Stimmen für Kitzingen

 Protestgruppe vor der Klinik Kitzinger Land mit Bannern und Fahnen.  Birgit Jakob vor einem Mikrofon des BR.

 

Damit aus Reformen keine Versorgungslücken werden

 

Kitzingen, 12. Mai 2026 – Heute, am Internationalen Tag der Pflege, erhebt die Klinik Kitzinger Land ihre Stimme – nicht nur für sich selbst, sondern für die gesamte Region. Mit einer aktiven Mittagspause als Protestaktion im Eingangsbereich der Klinik setzen sich Mitarbeitende, Bürgerinnen und Bürger gemeinsam gegen die geplanten Einsparungen im Gesundheitswesen ein. Ihr Ziel ist klar: die wohnortnahe, optimale Versorgung für Kitzingen zu sichern, denn Gesundheit ist nicht verhandelbar.

Die Bundesregierung plant mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) massive Kürzungen, die die Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen besonders hart treffen würden. Thilo Penzhorn, Vorstand der Klinik Kitzinger Land, betont: „Die Pläne sind Sparpolitik auf unserem Rücken. Notfallversorgung, faire Bezahlung von Pflegepersonal und die dauerhafte Finanzierung der Kliniken müssen gesichert werden. Sonst drohen Versorgungslücken, die uns alle betreffen.“ Schon jetzt arbeiten ambulante Notaufnahmen defizitär, und jede Behandlung muss von der Klinik bezuschusst werden. Mit den Sparplänen würde sich die Situation weiter verschärfen. Gedeckelte Pflegebudgets führen zu mehr Arbeitsdruck für die Mitarbeitenden und weniger Zeit für Patientinnen und Patienten.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) warnt vor 5,1 Mrd. Euro weniger für Krankenhäuser ab 2027. Schon 2024 verzeichneten 75 % der Kliniken Defizite, wie eine Studie von Roland Berger zeigt. Die Bayerische Krankenhausgesellschaft unterstützt den Protest, denn Arbeitgeber, Beschäftigte und die gesamte Bevölkerung müssen hier an einem Strang ziehen. Heute geben die Mitarbeitenden der Klinik Kitzinger Land ihre Stimme für alle Kitzinger ab. Mit einer Symbolaktion – kostenlose Brezeln als Zeichen des Zusammenhalts – machen sie deutlich: Wohnortnahe Versorgung rettet Leben! Die Protestaktion richtet sich direkt an den Bundestag, denn das Gesetz darf in dieser Form nicht beschlossen werden. Die Klinik fordert die Politik auf, die Weichen für eine zukunftssichere Gesundheitsversorgung zu stellen – besonders für ländliche Regionen.

 

Barbara Leder am Mikrofon vor einer Videokamera.  Protestgruppe mit Banneraufschrift "Nein zur Gesundheitsreform".  ver.di Mitarbeiter hält eine Rede vor Klinikmitarbeitern.  ver.di Mitarbeiter vor dem Mikrofon.  Pflegefachpersonal mit Handhaltung Daumen nach unten. Die Person in der Mitte schwenkt eine ver.di Fahne.  Dr. Uwe Pfeiffle am Mikrofon vor der Klinik Kitzinger Land.  Protestgruppe mit Banneraufschrift "Es reicht mit uns."

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