Urogynäkologie

Die Senkung der weiblichen Genitalorgane und Harninkontinenz ist weit verbreitet. Jede vierte Frau leidet an Stressinkontinenz und nur 25% der betroffenen Frauen nehmen ärztliche Hilfe in Anspruch. Das heißt, Harninkontinenz (meistens verbunden mit Senkung) sind immer noch in unserer modernen, aufgeklärten Gesellschaft ein Tabuthema.

Es muss nicht gleich eine operative Behandlung durchgeführt werden, es muss aber zuerst eine fachliche Untersuchung erfolgen. Meistens ist eine urodynamische
Untersuchung der Harnblase mit Hilfe von Drucksonden und Elektroden notwendig. Derzeit gestalten wir den urodynamischen Messplatz neu für Sie.

Eine fachliche, konsequent durchgeführte, konservative Therapie hat eine Erfolsquote von 75%. Diese Therapie beinhaltet zum Beispiel Elektrostimulation des Beckenbo-dens mit Feedback und Beckenbodengymnastik.

Nicht jede Senkung der weiblichen Geschlechtsorgane muss sofort operiert werden. Die Entscheidung, ob ein chirurgischer Eingriff notwenig ist, hängt auch von den Symptomen und von eventueller Restharnbildung ab.

Eine lokale, hormonelle Östrogentherapie in Form von Salben oder Vaginalzäpfchen ist in den meisten Fällen nützlich.

Falls eine operative Therapie notwendig ist, stehen viele operativen Methoden zur
Verfügung, die teilweise miteinander kombinierbar sind.
Falls die Inkontinenz mit einer Senkung verbunden ist, muss zuerst die Senkungssitu-ation behoben werden. Danach kümmern wir uns um die Inkontinenzproblematik.

Langjährig bewährte operative Behandlungsmöglichkeiten sind beispielsweise das Straffen der vorderen oder hinteren Scheidewand sowie plastische Korrektur des Scheideneingangs mit Dammaufbau.

Die modernen Methoden basieren auf dem Einsatz von Kunstmaterial. Hierbei verwenden wir Polypropylennetze und -bänder, welche in den letzten 20 – 25 Jahren in Material, Form und Operationstechnik perfektioniert wurden.

Der Einsatz des Kunstmaterials, vor allem in Form von Netzen, wurde weltweit kritisch diskutiert. Zwei große amerikanische Netzproduzenten wurden dabei vom Markt zu-rückgezogen.

Wir denken, dass ein Netz aus gutem Material in den guten Händen erfahrener OperateurInnen und bei korrekter Indikation sehr gute Ergebnisse erzielt.

Die Senkung der weiblichen Genitalorgane kann auch mit laparoskopischen Methoden behandelt werden: Sakropexie und lateraler Kolposuspension nach Dubuisson.

Zur Behandlung von Stressinkontinenz stehen zwei etablierte OP-Methoden zur Verfügung: TVT (Tension free Vaginal Tape / Vaginalbändchen) und TVT-O mit ca. 84% Erfolgsquote.

Kurzes Resume:

  • Es muss nicht immer operiert werden.
  • Je nach Befund kann zunächst eine konservative Therapie in Anspruch ge-nommen werden.
  • Eine operative Therapie wird nach ausführlicher Besprechung individuell angepasst.
  • Es stehen alte und moderne Operationstechniken zur Verfügung.

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