Anti-Refluxchirurgie

Zwerchfellhernie / Refluxerkrankung

Die Fundoplikatio

Minimal-invasive Eingriffe am Magen erfolgen oft beim Zwerchfellbruch (Zwerchfellhernie). Bei Bindegewebsschwäche im Bereich der Durchtrittsstelle der Speiseröhre durch das Zwerchfell entsteht eine Lücke. Die Schließfunktion am Mageneingang wird dadurch geschwächt und es kann zu den Beschwerden einer Refluxkrankheit kommen, deren typisches Symptom das Sodbrennen, aber auch das ungewollte Hochfließen (vor allem nachts) von Flüssigkeit oder Speiseresten sein kann. Ziel der Operation ist es, den gestörten Schließmechanismus zu verbessern.

Zur Entscheidung, ob eine Operation in Frage kommt, sind neben einem ausführlichen Gespräch über die Beschwerden auch ergänzende Untersuchungen erforderlich. Neben einer Magenspiegelung gehören dazu eine 24h-ph-Metrie (Messung der Säureproduktion im Magen und der unteren Speiseröhre) sowie eine Manometrie (Druckmessung der Speiseröhre). Diese Untersuchungen werden in der Regel ambulant durchgeführt.

Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose und minimal-invasiv. Über fünf kleine Schnitte im Oberbauch werden Kamera und spezielle Instrumente eingebracht. Die Lücke im Zwerchfell wird etwas verkleinert (Hiatoplastik) und ein Magenwandanteil wird um die Speisröhre herumgelegt (Fundoplikatio). Damit wird die Schließfunktion der Speiseröhre unterstützt. Die Nahrungsaufnahme ist kurz nach der Operation wieder möglich.

Verlagern sich Anteile vom Magen in den Brustraum, spricht man von einer „paraösophagealen“ Hernie. Es kann sogar fast der gesamte Magen in den Brustraum rutschen (sogenannter Upside-down-Magen). In solchen Fällen sind die Beschwerden nicht immer so typisch wie bei der Refluxkrankheit. Es kommt eher zu Luftnot nach dem Essen oder bei geringen Belastungen. Manchmal treten auch Herzbeschwerden auf.

Zur Abklärung der Diagnose ist neben einer Magenspiegelung und Manometrie (Druckmessung der Speiseröhre) eine Computer- oder Kernspintomographie der Zwerchfellregion erforderlich. Der operative Eingriff ist ähnlich wie oben beschrieben.

Der stationäre Aufenthalt beträgt 4 bis 5 Tage. 

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