Familien wirklich versteht. „Im ländlichen Raum gibt es oft wenig Betreuungsmöglichkeiten. Wir wollten eine Lücke schließen – und den Kindern gleichzeitig unvergessliche Tage schenken.“

Teamwork macht’s möglich
Der Förderverein der Klinik unterstützte finanziell, die Küche sorgte für leckeres Essen (inklusive warmem Mittagessen nach Kindergeschmack), und Kollegen wie Max Will führten die Kinder durch die technischen Anlagen der Klinik. Selbst die Landrätin Tamara Bischof und die Polizei waren mit von der Partie. Nicht zuletzt das fantastische Betreuer-Team, das mit Engelsgeduld, kreativen Bastelideen und Leidenschaft wesentlich zum Gelingen der Aktion beigetragen hat. „Ohne das gesamte Team wäre das nicht machbar gewesen“, betont Barbara Leder.

Warum das mehr als nur Betreuung ist
„Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter:innen sich wohlfühlen – und dazu gehört auch, Familie und Beruf vereinbaren zu können“, sagt Thilo Penzhorn, Vorstandsvorsitzender der Klinik Kitzinger Land. „Die Ferienbetreuung ist ein kleines, aber feines Beispiel dafür, wie wir hier leben und arbeiten. Familiär. Voll und ganz nach unserem Klinik-Leitbild: miteinander und füreinander.“ Und die Kinder? Die verabschiedeten sich nach zehn Tagen voller Spiel, Spaß und Abenteuer glücklich – und freuen sich schon auf nächstes Jahr.

 

Vor einer Fledermaus-Infotafel erklärt eine Frau einer Gruppe Kinder etwas.  Drei Kinder sitzen an einer Autorennbahn.  Die Kinder schieben einen Wagen mit Kartonagen einen Krankenhausflur entlang.  Kinder laufen durch einen Kellergang, in dem Leitungen und Rohren entlangführen.  Kinder laufen über die Alte Mainbrücke von Kitzingen in Richtung Innenstadt. Der Turm der evangelischen Kirche ist zu sehen.  Ein Mädchen schreibt bunte Buchstaben mit einem Pinsel auf ein weißes T-Shirt.  Die Kinder betrachten in der Physiotherapie-Abteilung die Trainingsgeräte.  Drei Hände halten schützend eine kleine Schildkröte.  Ein Mitarbeiter des THW Kitzingen präsentiert einigen Kindern das Einsatzfahrzeug.  Zauberer Mäd Schick führt den Kindern Zaubertricks vor.

  Der gefüllte Gemeinschaftsraum der Klinik Kitzinger Land von oben.  Dr. Elisabeth van Elten und Prof. Frank Breuckmann am Rednerpult.  Teilnehmer der Vortrages hören Dr. Elisabeth van Elten bei ihrer Präsentation zu.  Der Inhalt des Vortrages ist textlich aufgelistet von "Was ist eine Pateitenverfügung?" bis "Beispiele aus der Praxis".

Herbst-Vortragsreihe an der Klinik Kitzinger Land: Selbstbestimmung bis zuletzt – ein gelungener Auftakt

Mit einem vollen Haus und regem Interesse startete am Donnerstag, den 18. September, die Herbst-Vortragsreihe der Klinik Kitzinger Land. Im Mittelpunkt des Abends: ein Thema, das uns alle betrifft – die Frage nach Selbstbestimmung und Würde am Lebensende. Dr. Elisabeth van Elten, eine junge, engagierte Ärztin, führte die Gäste mit viel Empathie und Klarheit durch den Abend.

 

Wer entscheidet, wenn ich es nicht mehr kann?

„Therapie am Lebensende – wer entscheidet was?“ – unter diesem Titel beleuchtete Dr. van Elten die Bedeutung von Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. „Es geht darum, sich frühzeitig mit den eigenen Wünschen auseinanderzusetzen“, betonte sie. „Denn nur wer seine Vorstellungen klar formuliert, kann sicher sein, dass sie auch im Ernstfall respektiert werden.“

 

Patientenverfügung: Mehr als nur ein Formular

Eine Patientenverfügung ist kein starres Dokument, sondern ein Spiegel der eigenen Werte. Dr. van Elten ermutigte die Zuhörer:innen, sich Zeit zu nehmen und individuell niederzuschreiben, was ihnen wichtig ist. Soll die Schmerztherapie auch mit Bewusstseinsdämpfung erfolgen? Wird künstliche Ernährung nur zur Beschwerdelinderung gewünscht – oder gänzlich abgelehnt? Und wie steht es mit Wiederbelebungsmaßnahmen? Sollen sie grundsätzlich unterlassen werden oder sind sie in unvorhergesehenen Situationen, wie z.B. während einer OP, erwünscht? „Je persönlicher die Verfügung, desto besser können Ärzte und Angehörige im Notfall entscheiden“, erklärte sie.

Ein zentraler Tipp: Die Patientenverfügung sollte nicht nur im Schrank liegen, sondern auch im Zentralen Vorsorgeregister (www.vorsorgeregister.de) hinterlegt werden. So ist sie im Ernstfall schnell auffindbar.

 

Vorsorgevollmacht: Vertrauen ist alles

Während die Patientenverfügung medizinische Wünsche festhält, bestimmt die Vorsorgevollmacht eine Vertrauensperson, die in nicht geregelten Fällen entscheidet. „Das muss nicht immer dieselbe Person sein“, so Dr. van Elten. „Man kann verschiedene Vollmachten für Gesundheit, Finanzen oder digitale Angelegenheiten erteilen.“ Wichtig: Eine Vorsorgevollmacht entmündigt nicht – sie schafft Klarheit und entlastet Angehörige.

 

Warum das alles?

Die Antwort ist einfach: Selbstbestimmung. Wer heute vorsorgt, erspart seinen Lieben morgen schwierige Entscheidungen. Und: „Eine gut vorbereitete Verfügung hilft Ärzten, im Sinne des Patienten zu handeln – ohne unnötiges Leiden zu verlängern“, betonte die Referentin.

 

Praktische Tipps für den Alltag

• Dokumente griffbereit halten: Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht gehören ins Vorsorgeregister, in die elektronische Patientenakte – und am besten auch an mehrere Personen im Umkreis.
• Individuell statt Standard: Selbst verfasste Verfügungen sind wertvoller als angekreuzte Formulare.
• Hilfe holen: Hausärzte, die Betreuungsstelle des Amtsgerichts oder Broschüren des Bundesgesundheitsministeriums (www.bundesgesundheitsministerium.de) unterstützen bei der Erstellung.

 

Ein Abend, der nachdenklich macht – und Mut gibt

Die lebhafte Diskussion zeigte: Das Thema bewegt. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, um Fragen zu stellen – von der Beglaubigung („Für Ärzte irrelevant!“) bis zur Rolle des Vorsorgebevollmächtigten. „Am wichtigsten ist, dass man sich damit beschäftigt“, fasste Dr. van Elten zusammen. „Denn wer heute klare Worte findet, gibt morgen Sicherheit.“

 

Was kommt als Nächstes?

Die Herbst-Vortragsreihe der Klinik Kitzinger Land geht weiter – mit spannenden Themen rund um die Gesundheit. Alle Veranstaltungen auf www.k-kl.de/gesundheitsakademie.

Gruppenbild aller Auszubildenden an der Berufsfachschule für Pflegeder Klinik Kitzinger Land mit Herrn Dr. Pfeiffle, Frau Jakob, Frau Berninger und Frau Müllender.

Auszubildende: Enrico Damea Alonso, Annalena Conrad, Phil Huscher, Aliva Jena, Aakash Kannan, Anna Lifka, Susajita Limma, Laura Mark, Maurice Mutic, Hephzibah Nag, Lara Rascher, Zoe Emilia Ruppert, Sophia-Marie Ruscher, Jana Semmler, Benedikt Straub, Sermin Tavas, Mohamed Alfewamy, Chasie Ametoglou, Chasie Chaliloglou, Zubair Faizi, Niklas Friedrich, Sina Hanakam, Vivien Hanke, Emily Hauck, Karen Höllein, Hannes König, Jasminka Krstevska, Lenny Lutz, Jaheem Nowacinski, Steven Oganjanjani, Mariia Skvarnik, Lucy Wehowsky, Daniel Werner, Aysu Yigit, Vorstandsmitglied: Dr. Uwe Pfeiffle, Praxisanleiterinnen: Ursula Berninger, Sarah Müllender

 

 

Die Berufsfachschule für Pflege der Klinik Kitzinger Land begrüßt über 40 Azubis

Kitzingen, 02.09.2025 – Strahlende Gesichter in der Berufsfachschule für Pflege der Klinik Kitzinger Land: Über 40 neue Auszubildende starten ihre Ausbildung zur Pflegefachhelfer:in oder Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann. Praxisanleiterin Ursula Berninger begrüßt sie herzlich: „Sie sind die Pflegefachkräfte von morgen – wir freuen uns, dass Sie jetzt Teil unseres Teams sind!“

 

Vielfalt von Anfang an

Der erste Tag beginnt mit einer besonderen Übung: Jede:r zieht ein Bildkärtchen und sagt spontan, was ihr oder ihm einfällt. Ein Waldweg? „Ich schlage den richtigen Weg ein“ – ein Symbol für individuelle Wege. Eine Hand? „Teamfähigkeit“ – genau das, was in der Pflege zählt. „Pflege ist vielfältig, aber unser Ziel bleibt: Patient:innen gut betreuen“, betont Berninger. Die Azubis sind bunt gemischt: Manche kommen direkt von der Schule, andere bringen Berufserfahrung mit – wie eine ehemalige Optikerin. „Egal, welchen Hintergrund Sie haben – hier sind alle willkommen. Wir sind bunt gemischt, wir sind vielfältig, und das macht uns stark!“

 

Familie, Sicherheit und Zukunft

Pflegedienstleiterin Birgit Jakob unterstreicht, was die Klinik Kitzinger Land ausmacht: „Wir sind eine familiäre Klinik, wir arbeiten MITeinander und sind FÜReinander da.“ Der direkte Kontakt mit Menschen stehe im Mittelpunkt: „Sie sehen die Menschen, Sie sind die ersten Ansprechpartner:innen.“ Jakob betont auch die einzigartigen Chancen des Pflegeberufs: „Kaum ein anderer Beruf bietet so viele Weiterbildungsmöglichkeiten. Sie können nach der Ausbildung in viele Richtungen gehen. Und arbeitslos werden sie nie, wenn sie es nicht wollen.“ Das Pflegeleitbild der Klinik ist dabei klar: „Pflege ist menschliche Begegnung. Wir achten individuelle Vorstellungen, unterstützen Selbstständigkeit und holen die Pflegeempfänger:innen da ab, wo sie stehen.“ Ein besonderer Appell an die Azubis: „Bleiben Sie neugierig! Fragen Sie – wir sind hier alle auf Augenhöhe.“

 

Moderne Klinik, offene Türen

Dr. Pfeiffle, Mitglied des Vorstandes, begrüßt die neuen Kolleg:innen mit einer persönlichen Note: „Wenn ich Sie nicht grüße, sprechen Sie mich bitte an – ich werde mich entschuldigen!“, denn auch auf Vorstandsebene wird auf eine Begegnung auf Augenhöhe wertgelegt. Er erzählt weiter von der Entwicklung der Klinik und betont: „Sie sind in einem modernen Haus gelandet – und in einem Team, das sich ständig weiterentwickelt.“ Die Klinik Kitzinger Land wächst – nicht nur baulich, sondern auch als Gemeinschaft. „Sie sind hier eine eigene Profession, keine Hilfskräfte. Ihre Arbeit ist unverzichtbar.“

 

Ein Start mit Perspektive

Mit einem Lächeln und dem Gefühl, angekommen zu sein, starten die Azubis in ihre Ausbildung. „Wir sind stolz, dass Sie hier sind – und freuen uns auf die gemeinsame Zeit!“, so das einhellige Fazit des Teams.

 

Gruppenbild der Auszubildenden zur Pflegefachkraft mit Herrn Dr. Pfeiffle, Frau Jakob, Frau Berninger und Frau Müllender.   Gruppenbild der Auszubildenden zum Pflegefachhelfer mit Herrn Dr. Pfeiffle, Frau Jakob, Frau Berninger und Frau Müllender.

Auf einerSchultafel steht herzlich willkommen.  Herr Dr. Pfeiffle begrüßt die Auszubildenden im Klassenzimmer.  Frau Berninger verteilt Karten an Auszubildende am Begrüßungstag.

Die Absolvent:innen der Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann: Lukas Bader, Emely Kerscher, Carla Martorelli, Anna Michalek, Sarah-Michelle Schafferhans, Vanessa Spiegel, Jana Steinberger, Greta Toomey – zusammen mit Schulleitung Katharina Gottwalt, den Lehrkräften und Praxisanleiterinnen sowie der stellvertretenden Landrätin Dr. Susanne Knof und dem Vorstandsvorsitzenden der Klinik Kitzinger Land, Thilo Penzhorn.  Die Absolvent:innen der Ausbildung zur Pflegefachhelferin bzw. zum Pflegefachhelfer: Emine Chasanoglou, Daniel Friedrich, Saskia Günther, Natalie Hoffmann, Aliva Jena, Susajita Manohara Limma, Hephzibah Nag, Van Thanh Nguyen, Aaron Richardson, Nadine Walter, Florian Zieger, Oleksandra Zmii – zusammen mit ihrer Kursleitung Martina Ritz, der stellvertretenden Landrätin Dr. Susanne Knof und dem Vorstandsvorsitzenden der Klinik Kitzinger Land, Thilo Penzhorn.

 

(Bild 1) Die Absolvent:innen der Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann: Lukas Bader, Emely Kerscher, Carla Martorelli, Anna Michalek, Sarah-Michelle Schafferhans, Vanessa Spiegel, Jana Steinberger, Greta Toomey – zusammen mit Schulleitung Katharina Gottwalt, den Lehrkräften und Praxisanleiterinnen sowie der stellvertretenden Landrätin Dr. Susanne Knof und dem Vorstandsvorsitzenden der Klinik Kitzinger Land, Thilo Penzhorn.

 

(Bild 2) Die Absolvent:innen der Ausbildung zur Pflegefachhelferin bzw. zum Pflegefachhelfer: Emine Chasanoglou, Daniel Friedrich, Saskia Günther, Natalie Hoffmann, Aliva Jena, Susajita Manohara Limma, Hephzibah Nag, Van Thanh Nguyen, Aaron Richardson, Nadine Walter, Florian Zieger, Oleksandra Zmii – zusammen mit ihrer Kursleitung Martina Ritz, der stellvertretenden Landrätin Dr. Susanne Knof und dem Vorstandsvorsitzenden der Klinik Kitzinger Land, Thilo Penzhorn.

 

Mit einer stimmungsvollen Feier im Gemeinschaftsraum der Klinik Kitzinger Land verabschiedete die Berufsfachschule für Pflege ihre diesjährigen Absolvent:innen.

 

20 frisch examinierte Pflegefachfrauen und -männer sowie Pflegefachhelfer:innen erhielten am 30. Juli 2025 ihre Zeugnisse – begleitet von anerkennenden Worten, bewegender Musik und einem herzlichen Beisammensein beim anschließenden Imbiss. Für den feierlichen musikalischen Rahmen sorgte Theresia Kosa am E-Piano mit Gesang, unter anderem mit dem Titel „You Are the Reason“ von Calum Scott.

Die Redner:innen würdigten den Weg, den die Absolvent:innen in den vergangenen Jahren zurückgelegt haben. „Sie haben gekämpft, gelernt, gehofft und sich eingebracht. Eine Pflegeausbildung ist kein Spaziergang“, betonte Schulleiterin Katharina Gottwald. Auch der Vorstandsvorsitzende der Klinik, Thilo Penzhorn, hob den Wert dieser Leistung hervor: „Sie dürfen heute ein Kapitel abschließen und haben ein Fundament fürs Leben gelegt. Ihr Job wird gebraucht – und wir brauchen Sie, der Landkreis Kitzingen braucht Sie.“

Die stellvertretende Landrätin Susanne Kopf erinnerte daran, dass der Beruf mehr ist als Fachwissen: „Sie werden mit Schicksalen konfrontiert, Menschen bringen Ihnen Vertrauen entgegen. Die Basis ist nun geschaffen – wenden Sie ihre positive Art bei Ihre Patient:innen an.“ Praxisanleiterin Daniela Münch gab den Absolvent:innen mit auf den Weg: „Zu oft unterschätzen wir ein Lächeln und ein offenes Ohr. Sie haben sich für einen Beruf entschieden, der Wissen, Empathie und Verantwortungsbereitschaft erfordert – seien Sie stolz darauf.“

Auch die frisch Examinierten selbst blickten zurück – auf erste Pflegeerfahrungen, spannende Ausflüge nach Eisenach, ins Hospiz Würzburg oder beim Projekt „Schüler leiten eine Station“. Und selbst bei Freizeitaktionen wie Kanufahren oder Lasertag gab es viel zu lachen – für Schüler:innen und Lehrkräfte gleichermaßen. „Wir wollen nie vergessen, warum wir diese Ausbildung gemacht haben“, hieß es aus den Reihen der Absolvent:innen.

Zum Abschluss zitierte Katharina Gottwald den ehemaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer: „Nehmen Sie die Menschen wie sie sind, es gibt keine anderen.“ Damit verabschiedete die Berufsfachschule für Pflege ihre Absolvent:innen – mit dem der Gewissheit, dass sie künftig mit Herz, Kompetenz und Engagement für ihre Patient:innen da sein werden.

 

Frau Ritz übergibt einem Absolventen sein Zeugnis und eine Rose. Die Klasse der Pflegefachhelfer posiert mit Frau Ritz auf der Treppe in der Klinik Kitzinger Land. Übergabe von Zeugnis und Rose an eine Absolventin. Die Absolvent:innen während der Abschlussfeier mit Zeugnissen und Rosen in der Hand.

 

 

Zwei Schülerinnen begleiten die Vernissage musikalisch mit Gesang und Gitarre.

Drei Frauen in farbenfroher Kleidung mit Blumenstrauß in den Kitzinger Weinbergen – Collage mit spielerischen Elementen.  Modellfigur im rosa Papierkleid mit Schleifen – Teil der Mode-Ausstellung in der Vitrine. Besucher:innen betrachten Kunstwerke zum Thema Mode in einem Klinikflur der Klinik Kitzinger Land.

 

Schüler:innen des Armin-Knab-Gymnasiums stellen ihre Kunstwerke
zum Thema „Mode“ in der Klinik Kitzinger Land aus.

 

Mode ist mehr als Stoff und Schnitt – das bewiesen die kreativen Köpfe des Armin-Knab-Gymnasiums bei einer Vernissage in der Klinik Kitzinger Land. Am 26. Juni 2025 wurde die neue Ausstellung feierlich eröffnet. Bereits zum achten Mal werden die Werke aus dem Kunstunterricht in den Klinikfluren ausgestellt – eine seit 2017 bestehende Kooperation, die den weißen Klinikfluren frischen Wind verleiht.

Die Ausstellung zeigt, wie vielfältig das Thema Mode künstlerisch umgesetzt werden kann: Da hängt ein Kleid aus Zeitungspapier neben Collagen, die Kitzinger Weinberge mit Mode-Elementen verschmelzen. In einer Vitrine stehen Figuren mit Grundgerüsten aus Abfallmaterialien – ein spannender Materialmix, der Nachhaltigkeit zum Kunstkonzept macht. Und wer genauer hinsieht, entdeckt auch typografische Experimente und Werke, die sich von Flora und Fauna inspirieren ließen.

„Viele der Arbeiten sind sehr kleinteilig“, sagte Kunstlehrer Alfons von Truchsess-Bruckner, der das Projekt betreut hat. „Man könnte denken, das wirkt nicht – aber das Gegenteil ist der Fall. Gerade das genaue Hinsehen macht diese Ausstellung so spannend.“
Zur Eröffnung begrüßte Vorstandsvorsitzender der Klinik Kitzinger Land Thilo Penzhorn die Gäste: „Es ist wichtig, sich Zeit freizumachen für Kultur und die schönen Dinge im Leben“, sagte er – untermalt von einem Zitat Adornos: „Tatsächlich werden Kunstwerke umso weniger genossen, je mehr einer davon versteht.“ Mit einem Augenzwinkern ergänzte Frau Kurz, Schulleiterin des Armin-Knab-Gymnasiums: „Ich bin Mathematikerin und Physikerin – das schließt Mode eigentlich aus.“ Trotzdem habe auch sie klare Vorstellungen: „Ich bestelle nichts von Fast Fashion, darauf lege ich schon Wert – auch wenn mir Mode persönlich weniger wichtig ist.“ Herr Truchsess-Bruckner trug zur Eröffnung ein Hemd seines Vaters – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit – und betonte: „Ich mache mir wenig Gedanken über Mode, aber die Schüler:innen haben sich sehr viele gemacht – und das sieht man.“

Musikalisch begleitet wurde die Vernissage ganz fantastisch von Theresa Groß und Susanna Emmel an Klavier, Gitarre und mit Gesang – ein stimmungsvoller Rahmen für einen gelungenen Abend.

Kommen Sie vorbei und bewundern Sie die Arbeiten der Schüler:innen des Armin-Knab-Gymnasiums – frisch, frech, fantasievoll!

 

Ausstellungsplakat zur Mode-Ausstellung des Armin-Knab-Gymnasiums in der Klinik Kitzinger Land mit Datum der Vernissage. Schulleiterin Frau Kurz spricht zur Eröffnung der Kunstausstellung in der Klinik Kitzinger Land. Detailaufnahme eines Kleides aus Zeitungspapier mit gefalteten Papierrosen – nachhaltiges Modekunstwerk in der Ausstellung.

Kunstlehrer Alfons von Truchsess-Bruckner bei seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung in der Klinik Kitzinger Land. Schülerin zeigt auf eine Modezeichnung an der Ausstellungswand – gemeinsam mit Mitschüler:innen bei der Vernissage. Künstlerische Collage mit Models und Kosmetik vor Kitzinger Weinbergkulisse. Typografisches Kunstwerk mit dem Wort „MODE“ und einer stilisierten Figur im Zentrum.

Musikalische Darbietung bei der Ausstellungseröffnung: Gesang und Klavierspiel vor Publikum. Kunstobjekt eines Kleides aus Zeitungspapier neben einer Stofftasche mit Planetenmotiv – ausgestellt in der Klinik Kitzinger Land. Schülerinnen des Armin-Knab-Gymnasiums lachen und zeigen auf ausgestellte Modezeichnungen bei der Vernissage.

 

 

 

Förderverein der Klinik Kitzinger Land:
Neuwahlen, Engagement und ein lehrreicher Fachvortrag

 

Mitgliederversammlung am 13. Mai 2025 gibt Einblicke in erfolgreichen Fördermaßnahmen und wählt Vorstand neu

 

Am 13. Mai 2025 fand die Mitgliederversammlung des Fördervereins der Klinik Kitzinger Land im Gemeinschaftsraum der Klinik statt. Neben den satzungsgemäßen Neuwahlen stand der Abend ganz im Zeichen des Rückblicks auf ein engagiertes Vereinsjahr. Vorsitzender Eugen Reifenscheid eröffnete die Versammlung mit einem stillen Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder, insbesondere an den langjährigen Beirat und Kreisrat Gerhard Müller.

Im anschließenden Jahresbericht wurde deutlich, wie sehr der Förderverein das Leben und Arbeiten an der Klinik bereichert. Zahlreiche Beschaffungen und Maßnahmen wurden im vergangenen Jahr realisiert oder auf den Weg gebracht – von neuen Ruhesesseln für Aufenthaltsräume über ein modernes Rednerpult für Veranstaltungen bis hin zu hochwertigen Trainingsgeräten für den Mitarbeitersportraum. Besonders hervorzuheben ist die kontinuierliche Unterstützung der betrieblichen Kinderbetreuung, deren vielfältiges Programm auch 2024 durch Fördermittel mitfinanziert wurde – darunter Ausflüge zur Schildkrötenauffangstation, zur Polizei und in den Tierpark Sommerhausen.

Weitere wirkungsvolle Anschaffungen wie die Beschattung des Gemeinschaftsraums, zahlreiche Wandbilder oder ein Schlafsofa für die Röntgenabteilung zeigen, dass der Verein ein feines Gespür für die Bedarfe im Klinikalltag hat. Dass diese Maßnahmen aus Mitteln des Fördervereins ermöglicht wurden, unterstreicht die enge Verbundenheit mit den Mitarbeitenden der Klinik.

Nach den Berichten des Schatzmeisters Stefan Rohrmann und des Kassenprüfers Wilhelm Sturm wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Die anschließenden Neuwahlen bestätigten Eugen Reifenscheid in seinem Amt als Vorsitzenden – eine Bestätigung für sein engagiertes Wirken und seine Rolle als wichtiges Bindeglied zwischen Klinik und Verein. Als stellvertretende Vorsitzende wurde erneut Doris Paul gewählt. Stefan Rohrmann bleibt Schatzmeister. Neu ins Amt der zweiten Kassenprüferin wurde Elfriede Dill gewählt. Als Geschäftsführer wurde Manuel Hoh bestätigt. Der Beirat wurde ebenfalls neu gewählt, wobei sich einige Mitglieder aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stellten. Neu dabei sind Dr. Ralf Köber, Dr. Brigitte Endres-Paul und Burkard Klein.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war der öffentliche Fachvortrag von Oberärztin Lusine Karapetyan, die seit fünf Jahren an der Klinik Kitzinger Land tätig ist. In ihrem Vortrag mit dem Titel „Weibliche Inkontinenz – Endlich wieder herzhaft lachen“ informierte sie umfassend über Ursachen, Diagnostik und moderne Therapiemöglichkeiten bei Blasenschwäche. Sie betonte, dass Inkontinenz kein Tabuthema sein dürfe, sondern ein Thema von Lebensqualität sei. Neben konservativen Maßnahmen wie Beckenbodentraining erläuterte sie auch operative Möglichkeiten, mit denen betroffenen Frauen effektiv geholfen werden kann.

Die Mitgliederversammlung zeigte einmal mehr: Der Förderverein der Klinik Kitzinger Land ist weit mehr als ein Unterstützer im Hintergrund. Mit viel Herzblut, gezieltem Mitteleinsatz und der Förderung medizinischer Aufklärung trägt er aktiv zur Weiterentwicklung der Klinik Kitzinger Land und zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen für Mitarbeitende und Patient:innen bei.

 

 

 

   

 

 

Vernissage mit Bärbel Unger
im Brustkrebszentrum der Klinik Kitzinger Land

 

Was haben Kunst, Medizin, und starke Frauen gemeinsam? Sie alle treffen sich – in der Klinik Kitzinger Land im Brustkrebszentrum am Maindreieck. Dort wurde am 21. Mai feierlich eine neue Ausstellung eröffnet. Die Künstlerin Bärbel Unger aus Dettelbach präsentiert ihre farbenfrohen Werke – und bringt mit ihnen nicht nur Farbe an die Wände, sondern auch ein Lächeln in die Gesichter der Besucher:innen.

 

Chefarzt mit Sinn für Kunst und Humor

Chefarzt Dr. Andreas Cramer eröffnete die Ausstellung mit einer persönlichen und unterhaltsamen Ansprache. Seine Motivation: „Kunst soll zum Verweilen einladen, zum Staunen bringen, inspirieren – und manchmal auch anecken. Das darf sie!“ Im Brustkrebszentrum soll sich niemand fühlen wie in einem sterilen Krankenhausflur. „Wir wollen mit Kunst leben“, sagt Dr. Cramer – und das merkt man. Die Wände sind bunt, lebendig, berührend.

Wie es zur Ausstellung von Bärbel Unger kam? „Alles begann mit einer Instagram-Nachricht“, erzählt Cramer. Frau Unger fragte schlicht, ob er ihrem Profil folgen wolle. Und dann: Flash! – Die farbenfrohen Werke trafen ihn wie ein Blitz. „Ist DAS cool!“, erinnert er sich begeistert an seinen ersten Eindruck. Es war der Beginn einer kreativen Freundschaft – und einer Ausstellung im Brustkrebszentrum.

Natürlich, ein kleines Risiko bleibt. „Ich wusste ja nicht, was sie da anschleppt“, schmunzelt Cramer. Doch die Überraschung war gelungen: Die Werke von Bärbel Unger bringen nicht nur Farbe, sondern auch Kraft, Energie und Emotion ins Brustkrebszentrum. Die Künstlerin selbst beschreibt sich als „eher der bunte Typ“. Kein Wunder also, dass ihre Werke – überwiegend in Acryl – vor Ausdruck nur so sprühen. Dabei probiert sie gerne Neues aus, kombiniert Techniken, spielt mit Formen und Farben. „Mut gehört ganz stark zur Kunst“, sagt sie. Und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Manchmal will man zu viel – dann muss man loslassen und sich trauen. So wie im echten Leben.“

 

Zwischen Gegenständlichem und Abstraktion

Bärbel Unger hat sich in den letzten Jahren künstlerisch stark weiterentwickelt – das hebt auch Dr. Cramer anerkennend hervor. Inspiriert von Künstler:innen wie Roger Bischof, Ines Hildur und Maria Gabriel, bewegt sie sich heute souverän zwischen gegenständlicher Darstellung und abstrakter Freiheit. Ihre Werke, darunter das eindrucksvolle „…be different!“, sind bunt, mutig und einladend – und passen damit ideal zur Haltung des Brustkrebszentrums, das den Menschen ganzheitlich in den Blick nimmt. Neben der medizinischen Versorgung gibt es hier Angebote wie psychologische Betreuung, Zumba, Yoga oder Schminkkurse für Chemo-Patientinnen – und eben auch Kunst, die berührt. „Kunst ist ein Dialog“, sagt Dr. Cramer. „Nicht alles muss verstanden werden – aber alles muss empfunden werden.“ Gerade in Zeiten einer Krise kann Kunst Halt geben und sogar als Teil der Heilung gesehen werden. Oder, wie Dr. Cramer es formuliert: „Kunst muss nicht gefallen – sie muss berühren.“

 

Weitere Kunstwerke von Bärbel Unger auf Instagram:

https://www.instagram.com/baerbel_unger/

Im Notfall

NOTARZT / FEUERWEHR

112

Zentrale Notaufnahme

09321 704-1111

Beratungsstelle bei Vergiftungen

089 19240

Bereitschaftsdienst

116117

Zur Seite der Zentralen Notaufnahme

Im Notfall

NOTARZT / FEUERWEHR

112

Beratungsstelle
bei Vergiftungen

089 19240

Nummer des Bereitschaftsdiensts

116 117

Zentrale Notaufnahme

09321 704-1111

Zur Seite der Zentralen Aufnahme

Wegweiser

Platzhalter

Wichtige Kontakte

Empfang

09321 704-0

Notaufnahme

09321 704-1111

Elektive Terminvergabe

09321 704-1000

Patienten­verwaltung

09321 704-4440 und -4441

Patienten­fürsprecherin

09321 704-4450

Sozialdienst

09321 704-4301 und -4302

Qualitäts- und Beschwerde­management

09321 704-4412

Suche