195 Jahre den Menschen im Mittelpunkt

195 Jahre den Menschen im Mittelpunkt

Ehrung und Abschied:  Andrea Werner (hinten links) und Ingrid Salzgeber (hinten rechts) beendeten ihre Dienstzeit. Julia Beck, Regina Oechsner, Dr. Olaf Ring, Simone Popp und Ingrid Rügamer-König feierten ihr 25-jähriges Dienstjubiläum (v.l.n.r).

Klinik Kitzinger Land ehrt und verabschiedet Mitarbeiter

Zusammen waren sie 195 Jahre für die Patienten der Klinik Kitzinger Land im Einsatz. "Wenn ein Mitarbeiter einem Arbeitgeber so lange die Treue hält, zeichnet das das Unternehmen und gleichzeitig den Beschäftigten aus“, sagte Klinikvorstand zu Beginn der Feierstunde im Gemeinschaftsraum der Klinik Kitzinger Land. Zusammen mit den Vorgesetzten der jeweiligen Abteilungen, dankte er den Jubilaren für ihr Engagement und ihren Einsatz für die Patienten. Fünf Mitarbeiter wurden für 25 Jahre im Dienst der Klinik geehrt, zwei weitere in den Ruhestand verabschiedet.

25- jähriges Jubiläum

Nach Stationen in Lüdenscheid und Bochum und der Anerkennung als Chirurg 1992 sowie als Unfallchirurg 1995 kam Dr. Olaf Ring 1996 als Oberarzt in die Klinik Kitzinger Land. Seitdem ist er in der Chirurgie und seit Oktober 2004, nach Aufteilung der Abteilung, in der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie tätig. Im Jahr 2012 erhielt er zudem die Anerkennung als Facharzt für Viszeralchirurgie. Chefarzt Dr. Volker Fackeldey gratulierte zur "Silbernen Hochzeit" und lobte Rings Professionalität, seine große Beliebtheit und Akzeptanz im Kollegium. Er sei eine "Allzweckwaffe", da er seine vielen Aufgaben immer auf extrem hohem Niveau erledige.

Ebenfalls 25 Jahre ist Julia Beck in der Klinik beschäftigt. Die Gesundheits- und Krankenpflegerin absolvierte bereits ihre Ausbildung in der Berufsfachschule des Krankenhauses und wurde 1993 als Krankenschwester übernommen. Zunächst arbeitete sie im Pflegedienst und seit 2002 in der Endoskopie. Besonders für ihre Ausgeglichenheit wird sie hier sehr geschätzt. Regina Oechsner ist seit 25 Jahren auf verschiedenen Stationen der Klinik eingesetzt. Pflegedienstleiterin Hedemarie Walker-Lilienfein lobte die Kollegialität der Gesundheits- und Krankenpflegerin, denn sie war in der Vergangenheit immer bereit auch kurzfristig einzuspringen wenn Not am Mann war. Auch sie ist bereits seit Beginn ihrer Ausbildung in der Klinik, ebenso wie die dritte Jubilarin Simone Popp. Als Praxisanleiterin liegt ihr vor allem die Aus- und Weiterbildung des Fachpersonals am Herzen. Auf 25 Jahre Dienstzeit blickt Ingrid Rügamer-König zurück. 1990 wurde sie zunächst als Schreibkraft des Landratsamtes eingestellt. Wenig später kam sie als Arztschreibkraft in die Klinik Kitzinger Land. Seit 2005 ist sie Sekretärin von Chefarzt Dr. Wolfgang Karmann. In diesen zehn Jahren hatte sie immer ein offenes Ohr und stand ihrem Chef mit Rat und Tat zur Seite und brachte viele eigene Ideen in die Arbeit mit ein. Sie gestaltete die medizinischen Vorträge neu-  die damals noch mit Hilfe von Dias abgehalten wurden. Chefarzt Dr. Karmann dankte ihr auch dafür, dass sie die Arbeitsfelder in Balance und den Spaßfaktor stets hoch gehalten hat.

Abschied in den Ruhestand

Andrea Werner war seit 1990 als Krankenschwester für Intensivmedizin und Anästhesiepflege des damaligen Kreiskrankenhauses Volkach beschäftigt. Seit 1993 war sie in der Anästhesiepflege der Klinik Kitzinger Land bis sie im März diesen Jahres in den Ruhestand verabschiedet wurde. Die geschätzte Kollegin betreute hier unter anderem die Reanimationskurse mit. Eine weitere künftige Ruheständlerin war Ingrid Salzgeber. Ihre 23-jährige Dienstzeit begann sie zunächst als Näherin. Später war sie als Mitarbeiterin der Bettenzentrale eingesetzt bis ihr 1995 die Leitung der Wäscheversorgung und der Nähstube übertragen wurde. Ihr Vorgesetzter Jürgen Chodera ließ es sich nicht nehmen, ihr neben der Danksagung auch eine Weisheit mit auf den Weg zu geben: "Verplane dich nicht zu sehr und gib Acht, dass du dich nicht zu sehr verplanen lässt." Sicherlich kein Problem für Ingrid Salzgeber, die stets dafür gesorgt hat, dass Hosen und Hemden der Mitarbeiter der 600-Mann starken Klinik passten. Auch bei der Verwaltung der vielen Schlüssel bewahrte sie immer einen kühlen Kopf.