Chefarzt Dr. Volker Fackeldey ist bereits seit über 15 Jahren in der Klinik Kitzinger Land tätig

Der Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie in der Klinik Kitzinger Land (KKL) Dr. med. Volker Fackeldey erhält erneut die Anerkennung zum „Senior-Darmchirurg“ von der Zertifizierungsstelle der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. OnkoZert. Der gebürtige Bonner ist seit über 15 Jahren im KKL tätig und erhielt bereits im August 2018 erstmals die Bescheinigung und kann diese nun, gemeinsam mit seiner Abteilung, erfolgreich für weitere fünf Jahre, bis 2028 bestätigen. Damit wird Dr. Fackeldey eine besondere fachliche Qualifikation und langjährige höchste Erfahrung als Operateur bei Dickdarm (Kolonkarzinom)- und Mastdarmkrebserkrankungen (Rektumkarzinom) bescheinigt.

„Die Anerkennung zum „Senior-Darmchirurg“ zu behalten ist ein wichtiges Element in unserem Bereich, da wir mit der Zertifizierung die Ausbildungen und damit die Qualität von Darmoperationen fördern können“, freut sich Dr. Fackeldey über die erneute Bescheinigung durch OnkoZert.

Der „Senior-Darmchirurg“ stellt eine optionale Möglichkeit für die Anerkennung eines Operateurs gemäß den Anforderungen des Erhebungsbogens dar. Zielsetzung ist, die Ausbildung von Darmoperateuren zu fördern. Dabei darf pro Darmkrebszentrum maximal ein „Senior-Darmoperateur“ benannt werden. Im Fall des Darm- und Enddarmzentrum am Maindreieck der Klinik Kitzinger Land ist Dr. Fackeldey der gelistete Spezialist. Im Jahr werden rund 100 bis 120 Darmresektionen und mehrere 100 proktologische Eingriffe wie zum Beispiel bei Hämorrhoiden, Fisteln und Inkontinenz durchgeführt. Außerdem fungiert das Darmzentrum am Maindreieck in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kontinenzgesellschaft als Beratungsstelle für Patienten mit Stuhlinkontinenz.

Der Abschluss ist geschafft: Die Absolventinnen feiern zusammen mit der stellvertretenden Landrätin Dr. Susanne Knof und dem stellvertretenden Vorstand Dr. Uwe Pfeiffle das freudige Ereignis in unserer Klink Kitzinger Land.

Die Pflegefachhelfer*innen des Kursjahrgangs 2022/23 haben ihre einjährige Ausbildung an der Pflegeschule in der Klinik Kitzinger Land erfolgreich beendet. Sechs Kursteilnehmer und Kursteilnehmerinnen wurden von der stellvertretenden Landrätin Dr. Susanne Knof, dem stellvertretenden Vorstand Dr. Uwe Pfeiffle, der Leitung der Pflegeschule Katharina Gottwald, der Kursleiterin der Pflegeschule Martina Ritz, Pflegedienstleitung Birgit Jakob sowie den geladenen Gästen bei einer offiziellen Abschlussfeier im Gemeinschaftsraum der Klinik verabschiedet.

„Mit der erfolgreichen Ausbildung haben Sie einen wichtigen Grundstein für Ihre berufliche Laufbahn gelegt. Dieses Berufsfeld wird Ihnen einen sicheren Arbeitsplatz für die Zukunft bieten und dazu gratuliere ich Ihnen“, beglückwünschte die stellvertretende Landrätin und Verwaltungsratsmitglied in der Klinik Kitzinger Land Dr. Susanne Knof die Absolventen und Absolventinnen.

Auch in diesem Jahrgang war der Zusammenhalt des Kurses laut der Kursleiterin wieder sehr gut, sodass zahlreiche berufliche und private Beziehungen entstanden sind. Diese konnten zudem durch zahlreiche Ausflüge, die nun nach bestandener Pandemie wieder in gewohntem Umfang durchgeführt werden konnten, und durch den Besuch verschiedener Praxiseinsatzorte gefestigt werden. Kursleiterin Martina Ritz ließ die Höhepunkte des vergangenen Schuljahrs in einem humorvoll gestalteten Rückblick noch einmal aufleben.

„Die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer haben gut zusammengefunden und sich gegenseitig bestmöglich unterstützt. Jeder hat den anderen respektiert, wovon alle im Unterricht profitieren konnten“, freut sich die Leitung der Pflegeschule Katharina Gottwald über das positive Klassenklima.

Wie wichtig angehende Pflegekräfte in der heutigen Zeit sind, verdeutlichte der stellvertretende Vorsitzende Dr. Uwe Pfeiffle in seiner Rede, an deren Ende noch eine kleine Überraschung auf die Absolventen wartete: „Wir brauchen Sie alle. Die Pflegenot ist allgegenwärtig, sodass wir Sorge tragen müssen, weiterhin viele Menschen für diesen ganz besonderen Beruf begeistern zu können. Ich freue mich, dass einige von Ihnen den nächsten Karriereschritt bei uns in der Klinik gehen. Allen bei uns bleibenden Teilnehmern der Ausbildung möchten wir danken, indem wir einen Betrag analog des Inflationsausgleiches auszahlen.“

Insgesamt vier Absolventinnen und Absolventen bleiben der Klinik Kitzinger Land erhalten. Zwei von ihnen werden in der Pflegeschule die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau beginnen, die anderen beiden eine Festanstellung in der Klinik erhalten. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt gemacht, die Personalsituation der Klinik Kitzinger Land zu verbessern.

Folgende Teilnehmerinnen haben die Ausbildung zur Pflegefachhelferin (Krankenpflege) erfolgreich bestanden: Madelaine Cebertowicz, Melissa König, Jaqueline Krenzer, Delia Nelkowski, Carmela Roder und Jana Semmler.

Uwe Pfeiffle (von links), Patrick Meier, Isolde Schilling, stellvertretende Objektleitung der Reinigungskräfte, Louis Meier und Heinz Meier bei der symbolischen Scheckübergabe.

Die Meier Kachelofenbau GmbH bleibt sich treu und hat bereits zum vierten Mal eine Spende an die Klinik Kitzinger Land übergeben. Der stellvertretende Klinikvorstand Dr. Uwe Pfeiffle nahm den Check in Höhe von 1444,44 Euro vom Familienunternehmen, welches von Heinz Meier und seinem Sohn Patrick geleitet wird, dankbar entgegen. Das Familien-Trio komplettierte an dem freudigen Anlass Enkel und Sohn Louis.

„Wir freuen uns, dass wir den Beschäftigten der Klinik wieder eine kleine Freude machen können. Schließlich leisten sie eine ganz wichtige Arbeit für unser gesellschaftliches Leben, sodass wir diesen Einsatz nun mit dieser Spende honorieren wollen“, lobt Heinz Meier die Arbeit, die in der Klinik geleistet wird.

In den vergangenen Jahren wurde der Betrag immer auf bestimmte Bereiche, wie beispielsweise die geburtshilflich-gynäkologische Abteilung oder an den Pflegebereich, verteilt. Diesmal durften sich die Mitarbeiter*innen der Gebäudereinigung über die Spende freuen.

„Wir möchten uns ganz herzlich für die kontinuierlichen Spenden von der Firma Meier bedanken. Diese Aufmerksamkeit bedeutet unserem Personal sehr viel und es ist immer wieder schön zu sehen, wie groß die Freude darüber ist“, bedankt sich der stellvertretende Vorstand Dr. Uwe Pfeiffle für die Unterstützung.Gesammelt werden die Spendengelder durch den Verkauf von alten Öfen an Schrotthändler, welche dann anschließend der Klinik zugutekommen.

Landrätin Tamara Bischof, Vorstand der Klinik Kitzinger Land (KKL) Thilo Penzhorn und die Lehrkräfte der Pflegeschule feiern gemeinsam den Abschluss mit den Absolventinnen und Absolventen.

Dreizehn Pflegefachfrauen und -männer haben ihre dreijährige Ausbildung an der Pflegeschule der Klinik Kitzinger Land erfolgreich abgeschlossen. Die Verwaltungsratsvorsitzende der Klinik Kitzinger Land und Landrätin Tamara Bischof, der Vorstand der Klinik Kitzinger Land Thilo Penzhorn, und die Leiterin der Pflegeschule Katharina Gottwalt sowie weitere geladene Gäste, Familie und Freunde verabschiedeten am 07.08.2023 die Absolventinnen und Absolventen bei einer offiziellen Abschlussfeier im Gemeinschaftsraum der Klinik. Zudem durften sich einige von ihnen aufgrund von besonders guten Abschlusszeugnissen über eine Auszeichnung der Regierung von Unterfranken freuen. Absolventin Anna Friedrich wurde sogar für die beste Abschlussnote mit einem kleinen Geldbetrag ausgezeichnet.

„Ich freue mich sehr, dass wir nach der Corona-Pandemie endlich wieder mit allen gemeinsam dieses besondere Ereignis feiern können. Ich gratuliere Ihnen zu den tollen Leistungen in Ihren Abschlussprüfungen und wünsche alles Gute für den weiteren Berufsweg“, freute sich der Vorstand der Klinik Kitzinger Land Thilo Penzhorn.

Landrätin Tamara Bischof ergänzte nach der Begrüßung des Vorstands: „Mit dieser Ausbildung stehen Ihnen nun viele Türen offen. Sie können sich in vielen Bereichen weiterbilden und Ihr Wissen stetig erweitern. Ich möchte mich auch im Namen des Landkreises bedanken, für Ihre wertvolle Arbeit in unserer Gesellschaft. Sie leisten einen ganz wichtigen Beitrag. Für die Zukunft wünsche ich Ihnen alles Gute und viel Erfolg.“

Am 01.09.2020 begann der Kurs seine Ausbildung an der Pflegeschule. Wie auch die zuletzt verabschiedeten Kurse musste sich auch dieser zunächst mit den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie auseinandersetzen. Beispielsweise waren die beliebten Exkursionen erst wieder nach der Pandemie möglich. Umso schöner, dass in diesem Jahr wieder eine „normale“ Abschlussfeier in der Klinik stattfinden konnte, wie noch zu Zeiten vor der Corona-Pandemie. Eltern, Freunde und Kollegen konnten somit gemeinsam bei Snacks und Getränken diesen besonderen Tag feiern. Theresia Kosa sorgte für die musikalische Untermalung und spielte auf ihrem Piano Songs von Carole King und Muzio Clementi.

„Es ist sehr schön, rückblickend zu sehen, wie Sie sich in den vergangenen Jahren weiterentwickelt haben. Sie haben sich in dieser Zeit fachlich sehr viele neue Dinge angeeignet und daran ist auch Ihre Persönlichkeit stetig gewachsen. Ich bin stolz auf Ihre Leistungen und gratuliere Ihnen von ganzen Herzen, dass Sie auch in der schwierigen Corona-Phase drangeblieben sind und sich durchgebissen haben“, blickte die Schulleiterin der Pflegeschule Katharina Gottwalt zurück.

In der dreijährigen Ausbildung wurden die Kursteilnehmer*innen auch an verschiedenen Praxisstandorten eingesetzt, so beispielsweise im ambulanten Pflegedienst und im Seniorenheim. Dadurch konnten die angehenden Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner spezifische Fachkenntnisse aus unterschiedlichen Bereichen erwerben.

Ab dem 01.09.2023 beginnt für die Absolventinnen und Absolventen dann ein neuer Lebensabschnitt. Sechs Pflegekräfte werden der Klinik Kitzinger Land erhalten bleiben, manche schließen sich anderen Einrichtungen an oder beginnen ein Studium im Gesundheitssektor. Die nächste Generation der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner wird ab September ihre Ausbildung an der Klinik Kitzinger Land beginnen.

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Ausbildung zur Pflegefachfrau und Pflegefachmann: Charlotte Abramowski, Aleksandar Aleksandrov, Selina Baumann, Nora Bergsträßer, Anna Friedrich, Tracy Heidenblut, Sandra Hoyer, Lien Krueger, Trisha Müller, Gina Nunn, Nicole Sterk, Michelle Thomas und Olga Vogel

Landrätin Tamara Bischof und Geschäftsführer Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Paul Justice haben Dr. Rapp als leitenden Notarzt verabschiedet und seine Dienste honoriert.

Dr. Stephan Rapp hat seine Funktion als leitender Notarzt (LNA) niedergelegt und wurde von Landrätin Tamara Bischof offiziell verabschiedet. Rapp war 14 Jahre als leitender Notarzt im Landkreis Kitzingen und zuvor viele Jahre in gleicher Funktion im Landkreis Ansbach tätig.

„Im Namen des Landkreises Kitzingen und des Rettungszweckverbandes möchte ich mich für den Einsatz von Dr. Rapp herzlichst bedanken. Egal in welcher Position Sie Verantwortung übernommen haben, von allen Kollegen und Kolleginnen werden Sie für Ihre Arbeit und Ihre Persönlichkeit sehr geschätzt“, lobt Landrätin Tamara Bischof das Engagement von Dr. Rapp.

Seine Aufgaben wird er nun an den Oberarzt der Klinik Kitzinger Land (KKL) Dr. Daniel Palinkas übergeben. Beide kennen sich aus der gemeinsamen Zusammenarbeit im KKL, wo Dr. Stephan Rapp weiterhin als Chefarzt der Abteilung Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin arbeiten wird.

„Ich bin sehr dankbar für die vergangenen Jahre und die gute Zusammenarbeit und freue mich nun, diese Aufgabe an Dr. Palinkas weitergeben zu dürfen. Ein Lob möchte ich an meine Frau richten, da Sie sich nie beschwert hat, wenn ich spontan zu einem Noteinsatz gerufen worden bin“, betonte Dr. Rapp die Unterstützung aus seinem privaten Umfeld.

Aufgaben hatte Dr. Rapp bei den leitenden Notärzten, zusätzlich zu seinem Beruf als Chefarzt, ohnehin genügend. Zu diesen zählten zum Beispiel die Koordinierung medizinischer Maßnahmen vor Ort bei Großeinsätzen oder Katastrophenfällen sowie die Diagnose der Schwere und Art des medizinischen Einsatzes und unter anderem die Bestimmung der Behandlungs- und Transportprioritäten. Zusätzlich zur Tätigkeit als LNA  sichern die Notärzte  auch die Spitzenabdeckung bei parallel auftretenden Notfällen. In diesen Fällen erfolgt von der Leitstelle die telefonische Alarmierung, sodass der Notarzt (LNA) mit seinem privaten PKW, welcher mit einer Sondersignalberechtigung ausgestattet ist, zum Einsatzort fährt.

Dabei hatte ihn in seiner Tätigkeit als leitender Notarzt immer dieser Punkt besonders motiviert: „Mein Ziel war es als leitender Notarzt, eine strukturierte Patientenversorgung bei Notfallsituationen mit einer hohen Patientenzahl zu schaffen. Als Team haben wir es in den letzten Jahren geschafft, dies zu verbessern, um die bestmögliche Notversorgung zu garantieren.“

Seine Expertise hat Dr. Rapp auch über seine jahrelange Erfahrung im Notarztwesen sowie in der Verantwortlichkeit in der Funktion als Obmann der Notarztgruppen erweitern können.

„Sein Einsatzwert war riesengroß, da er außerhalb des Dienstplanes immer zur Verfügung stand und somit auch vielen Menschen das Leben retten konnte. Außerdem hat sich Dr. Rapp sehr mit dem Standort Kitzingen identifiziert“, würdigte Paul Justice, Geschäftsführer Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung, seinen Kollegen, den er in dieser Funktion vermissen wird.

Hervorzuheben ist zudem sein ausgeprägter Wille, sich stetig weiterzubilden, indem Dr. Rapp sein Wissen in den Themenfeldern Katastrophenfall, Bewältigung eines Massenunfalls, Personalführung und Kommunikation konstant ausbaute.

Auch in seiner Freizeit setzte er sich mit seinem Fachwissen für verschiedene Hilfsorganisation ein und übernimmt wichtige ehrenamtliche Aufgaben. So ist der selbst sportbegeisterte Rapp mit viel Begeisterung seit über zehn Jahren beim Mainfrankentriathlon für die Planung und notärztliche Tätigkeit zuständig.

Mit großem Engagement wird sich Dr. Rapp sicherlich auch weiterhin seiner Tätigkeit als Chefarzt in der Klinik Kitzinger Land widmen. Außerdem bleibt er als Notarzt im Dienst und wird nun bestimmt ein wenig mehr Zeit haben, sich seiner anderen Leidenschaft, dem Radsport, zu widmen.

Der Landkreis Kitzingen darf sich über die Zusage von 15.960 € für die Unterstützung, Stärkung und Sicherung der geburtshilflichen Hebammenversorgung im Jahr 2023 an der Klinik Kitzinger Land (KKL) freuen. Diese Mittel des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege im Rahmen der Geburtshilferichtlinien wurden durch die Regierung von Oberfranken ausgezahlt. Landrätin Tamara Bischof überreichte den Hebammen der Klinik persönlich den Förderbescheid und freute sich über die hilfreichen finanziellen Mittel: „Die Fördergelder sind für unsere Geburtshilfe eine wichtige Unterstützung, damit die Station auch für die Zukunft moderne und hochwertige Leistungen anbieten kann.“

Inklusive der vorgeschriebenen zehnprozentigen Eigenbeteiligung des Landkreises werden der Hebammengemeinschaft an der Klinik Kitzinger Land damit auch im Jahr 2023 über 17.700 € zugutekommen, welche von den Hebammen wieder für die Verbesserung der Geburtshilfe im Landkreis Kitzingen eingesetzt werden können.

„Weil es nicht egal ist wie wir geboren werden, bedanken wir uns für die Unterstützung zum Erhalt der individuellen Geburtshilfe der Klinik Kitzinger Land“, ist sich das achtköpfige Hebammenteam bewusst, über die Bedeutung der Fördermittel.

Die Höhe der staatlichen Förderung bemisst sich dabei jeweils nach der Geburtenzahl des Vorjahres in Krankenhäusern, im Gebiet des Landkreis Kitzingen multipliziert mit dem Faktor 40. Die Zuwendung ist zweckgebunden für Maßnahmen wie, Hintergrundbereitschaft, Ambulanz, zusätzliche Hebamme für Kreißsaalführungen, Werbung und Fortbildungen.

In der Klinik Kitzinger Land wurden auch in diesem Jahr wieder einige Dienstjubiläen gefeiert, gleichzeitig wurden zudem langjährige Mitarbeiter*innen verabschiedet. Insgesamt gab es vier Ehrenurkunden, die der stellvertretende Vorstand Dr. Uwe Pfeiffle an die Jubilare persönlich übergab.

„Ich freue mich sehr, dass wir wieder in dieser kleinen Runde zusammenkommen, um Ihre Arbeit bei uns in der Klinik wertzuschätzen. Das gilt zum einen für unsere Jubilare, zum anderen natürlich auch für unsere langjährigen Mitarbeiter*innen, die uns leider verlassen werden. Einen so langen Zeitraum an einem Standort zu arbeiten, ist sicherlich nicht selbstverständlich. Es zeigt aber auch, dass sich alle in unserer Klinik wohlgefühlt haben müssen“, freut sich Pfeiffle über die positive Resonanz an den Feierlichkeiten.

Drei Auszeichnungen erhielten die Mitarbeiter*innen für 25 Dienstjahre an der Klinik, eine Mitarbeiterin bekam sogar eine Urkunde für 40 Jahre im Dienste des KKLs.

An drei verschiedenen Tagen wurden in diesem Jahre in einer persönlichen und lockeren Atmosphäre die Ehrungen vollzogen und jeder der Jubilare durfte sich wieder über eine individuelle Laudatio aus dem jeweiligen Arbeitsbereich der Klinik freuen. Bei Kaffee, Kuchen und kleinen Snacks haben anschließend alle gemeinsam in Erinnerungen geschwelgt und die vielen Erlebnisse Revue passieren lassen. Da wurde sogar die ein oder andere Story publik, die noch lang nicht jeder kannte und so für gute Stimmung sorgte.

Gleichzeitig gab es aber auch insgesamt sechs Verabschiedungen, darunter drei Urgesteine der Klinik, die dort mehr als 40 Jahre eine tolle Arbeit geleistet haben. Wie auch für die Jubilare, wurde auch für die Verabschiedungen jeweils eine eigene Laudatio gehalten, um deren langjährigen Einsatz zu würdigen.

 

In der Klinik Kitzinger Land (KKL) hatte Stefanie Held, Fachbereichsleiterin der Pneumologie im KKL, zu einem Patientenvortrag zur Prophylaxe viraler Infektionen der Atemwege eingeladen. Bei ihrem Vortrag ging sie unter anderem auf verschiedene Atemwegserkrankungen, wie beispielsweise CoVid, RS-Virus und Influenza, ein. Dabei konnten die Gäste zu Beginn im Gemeinschaftsraum der Klinik an einer Studie des Robert Koch Instituts erkennen, dass sich im vergangen Jahr bis hin zum heutigen Zeitpunkt, im Vergleich zu den vorigen Jahren, deutlich mehr Menschen mit viralen Atemwegserkrankungen infiziert haben, dabei erreichten diese zum Jahreswechsel hin ihren Höhepunkt. Dies ließe sich, laut Held, auch damit begründen, dass gegen Ende des vergangenen Jahres die Corona-Vorschriften gelockert wurden. Als vorrangige Ursachen hierfür lassen sich CoVid, der RS-Virus und Influenza ausmachen.

Diese vergangene Entwicklung heißt allerdings nicht, dass es im kommenden Winter weniger virale Atemwegserkrankungen geben wird, weshalb der Patientenvortrag dazu dienen sollte, dass sich die Gäste bereits jetzt für mögliche Präventionen und Auswirkungen der Krankheiten informieren konnten, um für den Winter bestmöglich gewappnet zu sein. „Auch in der bevorstehenden kalten Jahreszeit werden wir von den Atemwegserkrankungen nicht verschont bleiben und deshalb ist es mir ein wichtiges Anliegen, die Menschen vorab über dieses Thema aufzuklären“, freut sich Maike Held über die Möglichkeit, diese Vorträge in der Klinik abhalten zu können.

Ein Vorteil dieser Patientenseminare ist zudem, dass die Gäste im Nachhinein noch Fragen stellen können und diese auch ausführlich und individuell beantwortet bekommen.

Seit der Corona-Pandemie ist den Menschen sicherlich auch wieder der Impfgedanke in den Vordergrund gerückt. Deshalb ging Frau Held auch auf dieses Thema in ihrem Vortrag ein und schilderte, für wen diese empfohlen werden und warum Wiederholungsimpfungen erforderlich sind. Nach rund einer Stunde konnten die Gäste mit einem aufgefrischten Wissen über die viralen Atemwegserkrankungen den Heimweg antreten und sicherlich einige nützliche Tipps mitnehmen, wie man diesen Infektionen im Winter vorbeugen kann.

von links: Dr. med. Rani Elias, Chefarzt Dr. med Dirk Gühlen und Dr. med. Levent Dursun

Unsere Abteilung für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin an der Klinik Kitzinger Land unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Dirk Gühlen bietet Ihnen ab sofort – zusätzlich zum bereits vorhandenen Angebot- ein breites Spektrum an konservativen sowie operativen Therapiemöglichkeiten bei Erkrankungen des Vor-, Mittel- und/oder Rückfußes an. Die erfahrenen Ärzte Oberarzt Dr. med. Rani Elias und der leitende Oberarzt Dr. med. Levent Dursun sind beide unter anderem im Bereich der Fußchirurgie spezialisiert und als Fußchirurgen bei den Gesellschaften für Fußchirurgie zertifiziert.

Dr. Elias ist seit Mai 2022 an der Klinik Kitzinger Land angestellt. Davor war er an der Uniklinik in Rostock für den arrivierten Fußchirurgen Prof. Dr. med. Thomas Mittlmeier tätig. Dr. Elias´ Spezialgebiete sind die konservative sowie operative Behandlung diabetischer Füße – die sogenannte Charcot-Arthropathie, die operative Korrektur schwerer Deformationen des Fußes sowie die operative Korrektur von Platt- und/oder Hohlfüßen.

Dr. Dursun ist bereits seit 2013 in der Klinik Kitzinger Land tätig und besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der elektiven Fußchirurgie und Fußtraumatologie. Besonders bei der Versorgung von komplexen Verletzungen von Fersenbein und Fußwurzel, wie Chopart- und Lisfranc-Luxationsfrakturen.

Ab sofort können Termine für die Fußsprechstunde unter den Rufnummern 09321-704 1000 (Terminvereinbarung) oder 09321-704 1301 (Chefarztsekretariat Dr. med. Gühlen) vereinbaren. Unser Ziel ist es, Ihre Lebensqualität und Mobilität möglichst zu erhalten und/oder wiederherzustellen.

Zusammenfassung des Leistungsspektrums Fußchirurgie:

  • Operative Rekonstruktion und Stabilisierung des Fußes bei Charcot-Arthropathie (diabetisches Fußsyndrom)
  • Umstellungsosteotomien und Sehnenchirurgie bei komplexen Fehlstellungen wie Knick- Plattfußdeformität (Pes Planovalgus) und Hohlfußdeformität (Pes Cavovarus)
  • Arthroskopie und Gelenkoperation des oberen und unteren Sprunggelenkes
  • Versorgung von Verschleißerscheinungen (z.B. Arthrose des oberen und unteren Sprunggelenks sowie Arthrose der Fußwurzelgelenke)
  • Korrekturoperationen bei Hallux valgus und Hallux rigidus sowie Krallenzehen und Hammerzehen
  • Operationen bei Fersensporn und Plantarfasziitis
  • Versorgung aller Frakturen des Fußes und Sprunggelenkes

Der 53-jährigen Brigitte kommen beim Blick in den Spiegel Freudentränen. Nach einer jahrelangen Leidensgeschichte, die 2012 mit ihrer Brustkrebserkrankung begann und operativ mit einer Entfernung der rechten Brust versorgt werden musste, sieht ihr Oberkörper wieder vollständig aus.

Das ist nicht nur den Ärzten zu verdanken, die ihre rechte Brust rekonstruierten, sondern auch Andy Engel aus Marktsteft. Der Tätowierer hat sich darauf spezialisiert, Frauen, denen die Brüste abgenommen oder die Brustwarzen entfernt wurden, wieder realistisch aussehende Brustwarzen zu ermöglichen.

Bei einem aktuell durchgeführten Workshop im Brustkrebszentrum am Maindreieck in der Klinik Kitzinger Land zeigte er auf Einladung von Chefarzt Dr. med. Andreas Cramer am Beispiel von Brigitte Ärzten*innen aus der Klinik und Gynäkologen*innen aus der Region, wie man Frauen ihr gutes Körpergefühl zurückgeben kann.

Bei Frauen ist Brustkrebs die am häufigsten auftretende Krebsart. Über 70.000 Mal im Jahr stellen Ärzte laut der Deutschen Krebsgesellschaft hierzulande aktuell diese Diagnose. Rechtzeitig behandelt stehen die Chancen auf Heilung gut, in über 80 Prozent der Fälle kann die Brust bei der Operation erhalten werden. Bei den restlichen knapp 20 Prozent muss jedoch die Brust amputiert werden und auch bei Frauen, die eine familiäre genetische Veranlagung zu Brustkrebs haben, werden die Brüste in vielen Fällen entfernt. Wenn die Frauen dann die Therapie erfolgreich hinter sich gebracht haben oder durch die Entfernung ihr Krebsrisiko minimieren konnten, sind viele Patientinnen zu Recht nicht mehr zufrieden mit ihrem Körper, sie fühlen sich unvollständig. In Brustzentren wie dem „Brustkrebszentrum am Maindreieck“ in der Klinik Kitzinger Land wird bereits vor der Operation und auch nach der Therapie über eine Rekonstruktion der einen oder beider Brüste beraten.

„Wir können anbieten, gleich nach der operativen Entfernung Silikonkissen einzusetzen oder später im Rahmen einer Kooperation mit plastischen Chirurgen die Rekonstruktion mit körpereigenem Gewebe auf den Weg zu bringen“, erklärt Dr. Andreas Cramer, Chefarzt der Senologie der Klinik Kitzinger Land. Jedoch sei es schwer, die Brustwarze wieder so herzustellen, dass sie vor allem in Farbe und Struktur der ursprünglichen Brustwarze gleicht.

Diesem Umstand geschuldet ist es auch, dass der Tätowierer Andy Engel auf dieses Thema aufmerksam wurde. Eine Patientin konnte sich vor vielen Jahren nicht damit abfinden, nach der Operation keine Brustwarze mehr zu haben, die auch nach einer solchen aussah und bat ihn um Hilfe. Andy Engel gilt als einer der weltbesten Tätowierer für Fotorealismus, weltweit ist er gefragt, um seine Kunst auf die Körper seiner Kunden zu bringen. In 3-D-Optik bildete er mit den passenden Farben und Schattierungen die Brustwarze seiner Bekannten realistisch nach. Die ehemalige Brustkrebs-Patientin war unendlich dankbar, fühlte sich wieder vollständig und Andy Engel registrierte, dass es für Frauen erheblich zum Wohlbefinden beiträgt, wenn die Brüste optisch wieder komplett hergestellt sind.

Nach einiger Zeit wurde Dr. Andreas Cramer auf ihn und seine Arbeit aufmerksam. „Nicht jede Frau möchte die Brust wieder aufbauen, einigen reicht es, eine externe Prothese im BH zu tragen. „Andere kommen nach Jahren, wenn die Krankheitsgeschichte beendet ist, auf uns zu, weil sie sich wieder vollständig fühlen wollen“, erklärt Dr. Cramer und fügt an: „Es geht hier nicht um eine Schönheitsoperation, jede Frau hat das Recht auf eine wiederherstellende operative Versorgung.“

Und da die Anforderungen seiner Patientinnen recht verschieden sind, suchte er nach Lösungen und fand diese bei Andy Engel.

Andy Engel perfektionierte seine Technik immer weiter, bat Kundinnen, sich als „Brustwarzen-Models“ zur Verfügung zu stellen und fotografierte sie, um Fotos von verschiedenen Größen und Formen von Brustwarzen zu bekommen.

Inzwischen leitet er ein professionell arbeitendes Unternehmen mit über 25 von ihm und einem spezialisierten Ärzteteam ausgebildeten Tätowierern, die europaweit unter strengen Qualitäts-, Material- und Hygieneregeln arbeiten und fotorealistische Mamillen-Tattoos bei Frauen nach Brustkrebs durchführen. Informationen dazu gibt es unter medbwk.de.

Beim Workshop in der Klinik Kitzinger Land zeigte Andy Engel live, wie er eine Brustwarze tätowiert. Hierfür stellte sich Brigitte zur Verfügung. Nach Operationen, Chemotherapie und Bestrahlung wurde ihre Brust kombiniert aus Silikonkissen und Eigengewebe aufgebaut. Andy Engel präsentierte den interessierten Teilnehmern des Workshops an Brigitte, wie die genauen Arbeitsschritte aussehen – vom Aussuchen der richtigen Brustwarze über die Vorskizzierung bis zum Aufbringen der passenden Farbtöne. Dies geschieht sonst in einem extra Zimmer in seinem Studio in Marktsteft.

„Sie waren vorher schon lang genug in Krankenhäusern und bei mir herrscht eine familiäre Atmosphäre, wo sich die Frauen wohlfühlen“, erklärt Andy Engel. Für einen Termin bei ihm warten normale Kunden übrigens Jahre, für die Frauen nach Brustkrebs macht er es innerhalb weniger Tage möglich. Inzwischen übernehmen fast alle Krankenkassen tatsächlich die gesamten Kosten von ca. 2000 Euro.

Dass eine neue Brustwarze sichtlich guttut, ist an Brigitte zu sehen, die Andy Engel gerührt umarmt, nachdem er die letzten Schattierungen gesetzt hat und Brigitte nun im Spiegel wieder ein Bild sieht, das sie nicht mehr ständig an die vorangegangene Erkrankung erinnert.

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